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REISEPLANUNG

Willkommen im Westen der USA

Übersichtskarte USA Westen

Der Westen der USA – Top 25

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Wie wär’s mit …

Monat für Monat

Reiserouten

Route 66 & Scenic Drives

Outdoor-Aktivitäten

Mit Kindern reisen

Der Westen im Überblick

REISEZIELE IM WESTEN DER USA

KALIFORNIEN

Los Angeles

Kalifornische Südküste

Disneyland & Anaheim

Strände im Orange County

San Diego

Rund um San Diego

Palm Springs & Wüsten

Palm Springs

Joshua Tree National Park

Anza-Borrego Desert State Park

Mojave National Preserve

Death Valley National Park

Central Coast

Santa Barbara

Von Santa Barbara nach San Luis Obispo

San Luis Obispo

Von Morro Bay zum Hearst Castle

Big Sur

Carmel

Monterey

Santa Cruz

Von Santa Cruz nach San Francisco

San Francisco & Bay Area

San Francisco

Marin County

Berkeley

Nord-Kalifornien

Wine Country

Nordküste

Sacramento

Gold Country

Northern Mountains

Sierra Nevada

Yosemite National Park

Sequoia & Kings Canyon National Parks

Eastern Sierra

Lake Tahoe

DER NORDWESTEN

WASHINGTON

Seattle

Rund um Seattle

Olympic Peninsula

Nordwest-Washington

San Juan Islands

North Cascades

Nordost-Washington

South Cascades

Zentral- & Südost-Washington

Oregon

Portland

Willamette Valley

Columbia River Gorge

Oregon Cascades

Oregon Coast

Süd-Oregon

Ost-Oregon

ROCKY MOUNTAINS

Colorado

Denver

Boulder

Northern Mountains

Zentrales Colorado

Südliches Colorado

Wyoming

Cheyenne

Laramie

Lander

Jackson

Cody

Yellowstone National Park

Grand Teton National Park

Montana

Bozeman

Gallatin Valley & Paradise Valley

Absaroka Beartooth Wilderness

Billings

Helena

Missoula

Flathead Lake

Bob Marshall Wilderness Complex

Whitefish

Glacier National Park

Idaho

Boise

Ketchum & Sun Valley

Stanley

Idaho Panhandle

DER SÜDWESTEN

Nevada

Las Vegas

Rund um Las Vegas

West-Nevada

Great Basin, Nevada

Arizona

Phoenix

Zentral-Arizona

Flagstaff

Grand Canyon National Park

Rund um den Grand Canyon

Nordost-Arizona

West-Arizona

Tucson

Rund um Tucson

Südost-Arizona

Utah

Salt Lake City

Park City & Wasatch Mountains

Nordost-Utah

Moab & Südost-Utah

Zion & Südwest-Utah

New Mexico

Albuquerque

An der I-40

Santa Fe

Rund um Santa Fe

Taos

Nordwestliches New Mexico

Nordöstliches New Mexico

Südwestliches New Mexico

Südöstliches New Mexico

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Route 66 & Scenic Drives

Outdoor-Aktivitäten

Alcatraz in 3D

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Willkommen im Westen der USA

Landschaften und Legenden locken Abenteurer in den Westen der USA, wo zu einem schönen Tag auch gutes Essen, Weinproben in den Weingütern und eine Prise Wild-West-Romantik gehören.

Tolle Natur

Nein, es sind keine Übertreibungen. Wer die Landschaften im Westen der USA beschreibt, gerät zwangsläufig ins Schwärmen: Sie sind atemberaubend, großartig, einmalig … und noch dazu ein riesiger Abenteuerspielplatz. Surfer, Kajakfahrer und Strandfans pilgern zur Pazifikküste, die sich von den sonnigen Gestaden San Diegos nordwärts über die Klippen Zentralkaliforniens bis zu den felsigen Stränden Oregons und Washingtons erstreckt. Rote Felsen, Schluchten und Wüsten voller Kaktusfeigen locken Wanderer und Radfahrer in den Südwesten, wo der 446 km lange Grand Canyon das größte Naturwunder ist. Und in den Rocky Mountains kann man herrlich Ski fahren, eisklettern und mit dem Mountainbike das Terrain erkunden.

