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WASHINGTON, D. C. & CAPITAL REGION

Washington, D. C.

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DER SÜDEN

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Triangle

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Charleston

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St. Augustine

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Florida Panhandle

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DIE GROSSEN SEEN

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Galena & Nördliches Illinois

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Bloomington & Zentrales Indiana

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Kansas

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Dallas

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West-Texas

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Denver

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Wyoming

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Jackson

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Montana

Bozeman

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Helena

Missoula

Flathead Lake

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Idaho

Boise

Ketchum & Sun Valley

Stanley

Idaho Panhandle

DER SÜDWESTEN

Nevada

Las Vegas

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Arizona

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Grand Canyon National Park

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Salt Lake City

Park City & Wasatch Mountains

Moab & Südost-Utah

Zion & Südwest-Utah

New Mexico

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Santa Fe

Taos

KALIFORNIEN

Los Angeles

Kalifornische Südküste

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San Diego

Palm Springs & Wüsten

Palm Springs

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Monterey

Santa Cruz

San Francisco & Bay Area

San Francisco

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Nord-Kalifornien

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Sacramento

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Lake Tahoe

DER NORD-WESTEN

Washington

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Portland

Willamette Valley

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Anchorage

Südost-Alaska

Wrangell

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Haines

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HAWAII

Oahu

Honolulu & Waikiki

Pearl Harbor

Diamond Head & süd-östliches Oahu

Kailua & Windward Coast

Haleiwa & North Shore

Hawaii (Big Island)

Kailua-Kona

Südliche Kona-Küste

Nördliche Kona Coast & Südliche Kohala Coast

Mauna Kea

Hamakua Coast

Hilo

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Maui

Lahaina & West Maui

Maalaea

Kihei & South Maui

Kahului & Wailuku

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Willkommen in den USA

Amerika ist riesig und vielfältig: Da gibt es Wiesenrispengras und Strände, schneebedeckte Gipfel und Redwood-Wälder, Städte, Restaurants und weiten, endlos scheinenden Himmel.

Helle Lichter, große Städte

Amerika – hier liegen die Metropolen Los Angeles, Las Vegas, Chicago, Miami, Boston und New York City. Hört man diese Namen, denkt man an ein riesiges Angebot in den Bereichen Kultur, Küche und Unterhaltung. Wer genauer hinschaut, entdeckt aber noch mehr Vielfalt: die bunte Musikszene von Austin, den unbeschwerten Charme des Ende des 18. Jhs. gegründeten Savannah, das Umweltbewusstsein der Bevölkerung des freigeistigen Oregon, die prächtige Küste vor San Francisco und die französischen Viertel des jazzliebenden New Orleans.

On the Road Again

Die USA sind das Land der langen Road Trips und der weiten Himmel. 6,5 Mio. km Highway führen an von Bergen eingerahmten roten Wüstengebieten und scheinbar unendlichen Weizenfeldern vorbei. Die von der Sonne gebleichten Hügel der Great Plains, die üppigen Wälder des Nordwestens und die reizvollen Landstraßen in Neuengland geben tolle Ausgangspunkte für einen herrlichen Road Trip ab.

Kulinarische Vielfalt

Im riesigen Texas bekommt man dicke Grillrippchen und sanft geschmorte Rinderbrust, während an der Westküste talentierte Köche in preisgekrönten Restaurants frisches Biogemüse mit asiatischer Note zubereiten. Einheimische holen sich in Manhattans Upper West Side in einem jahrhundertealten Deli ihren Bagel mit Räucherlachs, während einige Staaten entfernt in einem Diner im 1950er-Jahre-Stil prall gefüllte Pfannkuchen und Rühreier verputzt werden. Frischer Hummer wird an den Kais Maines serviert, Austern und Champagner gibt’s in einer trendigen Weinbar in Kalifornien und koreanische Tacos an einem Imbisswagen in Portland – und dies sind nur einige Seiten der US-Küche.

Kulturgigant

Die USA haben enorme Beiträge zur Kunst geleistet. O’Keeffes wilde Landschaften, Rauschenbergs surreale Collagen, Alexander Calders elegante Mobile und Pollocks Gemälde sind in die Annalen der Kunst des 20. Jhs. eingegangen. Chicago und New York haben sich zu wahren Reißbrettern der Architekten der Moderne entwickelt. Und aus den USA kommen einige Musikrichtungen, die für die moderne Musik wesentlich sind, wie Blues aus dem Mississippi-Delta, Bluegrass aus den Appalachen, Motown aus Detroit, dazu Jazz, Funk, Hip-Hop, Country und Rock ’n’ Roll.

