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Minnekonzepte in Ulrich von Zatzikhovens Roman


Minnekonzepte in Ulrich von Zatzikhovens Roman "Lanzelet"

Analyse der Minneerlebnisse des Protagonisten Lanzelet
1. Auflage

von: Gerlinde Maria Roth

12,99 €

Verlag: Grin Publishing
Format: PDF
Veröffentl.: 25.09.2017
ISBN/EAN: 9783668533660
Sprache: deutsch
Anzahl Seiten: 27

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Beschreibungen

Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1, Universität Wien (Deutsche Philologie), Veranstaltung: ProSeminar Ältere deutsche Literatur - Lanzelet (Ulrich von Zatzikhoven), Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema „Der wîpsælige Lanzelet – Minnekonzepte in Ulrichs Roman“. Sämtliche Minneerlebnisse des Protagonisten „Lanzelet“ werden vorgestellt sowie deren Bedeutung für ihn erläutert und anhand unterschiedlicher Autoren und Beiträge diskutiert.

Lanzelet ist das einzige Kind von Pant und Clarine, dem Königspaar von Genewis. König Pant, der ein grausamer Herrscher ist und sich um sein Volk wenig kümmert, ist sehr unbeliebt, weshalb die Grafen und Herzöge des Landes einen Anschlag auf ihn planen und vollziehen. Auch seine Gattin Clarine, das genaue Gegenteil von ihm, also freundlich und mildtätig, gütig und rein, kann dies nicht verhindern. Sie flieht mit ihrem Sohn und überlässt ihn schließlich der Meerfee, welche das Kind in ihrem Reich aufzieht. Das Königreich der Meerfee, wunderschön und mythisch, ist nur von Damen bewohnt. Diese bringen dem Königsohn sämtliche höfische Tugenden, richtiges Sprechen und Verhalten gegenüber Damen, sowie Singen und Musizieren bei. Schon von Anfang an ist Lanzelet (der seinen Namen allerdings nicht kennt) sehr beliebt bei allen Frauen, so dass eine jede von ihnen sich danach sehnt, von ihm geliebt zu werden. Die hervorragende Ausbildung in höfischem Benehmen reicht dem Jüngling aber nicht, und auch die Meerwunder, die ihn das Kämpfen und ritterliche Spiele lehren, können seine Sehnsucht, ein richtiger Ritter, samt Pferd und Rüstung zu werden, nicht stillen. So bittet der junge Herr seine Ziehmutter, die Meerfee, darum, in die Welt hinausziehen zu dürfen; nicht ohne vorher aber nach seinem Namen zu fragen. Diesen möchte ihm die Meerfee aber nicht nennen. Vielmehr eröffnet sie ihm, dass zur Lösung dieses Rätsels, der Sieg über Iweret, den mächtigsten Ritter, den es je gegeben hat, nötig ist. Iweret ist aber nicht nur der beste Ritter, sondern auch der Feind der Meerfee, weil er eine Bedrohung für ihren Sohn Mabuz darstellt. Somit soll ihr Ziehsohn seinen Namen nur dann erfahren, wenn er Rache für sie übt.
Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1, Universität Wien (Deutsche Philologie), Veranstaltung: ProSeminar Ältere deutsche Literatur - Lanzelet (Ulrich von Zatzikhoven), Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema „Der wîpsælige Lanzelet – ...