Regionales Essen & Wein

Die regionalen Spezialitäten sind vielfältig, haben jedoch eines gemeinsam: frische Zutaten aus der Region – ein Trend, der im Westen der USA entstand. Dieses Umweltbewusstsein wurde auch von den Winzern übernommen, die zunehmend entsprechende Anbauprinzipien anwenden. Und Washington, Oregon, Zentralkalifornien und Arizona sind inzwischen ebenso berühmt für ihre Weine wie Napa und Sonoma.

Urbane Oasen

Die Städte im Westen haben alle ihren ganz eigenen Charme: L. A. hat Glamour, San Diego eine ungezwungene Freundlichkeit und San Francisco eine lebenskünstlerische Coolness zu bieten. In Seattle treffen heiße Trends auf Bodenständigkeit, in Denver kosmopolitischer Chic auf Western-Charme und in Phoenix herausgeputzte Innenhöfe auf Wellness-Oasen. Und dann gibt’s da noch Las Vegas, die in Neonfarben glitzernde Spielwelt, wo man in der Elvis Chapel heiraten, die Flitterwochen in Paris verbringen und sein Haus verwetten kann – und all das an nur einem einzigen Wochenende.

Geschichte hautnah

Die Museen können warten. Zuerst kraxelt man auf der Leiter hinauf in eine aus dem Fels geschlagene Höhlenwohnung, stöbert in den Ruinen einer Pony-Express-Station oder besucht einen Gottesdienst in der Kirche einer spanischen Mission aus dem 18. Jh. Aber das ist noch nicht alles: Im Westen warten auch verfallene Forts, verlassene Bergwerksstädte und ein ehemaliges Titan-Raketensilo. Beim Besuch derartiger historischer Stätten gewinnt man einen unmittelbaren Einblick in die teilweise gar nicht so ferne Vergangenheit der Region.

PUTT SAKDHNAGOOL / GETTY IMAGES ©

Herbst im Havasu Canyon

Warum ich den Westen der USA liebe

von Amy C. Balfour, Autorin

An jeder Wegbiegung locken hier neue Abenteuer oder ein hinreißender Ausblick. Den Grand Canyon erblickte ich (abgesehen von einem Besuch als Kleinkind) nach einem irren Marsch von meinem Auto zum Mather Point während eines Roadtrips quer durchs Land. Seither lässt mich der Westen nicht mehr los. Ich habe dann sieben Jahre in Los Angeles verbracht und die Stadt als Ausgangspunkt zur Erkundung der Strände, Wüsten, Berge und wunderbaren Nationalparks, aber auch der vielen tollen Restaurants genutzt. Der Westen ist schon eine besondere Region, die einen längeren Aufenthalt lohnt.

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Der Westen der USA Top 25

Yellowstone National Park

1 Der prächtige Nationalpark feierte kürzlich sein 125. Jubiläum. Doch was macht seinen Reiz aus? An Nummer eins stehen wohl die geologischen Naturwunder: Geysire, Thermalquellen, Fumarolen und Schlammsprudel. Dann wären da noch der Mt. Washburn, von dem sich ein herrlicher Rundblick bietet, ein gewaltiger Wasserfall, ein historisches Gästehaus und viele Bisons, Wapitis, Elche und Bären – selbst der Bestand der berühmten Mackenzie-Wölfe umfasst immerhin wieder rund 95 Tiere. Und schließlich gibt es noch den einmaligen Old Faithful: der heißgeliebte Geysir sprüht immer noch seine Fontänen zur Freude der Massen in den Himmel.