MIHAI ANDRITOIU / GETTY IMAGES ©

New York City

Warum ich die USA liebe

Von Regis St. Louis, Lonely Planet Autor

Die USA verblüffen mich jedes Mal von Neuem mit ihrer Vielfalt. Es gibt nicht viele andere Länder mit so viel wunderbarer Natur – Berge, Strände, Regenwälder, Wüsten, Canyons, Gletscher – und gleichzeitig so faszinierenden Städten, einer Top-Musikszene und all den Dingen, die Reisen so toll machen (freundliche Einheimische, nette Restaurants und Bauernmärkte und viele schräge Überraschungen). Ich liebe es, Städte zu Fuß und per Fahrrad zu erkunden, aber es gibt nichts Schöneres, als auf den Landstraßen unterwegs zu sein – wegen der Wunder und der versteckten Ecken dieses inspirierenden Landes.

Mehr zu den Lonely Planet Autoren (siehe >>)

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USA Top 25

New York City

1 Die Heimat von Künstlern, Börsenmaklern und Einwanderern aus aller Welt erfindet sich immer wieder neu. Und bleibt dabei weiterhin eines der Zentren für Mode, Theater, Essen, Musik, Verlage, Werbung und Finanzen. Auf fünf Stadtteile verteilt sich eine beeindruckende Vielfalt an Museen, Parks und ethnischen Vierteln. Am besten macht man es wie die New Yorker: raus auf die Straße. Jeder Block spiegelt den Charakter und die Geschichte dieses atemberaubenden Kaleidoskops und selbst bei einem kurzen Spaziergang kann man ganze Kontinente durchqueren. (siehe >>)

CALIN NICULESCU / EYEEM / GETTY IMAGES ©

Grand Canyon

2 Man kennt ihn aus dem Kino und von denen, die dort waren, hat man schon alles über ihn gehört. Aber ist der Hype um den Grand Canyon gerechtfertigt? Die Antwort lautet eindeutig: „Ja!“ Der Grand Canyon ist riesig und unvorstellbar alt – er entstand im Verlauf von 6 Mio. Jahren und einige der Steine, die entlang der Wände freigelegt wurden, sind 2 Mrd. Jahre alt. Ein Blick über den Rand und man wird mit der großen Kraft und Rätselhaftigkeit der Erde, auf der wir leben, konfrontiert. Wer das einmal gesehen hat, versteht, warum hier kein anderes Naturphänomen mithalten kann.

MIKE KLINE / GETTY IMAGES ©

Route 66

3 Die Straße war der erste echte Road Trip durch die USA, denn sie verband bereits 1926 Chicago mit Los Angeles. Hier findet man Neonschilder, mit Kuchen gefüllte Diners und Autokinos am Straßenrand. Die Route wurde 1984 durch die I-40 abgekürzt, aber viele der alten Orte sind erhalten geblieben. Auf den Spuren der Route 66 lernt man das amerikanische Kleinstadtleben kennen. Egal, ob man die ganze Strecke oder nur ein Teilstück abfährt, man begegnet dem klassischen, nostalgischen Amerika.

BILL DICKINSON / GETTY IMAGES ©

New Orleans

4 Nach dem verheerenden Wirbelsturm Katrina 2005 hat sich New Orleans wieder aufgerappelt. Die karibisch- koloniale Architektur, die kreolische Küche und eine wilde Feier-Atmosphäre machen den Big Easy verführerischer denn je. Wer abends ausgeht, bekommt überall Dixieland Jazz, Blues und Rock um die Ohren, und die jährlichen Feste (Mardi Gras, Jazz-Festival) sind weltberühmt. In „Nola“ liebt man das Essen: Besucher schwelgen in Jambalaya und Louisiana cochon, bevor sie sich in die Bar-Szene der Frenchman St. stürzen.

ANDY KATZ / PACIFIC PRESS / LIGHTROCKET / GETTY IMAGES ©

Dixieland Musiker

Yellowstone National Park

5 Die Schönheit der Natur bezaubert, die unglaubliche Geologie verblüfft und kaum sonst wo kann man derart viele Wildtiere beobachten – für einen Besuch von Yellowstone gibt es viele Gründe. Das in fünf Abschnitte aufgeteilte Gelände ist riesig (über 9000 km²). Zu den Highlights gehören gewaltige Geysire, Wasserfälle, versteinerte Wälder, zerklüftete Berge, herrliche Aussichten und gluckernde Schlammbecken – und Wanderwege mit einer Gesamtlänge von 1770 km führen einen überall hin.

DOMINIK ECKELT / GETTY IMAGES ©

Neuengland im Herbst

6 Das herbstliche Farbenspiel in Neuengland ist ein Spektakel epischen Ausmaßes. Teilnehmen kann man daran nahezu überall, es reicht schon ein einziger grandioser Baum – schöner ist’s natürlich mit sehr vielen grandiosen Bäume: Von den Litchfield Hills in Connecticut und den Berkshires in Massachusetts bis zu den Green Mountains in Vermont leuchten ganze Berghänge in strahlendem Rot, Orange und Gelb. Überdachte Brücken, weiße Kirchen und ausladende Ahornbäume katapultieren Vermont und New Hampshire ganz nach vorn in der Beliebtheitsskala.

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San Francisco & Wine Country

7 Inmitten des Geratters der Cable Cars und des zähen Nebels, der nachts hereinwabert, laden San Franciscos Stadtviertel auf Hügeln und in Tälern mit prächtiger viktorianischer Architektur, Indie-Läden und Restaurants von Weltformat zum Schlendern ein. Ein Blick auf das Wasser und man ist süchtig. Wer sich losreißen kann, den erwarten gleich im Norden die Weinanbaugebiete an Napa, Sonoma und Russian River: Großartige Tropfen und Gerichte aus farmfrischen Produkten verwandeln ein Weingut-Hopping zum Erlebnis für alle Sinne.

MITCHELL FUNK / GETTY IMAGES ©

Chicago

8 Die Windy City mit ihren Wolkenkratzern, den Stränden und Weltklasse-Museen raubt einen den Atem. Der wahre Zauber aber verbirgt sich in der Kombination aus hoher Kultur und weltlichen Genüssen. Oder wo tragen Picasso-Skulpturen Sporttrikots? Wo stehen Einheimische ebenso geduldig an Imbissbuden wie vor Top-Restaurants Schlange? Die Winter sind eisig, im Sommer jedoch feiert Chicago die warmen Tage mit Essen und Musik-Festivals.

CHARLES COOK / GETTY IMAGES ©

Walt Disney World

9 Will man die Latte hoch legen? Dann nennt man sich einfach „glücklichster Ort der Welt“. Walt Disney World tut das und macht alles, um einem das Gefühl zu geben, man sei die wichtigste Figur in der ganzen Show. Trotz der ganzen Achterbahnen, Shows und Nostalgie besteht der schönste Zauber darin, sein eigenes Kind dabei zu beobachten, wie es stolz Goofy zum Lachen gebracht hat, von Cinderella hofiert wurde, mit Buzz Lightyear die Galaxie gerettet und wie ein echter Jedi-Ritter gegen Darth Maul gekämpft hat.

PETER PTSCHELINZEW / GETTY IMAGES ©

Der Tiefe Süden

10 Im geschichtsträchtigen Tiefen Süden ist Amerika am verrücktesten und faszinierendsten: von den Sümpfen South Carolinas über die Juke Joints im Mississippi-Delta bis hin zu den isolierten französisch sprechenden Enklaven im Louisiana Bayou. Berühmt für seine langsame Gangart geht es hier darum, die kleinen Dinge des Lebens zu genießen: frische Austern in Alabama zu schlürfen, die Antebellum-Straßen entlangzuschlendern oder süßen Tee mit neuen Freunden auf der Veranda zu trinken.

OLIVIER CIRENDINI / GETTY IMAGES ©

Sümpfe von Louisiana

Las Vegas

11 Sin City ist ein Ritt im Neonlicht durch amerikanische Reichtumsfantasien. Hier strahlen die Namen der Milliardäre von den Leuchttafeln der Luxushotels, hört man den Lärm einarmiger Banditen, das Klirren von Martinigläsern und bis ins Morgengrauen die hypnotisierenden Beats der DJs. Man trinkt Cocktails unter Palmen und spielt Blackjack am Pool. In einer Nacht kann man Paris, den Wilden Westen und eine tropische Insel besuchen. Und das alles gibt’s rund um die Uhr für den Preis eines Pokerchips (und ein bisschen Glück).

MITCHELL FUNK / GETTY IMAGES ©

Yosemite National Park

12 Yosemites von Gletschern geformte Täler lassen Herzen höher schlagen, auch wenn im Sommer hier immer viel Trubel herrscht. Im Frühling wird man von der Gischt donnernder Schmelzwasserfälle besprüht und wirbelt singend wie in Meine Lieder – meine Träume über Wildblumenwiesen. Yosemites Landschaft mit ihren schwindelerregenden Kletterwänden und Formationen sowie den uralten Mammutbäumen macht süchtig. Man findet aber inmitten der unerschlossenen, 1881 km² großen Wildnis auch Einsamkeit und Weite.

KENRINGER / GETTY IMAGES ©

Miami

13 Wie kann eine Stadt so viel Glück haben? Die meisten geben sich mit ein oder zwei Vorzügen zufrieden, aber Miami scheint alles zu haben: Neben den tollen Stränden und der Art-déco-Altstadt gibt es überall Kultur pur. In verqualmten Hallen tanzen Einwanderer zu Son und Boléro, in Nachtclubs bewegen sich Models auf High Heels zu Latino-Hip-Hop und im Park lassen alte Männer Dominosteine klacken. Und Straßenhändler servieren Gerichte aus der Karibik, Kuba, Argentinien und Spanien.