IGNACIO PALACIOS / GETTY IMAGES ©

Grand Prismatic Spring

San Francisco

2 Der Wandel prägt die Stadt, die derzeit enorm boomt. Inmitten des hektischen Wachstums, des Nebels und des Klapperns der altmodischen Cable Cars laden die vielfältigen Viertel San Franciscos mit großartigen Indie-Läden, Spitzenrestaurants und einem unkonventionellen Nachtleben zu ausgedehnten Streifzügen ein. Zu den Highlights zählen ein Blick in die Zellen von Alcatraz, ein Bummel über die Golden Gate Bridge und ein Abendessen im Ferry Building. Und mindestens einmal sollte man schon mit der Cable Car gefahren sein. Wer einmal um eine Ecke gebogen ist und plötzlich hinab aufs Meer blickt, den lässt die Stadt nicht mehr los.

JOE DANIEL PRICE / GETTY IMAGES ©

Golden Gate Bridge

Grand Canyon National Park

3 Was zuerst fasziniert, ist die Unermesslichkeit des Canyons – der 2 Mrd. alte Riss in der Landschaft legt gebieterisch die Geheimnisse der Erde bloß. Aber die künstlerischen Launen von Mutter Natur – in Sonnenlicht getauchte Grate, blutrote Felskuppen, üppige Oasen und das lange Band des Flusses – sind es, die Besucher verzaubern. Der Canyon lässt sich aktiv zu Fuß, per Fahrrad, per Floß oder auf dem Rücken eines Maultiers erkunden. Man kann sich aber auch einfach am Rim Trail niederlassen und dem Farbenspiel des Canyons zuschauen.

STEPHEN YELVERTON PHOTOGRAPHY / GETTY IMAGES ©

Las Vegas

4 Wenn man glaubt, nun habe man verstanden, dass der Westen erhaben und erbaulich ist, stolpert man über Vegas. Unter den Neonlichtern des Strip wird ein berauschendes Spektakel geboten – tanzende Fontänen, feuerspeiender Vulkan und Eiffelturm inklusive. In den Spielhöllen zeigt sich der Charme von seiner gefährlichsten Seite, denn die klimatisierten, bunten Säle kennen nur ein Ziel: den Besuchern das Geld aus der Tasche zu ziehen. Wer kann, hält sich an die guten Restaurants, den Cirque du Soleil, das Slotzilla und das Mob Museum.

SYLVAIN SONNET / GETTY IMAGES ©

Das Venetian

Highways an der Pazifikküste

5 Ein Roadtrip vom Feinsten! In Kalifornien führen der Hwy 1 (Pacific Coast Highway), der Hwy 101 und die I-5 vorbei an Klippen, schrägen Strandorten und Metropolen: dem entspannten San Diego, dem rockigen Los Angeles und dem flippigen San Francisco. Nördlich der Redwood-Wälder geht’s auf dem Hwy 101 nach Oregon mit seinen windzerzausten Kaps, Gezeitenbecken und – Twilight-Fans aufgepasst! – dem Ecola State Park, dem Vorgeschmack auf La Push. Und dann wartet da noch Washington mit dem wilden, feuchten Olympic National Park.

THOMAS WINZ / GETTY IMAGES ©

Pacific Coast Highway bei Big Sur

Los Angeles

6 Der ständige Zustrom von Träumern, Erfolgshungrigen und Gaunern verleiht der schillernden Küstenstadt eine energiegeladene Atmosphäre. Man kann im Filmstudio die Tricks des Filmemachens studieren, in der akustisch perfekten Walt Disney Concert Hall Sinfonien lauschen, durch die Gärten und Galerien des Getty Museum schlendern oder im Griffith Observatory in die Sterne schauen. Wer mehr auf irdische Stars steht, findet sie im Grove. Nach einer Pause am Strand hat man den für L. A. so typischen Schimmer auf der Haut.