JOHN COLETTI / GETTY IMAGES ©

Pacific Coast Highways

14 Von Kanada bis zur mexikanischen Grenze winden sich atemberaubende Küstenstraßen die Westküste entlang und bieten eine Kulisse, die an Spektakel weltweit nur schwer zu übertreffen ist – raue Klippen, tosende Wellen, Hügellandschaften im Sonnenlicht, Eukalyptuswälder und Mammutbäume inklusive. Unberührte Strände, idyllische Städtchen, rustikale Fischerdörfer und urzeitlicher Regenwald wechseln sich ab mit den vibrierenden Metropolen Seattle, Portland, San Francisco und Los Angeles.

TOBIASJO / GETTY IMAGES ©

National Mall

15 Knapp 3 km lang und gesäumt von Denkmälern und Marmorgebäuden ist die National Mall der Mittelpunkt von Washingtons politischem und kulturellem Leben. Im Sommer finden hier große Festivals statt. Und das ganze Jahr über wandern Besucher entlang des Grünstreifens durch die schönsten Museen Amerikas. Die National Mall ist der beste Ort, um die Geschichte Amerikas zu entdecken: ob am Vietnam War Memorial oder am Lincoln Memorial, vor dem Martin Luther King Jr. seine berühmte Rede hielt.

LITTLENY / GETTY IMAGES ©

Rocky Mountains

16 Die Rockies sind die Heimat der höchsten Berge in den lower 48. Schroffe Gipfel, reißende Flüsse, Canyons und Nationalparks bestimmen das Bild. Im Winter kann man auf Pulverschnee Ski und Snowboard fahren, im Frühling zwischen Wildblumen wandern und mountainbiken und an heißen Sommernachmittagen das Rauschen des Wildwassers erleben. Nach soviel frischer Luft geht es zum Entspannen weiter in Kleinbrauereien, Restaurants und belebende Thermalquellen.

PETE SALOUTOS / GETTY IMAGES ©

Boston & Cape Cod

17 Auf dem Kopfsteinpflaster Bostons kommt man kaum einen Meter weit, ohne auf eine Sehenswürdigkeit von historischer Bedeutung zu treffen. Der Freedom Trail schlängelt sich durch die Stadt und verbindet Orte, die von deren aufrührerischer Geschichte zeugen. Und dann wären da noch uralte Kneipen, die renommierte Harvard University und Amerikas ältestes Baseball-Feld, bevor man sich an den Stränden der Cape Cod National Seashore abkühlt und ein paar Austern schlürft.

NEILIANN TAIT / ALAMY ©

Harvard University

Blue Ridge Parkway

18 In den südlichen Appalachen von Virginia und North Carolina kann man grandiose Sonnenuntergänge erleben, Tiere beobachten und alles um sich vergessen, während man in die Wildnis starrt, die diese 755 km lange Strecke & (siehe auch >>) umgibt. Dutzende Routen von einfachen Wegen bis zu herausfordernden Kletterpartien zum Adlerhorst hinauf führen direkt in die Natur. Und auf keinen Fall die tolle Bluegrass- und Mountain-Music-Szene in Nachbarstädten wie Asheville in North Carolina bzw. Floyd und Galax in Virginia verpassen!

JESSE KUNERTH / GETTY IMAGES ©

Austin & San Antonio

19 Austin in Texas verdankt seine kreativ-künstlerische Atmosphäre der Uni und der hiesigen Subkultur. Dinieren, Ausgehen und Shoppen macht in der Stadt, die zu den großen US-Musikmetropolen zählt, einfach Spaß. Es locken unzählige Sounds, Konzertbühnen und zwei große Festivals vom Feinsten. Und südwestlich von Austin lohnt San Antonio mit seinem hübschen Riverwalk, lebendigen Festivals und einer facettenreichen Geschichte (von spanischen Missionen bis zur Schlacht von Alamo) einen Abstecher.

ROBBIE GEORGE / GETTY IMAGES ©

Riverwalk

Stätten der Ureinwohner

20 Der Südwesten gehört den amerikanischen Ureinwohnern. Die vielen Stätten stehen für die Vergangenheit, aber auch für die Gegenwart. In Colorado und Arizona kann man die uralten Häuser der Pueblo-Völker besichtigen, die in dieser aufregenden Landschaft lebten; warum sie sie verließen, ist immer noch rätselhaft. Oder man besucht die Navajo Nation, wandert mit einem Führer zum Grund des Canyon de Chelly, übernachtet im Reservat und kauft indianisches Kunsthandwerk direkt vor Ort.

ERNESTO BURCIAGA / GETTY IMAGES ©

Mesa Verde National Park

Seattle

21 Die innovative Stadt an der Pazifikküste hat es sich zur Gewohnheit gemacht, Ideen in globale Marken zu verwandeln. Mit seiner Musikszene, Kaffeekultur und Vorliebe für IT-Visionen verdient Seattle zweifelsohne einen Platz im Kreis der „großen“ US-Metropolen. Doch während die Trendsetter aus Seattle immer auf der Jagd nach dem nächsten großen Ding sind, pflegen die Traditionalisten der Stadt die typischen Stadtviertel, die gut bürgerliche Esskultur und den vielleicht besten öffentlichen Markt des Landes, den Pike Place.

BRUCE YUANYUE BI / GETTY IMAGES ©

Pike Place Market

Middle Americana

22 Endlose Straßen durch weites Land, atemberaubende Parks wie die Badlands oder das großartige Essen in Kansas City sind nur einige der Vorzüge der Great Plains. Eine Überraschung jagt die andere: Nebraskas Carhenge, South Dakotas Corn Palace und das nahe Krämermekka Wall Drug, das tolle Space Museum in Kansas und die schräge Kunst in Lucas … um nur einige zu nennen. Am besten startet man auf einer der legendären Straßen wie der US50 und entdeckt während der Fahrt so viel, dass der Weg zum Ziel wird.

MICHAEL RUNKEL / GETTY IMAGES ©

Carhenge von Jim Reinders

Die Großen Seen

23 Diese wasserreiche Region ist die erste Adresse für Touren abseits gewohnter Pfade. Outdoorfans lassen in Minnesotas Boundary Waters ihr Boot zu Wasser und nächtigen unter dem Sternenhimmel. Oder sie wandern zur Upper Peninsula des Michigansees, einer abgelegenen Landschaft mit rauen Wäldern und von Wellen umtosten Klippen. Wem das zu einsam ist, der besucht die Milchbauern in Wisconsin und kostet deren Käse. Und Städte wie Minneapolis, Milwaukee und Detroit haben tolle Stadtviertel, in denen heimische Biere und Bands Erfolge feiern.

JIM WEST / ALAMY ©

Detroit

Los Angeles

24 Obwohl es die Unterhaltungshauptstadt der Welt ist, hat Los Angeles mehr zu bieten als Leinwandstars. Es ist die Stadt des liebenswürdigen Venice Beach, der Kunstgalerien und der Esskultur von Santa Monica, der Indie-Viertel Los Feliz und Silverlake, der Surfstrände Malibus und des wilden Griffith Parks. Und das ist erst der Anfang. Gräbt man tiefer, stößt man auf viele Museen, eine beginnende kulturelle Renaissance im Zentrum und vibrierende multiethnische Viertel mit großartigen Restaurants.

JASON MOSKOWITZ / GETTY IMAGES ©

Venice Beach

Columbia River Gorge

25 Die Columbia River Gorge entstand, als sich der mächtige Fluss durch die Cascades schnitt, und gleicht einem geologischen Wunder. Im Norden an den Bundesstaat Washington und im Süden an Oregon grenzend, bietet sie zahllose Wasserfälle und spektakuläre Wanderungen, aber auch reiche Ernten von Äpfeln, Birnen und Kirschen. Wind- und Kitesurfer steuern am besten ohne Umweg die Stadt Hood River an, wo sie beste Bedingungen vorfinden. Egal ob Wanderfreund, Obstfan oder Adrenalinjunkie – die Schlucht liefert.

JORDAN SIEMENS / GETTY IMAGES ©

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Gut zu wissen

Weitere Infos gibt’s im Abschnitt „Praktische Informationen“

Währung

US-Dollar (US$)

Sprache

Englisch

Visa

Besucher aus Deutschland, Österreich und der Schweiz benötigen für Aufenthalte von unter 90 Tagen Länge meist kein Visum. Die vorherige ESTA-Registrierung ist obligatorisch. Achtung: Die Bestimmungen ändern sich ständig!

Geld

Geldautomaten gibt es quasi überall. Kreditkarten werden in den meisten Hotels, Restaurants und Läden akzeptiert.

Handys

In den USA funktionieren nur Triband- und Quadband-Handys. Wer kein solches besitzt, kann sich in den Staaten ein günstiges Prepaid-Handy kaufen.

Autofahren

In den USA herrscht Rechtsverkehr.

Reisezeit

Hauptsaison (Juni–Aug.)

Warme Tage im ganzen Land, allgemein hohe Temperaturen.

Geschäftigste Zeit, große Menschenmassen, höhere Preise.

In den Skigebieten ist zwischen Januar und März Hauptsaison.

Zwischensaison (Okt. & April–Mai)

Mildere Temperaturen, weniger Menschen.

Frühlingsblumen (April); buntes Herbstlaub (Okt.) in vielen Teilen des Landes.

Nebensaison (Nov.–März)

Winterlich, Schnee im Norden, in einigen Regionen heftigere Regenfälle.

Niedrigste Unterkunftspreise (außer in Skigebieten und wärmeren Urlaubsgebieten).

Infos im Internet

Lonely Planet (www.lonelyplanet.de/reiseziele/usa) Reiseinfos, Hotelbuchungen, Forum und Fotos.