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Die Walt Disney Concert Hall von Frank Gehry

Portland

7 Sind die Träume der 1990er-Jahre in Portland noch am Leben? Die Figuren aus der preisgekrönten Indie-Serie Portlandia glauben das. Und ihre satirischen Sticheleien machen klar: Portland ist skurril, aber liebenswert und mit seinen Studenten, Künstlern, Radfahrern, Hipstern, jungen Familien, alten Hippies, Öko-Freaks und Normalos so freundlich, wie eine Großstadt nur sein kann. Tolles Essen, geniale Musik, Kultur ohne Ende und ein stark ausgeprägtes Umweltbewusstsein runden das Ganze ab. Doch Vorsicht, wer hier vorbeischaut, will vielleicht gar nicht mehr weg!

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Yosemite National Park

8 Man schlendert über Wiesen voller Wildblumen, in Tälern, die durch Gletscher, Lawinen und Erdbeben geschaffen wurden – die Natur scheint hier alles eine Nummer größer gemacht zu haben: Donnernde Wasserfälle tosen über nackte Klippen, man erblickt riesige Granitkuppen und uralte Haine von Riesenmammutbäumen, den größten Bäumen der Erde. Atemberaubende Ausblicke bieten sich in einer Vollmondnacht vom Glacier Point oder im Sommer bei einer Fahrt auf der schwindelerregenden Tioga Rd im Hochland.

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Route 66

9 Kommt man in Seligman, Arizona zum Snow-Cap-Drive-In, weiß man schon, dass jetzt irgendein Lausbubenstreich folgt, z. B. ein Spritzer falscher Senf oder merkwürdiges Wechselgeld. Das ist zwar etwas aufgesetzt, aber man ist irgendwie enttäuscht, wenn der Besitzer einen nicht auf die Schippe nimmt. Derartige Schrullen machen die durch Kalifornien, Arizona und New Mexico führende Mutter aller Straßen unvergesslich. Bettelnde Esel, das Wigwam Motel oder die Neonschilder von Tucumcari schlagen 08/15-Konsum à la McBurger allemal.

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Faszinierende Stätten der amerikanischen Ureinwohner

10 Um etwas über die frühesten Bewohner des Kontinents zu erfahren, kann man in die antiken Felsbehausungen der frühen Pueblo-Indianer im Mesa Verde National Park hineinklettern oder Petroglyphen in Sedona studieren. Einblicke in die heutige Kultur der Ureinwohner vermittelt ein Besuch der Hopi Reservation oder der Navajo Nation in Arizona. Dort und in diversen Museen entdeckt man, dass viele Muster, die moderne Korbwaren, Teppiche und Schmuckstücke zieren, eine religiöse Bedeutung haben.

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Seattle

11 Das kreative Seattle hat die unheimliche Angewohnheit, lokal ausgebrütete Ideen in weltweit bekannte Marken zu verwandeln. Mit seiner berühmten Musikszene, seiner lebhaften Kaffeekultur und der Vorliebe für IT-Innovationen hat es sich seinen Platz im Olymp der US-Metropolen erobert. Während Seattles Trendsetter schon das nächste große Ding austüfteln, wachen die Traditionalisten über den Geist der Stadt mit ihren Vierteln, der eigenständigen kulinarischen Kultur und dem besten Markt des Landes, dem Pike Place.

VICTORIA DITKOVSKY / SHUTTERSTOCK ©

Pike Place Market

San Juan Islands

12 Wer mit der Fähre zu den San Juan Islands unterwegs ist, macht eine Reise in die Vergangenheit. Der Archipel liegt nördlich vom Puget Sound zwischen Washington und Vancouver Island. Von den mehr als 450 „Inseln“ – die meisten sind nicht mehr als aus dem Wasser ragende Felsen – sind nur etwa 60 bewohnt und nur vier werden regelmäßig von Fähren bedient. Hier hat die Natur das Sagen und jede Insel ihren eigenen geografischen Charakter. Was man so unternehmen kann? Rad oder Kajak fahren, Orkas beobachten – oder einfach mal entspannen.