National Park Service (NPS; www.nps.gov) Portal zu den größten Naturschätzen der USA, ihren Nationalparks.

Eater (www.eater.com) Kulinarische Einblicke in zwei Dutzend amerikanische Städte.

New York Times Travel (http://travel.nytimes.com) Reise-News, praktische Tipps und fesselnde Features.

Roadside America (www.roadsideamerica.com) Die schrulligen und schrägen Seiten der USA.

Wichtige Telefonnummern

Notruf 911
Landesvorwahl USA 1
Telefonauskunft 411
Internationale Telefonauskunft 00
Vorwahl für internationale Gespräche aus den USA 011

Wechselkurse

Eurozone 1 € 1,09 US$
1 US$ 0,92 €
Schweiz 1 SFr 1 US$
1 US$ 1 SFr

Aktuelle Wechselkurse sind unter www.xe.com abrufbar.

Tagesbudget

Günstig – weniger als 100 US$

B im Schlafsaal: 25–40 US$; Stellplatz: 15–30 US$; Budgetmotels: 60–80 US$

Nutzung von Bussen, U-Bahnen und anderen öffentlichen Verkehrsmitteln: 2–3 US$

Mittagessen in einem Café oder vom Food Truck: 5–9 US$

Mittelteuer – 150–250 US$

DZ im Mittelklassehotel: 100–250 US$

Abendessen in einem beliebten Restaurant: 50–80 US$ für zwei Pers.

Mietwagen: ab 30 US$/Tag

Teuer – mehr als 250 US$

Wohnen im Resort: ab 250 US$

Abendessen in Top-Restaurants: 60–100 US$/Pers.

Ausgehen (Theater, Konzerte, Nachtclubs): 60–200 US$

Öffnungzeiten

Banken Mo–Fr 8.30–16.30 Uhr

Bars So–Do 17–24, Fr & Sa bis 2 Uhr

Läden Mo–Sa 9–18, So 12–17 Uhr

Malls 9–21 Uhr

Nachtclubs Do–Sa 22–4 Uhr

Post Mo–Fr 9–17 Uhr

Supermärkte 8–20 Uhr; einige 24 Std.

Ankunft am …

John F. Kennedy International Airport (New York)

Vom JFK nimmt man den AirTrain bis Jamaica Station und dann den LIRR zur Penn Station, was 12 bis 15 US$ kostet (45 Min.). Eine Taxifahrt nach Manhattan kostet 52 US$ zzgl. Maut und Trinkgeld (45–90 Min.).

Los Angeles International Airport

Der LAX Flyaway Bus zur Union Station kostet 8 US$ (30–50 Min.), der Tür-zu-Tür-Service Prime Time & SuperShuttle 16 bis 30 US$ (35–90 Min.); fürs Taxi nach Downtown zahlt man 51 US$ (25–50 Min.).

Miami International Airport

SuperShuttle fährt für 21 US$ nach South Beach (50–90 Min.), Taxis für 35 US$ nach Miami Beach (40–60 Min.); mit der Metrorail geht’s für 2,25 US$ zum Government Center (15 Min.).

Zeitzonen

Vier Zonen auf dem US-Festland:

Eastern Standard Time (EST; MEZ –6 Std.): NYC, New England, Atlanta

Central Standard Time (CST; MEZ –7 Std.): Chicago, New Orleans, Houston

Mountain Standard Time (MST; MEZ –8 Std.): Denver, Santa Fe, Phoenix

Pacific Standard Time (PST; MEZ –9 Std.): Seattle, San Francisco, Las Vegas

Im größten Teil Alaskas ist es eine Stunde früher als in der PST-Zone (MEZ –10 Std.), auf Hawaii sind es zwei Stunden. Sommerzeit ist von März bis November. Mancherorts (z. B. Hawaii, Arizona) gibt’s keine Sommerzeit.

Mehr zu Verkehrsmitteln & -wegen >> 

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Zum ersten Mal in den USA

Weitere Infos gibt’s im Kapitel „Allgemeine Informationen“

Checkliste

Alle Einreisebestimmungen rechtzeitig und sorgfältig in Erfahrung bringen.

Vor der Flugbuchung unbedingt bei allen Fluglinien recherchieren, um die besten Angebote zu ergattern.

Falls das Handy in den USA funktioniert, Roaming-Gebühren erfragen.

Zumindest die ersten Übernachtungen buchen, um den Trip stressfrei zu starten.

Rechtzeitig in den Veranstaltungskalender schauen.

Sich um eine gute Reiseversicherung kümmern.

Bank und Kreditkartengesellschaft informieren.

Rechtzeitig einen Mietwagen reservieren (inkl. unbegrenzter Kilometer!).

Wichtige Dinge

Reisepass

Führerschein

Handy (mit Ladegerät)

Gute Wanderstiefel

Regenjacke oder -schirm

Netzadapter

Kleidung mit flexiblem Bund

Top-Tipps

Es lohnt sich, Kontakt zu Einheimischen zu knüpfen: Amerikaner sind meist sehr freundlich und geben gern Einblicke in ihre Stadt.

Selbstfahrer verlassen am besten die Interstates zugunsten von Nebenstrecken: Ein paar der schönsten Landschaften liegen an den kurvigen Landstraßen.

Sorgsam planen, um dem schlimmsten Besucheransturm zu entgehen (d. h. Touristenzonen, beliebte Restaurants, Sehenswürdigkeiten usw. am besten unter der Woche besuchen).

Bars nur mit Lichtbildausweis besuchen: Oft wird jeder überprüft, der Alkohol bestellen will – auch wenn er ganz offensichtlich schon über 21 oder sogar über 30 ist.

Die meisten US-Mietwagen haben ein Automatikgetriebe, was eventuell eine gewisse Umstellung erfordert.

Bei der Einreise wirken die US-Grenzbeamten mitunter sehr einschüchternd. Um das Prozedere möglichst zu beschleunigen, alle Fragen vollständig, höflich und ruhig beantworten.

Die einzelnen US-Bundesstaaten unterscheiden sich sehr stark in Sachen Gesetze und Toleranzgrenzen. Beispiel: Der Konsum von Marihuana ist in Colorado und Washington erlaubt, bringt aber z. B. in Texas oder South Carolina potenziell großen Ärger ein.

Bekleidung

In Amerika geht so ziemlich jedes Outfit klar – man wird sich in seinen Klamotten daher kaum unwohl fühlen. Dennoch empfiehlt es sich, auch etwas Schickeres für den Besuch von gehobenen Restaurants, Bars oder Nachtclubs mitzunehmen.

Schlafen

Zimmer für die Hauptsaison (Ferienorte im Sommer Juni–Aug., Skiorte im Winter Jan.–Feb.) sollten nach Möglichkeit mindestens drei Monate im Voraus reserviert werden. Unterkünfte in beliebten Nationalparks erfordern eine wesentlich frühere Buchung (z. B. für den Grand Canyon, Yosemite und Yellowstone bis zu einem Jahr im Voraus). Für weitere Unterkunftsinfos (siehe >>).

Hotels Reichen von tristen Kästen bis hin zu schmucken Boutique- oder Luxusadressen; die Preise variieren natürlich.

B & Bs Kleine Gästehäuser bzw. Pensionen (manchmal in historischen Gebäuden), die meist recht behaglich sind. Achtung: Für Kinder gilt oft ein Mindestalter (z. B. zwölf Jahre).

Motels Günstiger und einfacher als die meisten Hotels; stehen hauptsächlich an den Interstates und haben häufig sehr erschwingliche Zimmer.

Hostels Werden in den USA immer zahlreicher, konzentrieren sich aber größtenteils auf städtische Ballungsräume.

Camping Viele Stellplätze (auch in einigen National- und State Parks) können online gebucht werden – was sich bei geplanten Aufenthalten in der Hauptsaison sehr empfiehlt.

Geld sparen

Die USA sind z. T. ein ziemlich teures Reiseziel. Genügsame Traveller können aber bei vielen Gelegenheiten etwas sparen:

Hauptmahlzeiten mittags einnehmen: Restaurants servieren oft spezielle Mittagsangebote, normale Hauptgerichte haben dann ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis.

Bei vielen Museen ist der Eintritt zumindest einmal pro Woche frei (z. B. Donnerstagabend oder Sonntagmorgen).

Gleich außerhalb von Großstadtzentren sind Mietwagen häufig günstiger (gilt z. B. für Oakland oder Jersey City).

Bei Vorab-Onlinebuchung sind Bus- und Zugtickets viel billiger als bei Spontankauf.

Feilschen

Auf Flohmärkten ist moderates Feilschen normal. Ansonsten wird überall das Bezahlen der angegebenen Preise erwartet.

Trinkgeld

Trinkgeld ist in den USA obligatorisch und sollte nur bei ausgesprochen schlechtem Service verweigert werden.

Barkeeper 15 bis 20 % pro Runde, mindestens aber 1 US$ pro Getränk.

Gepäckträger (Flughäfen & Hotels) 2 US$ pro Gepäckstück, mindestens 5 US$ pro Wagen.

Parkservice Mindestens 2 US$ bei Schlüsselrückgabe.

Restaurantkellner Mindestens 20 %, sofern nicht bereits im Rechnungsbetrag enthalten; Trinkgeld unter 15 % wird als Unzufriedenheit gewertet.

Taxifahrer 10 bis 15 % (auf den nächsten vollen Dollarbetrag aufrunden).

Zimmerpersonal (Hotels) 2 bis 4 US$ pro Übernachtung (unter der dafür vorgesehenen Karte hinterlegen).

Etikette

Begrüßung Sollte nicht zu übertrieben körperlich ausfallen: Manche Amerikaner umarmen andere Leute, Großstädter tauschen mitunter Wangenküsse aus. Die meisten Einheimischen (vor allem Männer) geben sich aber nur die Hand.

Rauchen Die meisten Amerikaner haben etwas gegen Rauchen. So ist Qualmen sogar im Freien vielerorts tabu (z. B. in Parks, auf Promenaden oder an Stränden).

Pünktlichkeit Äußerst angebracht – viele Amerikaner betrachten Wartenlassen als sehr unhöflich.

Höflichkeit In den USA ist es üblich, das Ladenpersonal beim Hereinkommen zu begrüßen und sich beim Hinausgehen zu verabschieden („hello“ bzw. „have a nice day“ reichen dabei aus). Außerdem lächeln Amerikaner sehr viel – wenn auch oft nur aus reiner Höflichkeit.

Essen

Einige Restaurants (zumeist die beliebtesten Adressen) akzeptieren keine Reservierungen. Falls doch, sollte man seinen Tisch vor allem fürs Wochenende rechtzeitig bestellen. Ist keine Reservierung erfolgt oder möglich, empfiehlt sich ein frühes Abendessen – idealerweise um 17 oder 18 Uhr, um langes Warten zu vermeiden. Für weitere Infos (siehe >>).

Restaurants Ob Diners, Burger-Buden, Seafood-Schuppen oder Lokale mit Michelinstern: Für jeden Geschmack und Geldbeutel ist hier etwas dabei.

Cafés Haben tagsüber geöffnet (z. T. auch abends) und sind prima für ein zwangloses Frühstück oder Mittagessen. Oder natürlich auch für eine schlichte Tasse Kaffee.

Imbisse Darunter fallen z. B. Imbisswagen oder Stände auf Bauernmärkten; auch manche Bars servieren tolles Essen.

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Was gibt’s Neues?

National Museum of African American History & Culture

Das neueste und architektonisch beeindruckendste Museum des Smithsonian; an der Mall sind hier ab 2016 z. B. Louis Armstrongs Trompete oder Nat Turners Bibel zu sehen.

Queens im Aufschwung

New Yorks größtes und ethnisch vielfältigstes Viertel rückt immer mehr ins Rampenlicht. Hierfür sorgen kreative Kleinbrauereien, Kunstgalerien, neue Boutiquehotels, ein sanierter Uferbereich bei Rockaway und Essen aus wirklich aller Welt.

Kleinbrauereien

Das Bierangebot in den USA ist förmlich explodiert: Landesweit gibt’s nunmehr fast 2000 Kleinbrauereien – da ist die nächste Erfrischung niemals fern.

Die 606

2015 wurde in Chicago die 606 eröffnet: Entlang einer einst heruntergekommenen Bahnlinie führt dieser Hochsteg im cool-urbanen Stil (4,3 km) nun durch mehrere Viertel im Nordwesten der Stadt

Center for Civil & Human Rights

Das neue Museum in Atlanta (3901 m2) taucht tief in die Geschichte der Bürgerrechtsbewegung ein. Dabei informiert es u. a. über Martin Luther King Jr. (stammte aus Atlanta) und über aktuelle Bürgerrechtsprobleme in aller Welt.

SFJAZZ Center

Wer San Francisco als Jazzfan besucht, sollte sich unbedingt zu diesem tollen neuen Zentrum (Baukosten 64 Mio. US$) im Hayes Valley begeben: Das ganze Jahr über finden hier großartige Konzerte statt.

Essen in Philly

Philadelphias Restaurantszene wird immer attraktiver. Hierfür sorgt auch der gefeierte Gastronom Michael Solomonov, der seine beiden örtlichen Toplokale (Zahav und Federal Donuts) kürzlich um das Dizengoff und das Abe Fisher ergänzt hat.

Harvard Art Museum

Das erweiterte und renovierte Kunstmuseum der Universität (Entwurf: Renzo Piano) vereint drei ganz unterschiedliche Sammlungen unter einem exquisiten Dach.

International Tennis Hall of Fame

Nach einer Komplettrenovierung wartet das völlig neu gestaltete Museum in Rhode Island nun mit vielen Multimedia-Ausstellungen auf. Besucher können z. B. ein Hologramm von Roger Federer bewundern, Live-Reporter spielen oder „den Spielstand bekanntgeben“.

One World Trade Center

Amerikas größtes Gebäude ist nun endlich eröffnet worden. Der Turm mit 104 Stockwerken ragt hoch über Lower Manhattan empor und hat eine Aussichtplattform mit einem traumhaften Ausblick von mehreren Ebenen aus.

Weitere Empfehlungen und
Beschreibungen gibt’s unter
lonelyplanet.com/usa.

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