DANITA DELIMONT / GETTY IMAGES ©

Segelboote in der Nähe von Orcas Island

Phoenix

13 „Und was ist mit mir?“. Phoenix beantwortet diese Frage mit einem stilvollen Lächeln. Schicke Resorts kümmern sich um Flitterwöchner und Familien. Derweil haben Golfer die Wahl unter mehr als 200 Plätzen. Und für weitere elegante Zerstreuung sorgen Luxus-Spas, wöchentliche Art-Walks, erstklassige Museen und Kunst, Kunsthandwerk und Musikinstrumente amerikanischer Ureinwohner. Da man außerdem in der Stadt elegant draußen speisen, schick shoppen und durchschnittlich 211 Sonnentage genießen kann, ist ein wenig Hedonismus wohl verzeihlich.

JOHN HAY / GETTY IMAGES ©

Golfplatz, Scottsdale

Disneyland & Disney California Adventure

14 In Disneyland tanzen Zeichentrickfiguren immer noch über die Main Street, U.S.A, der Space Mountain rast durch die Dunkelheit und das Feuerwerk explodiert über dem Sleeping Beauty Castle, während Puppen „It’s a small world“ singen. Nebenan zeigt Disney California Adventure das Beste des US-Staats in Form eines nachgebauten Hollywood-Studios, einer Strandpromenade und einer Terrasse, auf der man prima kalifornischen Wein schlürfen kann. Besonders eindrucksvoll ist hier wie dort die ausgeprägte Liebe zum Detail.

DISNEY ©

Boulder

15 Boulder liegt an den Ausläufern der Rocky Mountains. Diese zauberhafte Lage im Verbund mit seiner progressiven Seele lockt ein fetziges Völkchen von Unternehmern, Hippies und Hardcore-Sportlern an. Viele Radfahrer zieht es zum Boulder Creek Bike Path, der zu zahlreichen Parks führt. Das pralle Leben ist die Fußgängerpromenade Pearl Street Mall, besonders nachts, wenn die Studenten der University of Colorado und der Naropa University hier gemeinsam feiern. Ja, in vielerlei Hinsicht ist nicht Denver, sondern Boulder das wichtigste Touristenzentrum des US-Staates.

FIONDAVI / GETTY IMAGES ©

Flatirons

Columbia River Gorge

16 Die Columbia River Gorge ist ein verblüffendes geologisches Wunder, das entstand, als sich die mächtigen Cascades erhoben und der Columbia River sich tief in den Fels eingrub. Die Schlucht ist zugleich die Grenze zweier Bundesstaaten: Im Norden liegt Washington, südlich davon Oregon. Es gibt unzählige Wasserfälle und Wandermöglichkeiten und eine Fülle an Obstwiesen mit Apfel-, Pfirsich- und Kirschbäumen. Wer dagegen auf Windsurfen oder Kiteboarden steht, ist im sportlichen Städtchen Hood River richtig. Ob Apfelliebhaber oder Adrenalin-Junkie – diese Schlucht bietet für jeden etwas.

DANITA DELIMONT / GETTY IMAGES ©

Navajo Nation

17 „Mag ich in Schönheit wandeln“ lautet die letzte Zeile eines Navajo-Gebets. Im Navajo-Reservat zeigt sich die Schönheit in vielen Formen – die berühmteste ist das Monument Valley mit seinen Härtlingen und Felsnadeln wie aus einer anderen Welt. Von großer Schönheit ist auch der Canyon de Chelly, wo Bauern nahe alten Klippenbehausungen heute noch ihr Land bewirtschaften. Ein Glücksfall sind aber auch die Menschen hier – von Dozenten, die über die Navajo-Clans aufklären, bis hin zu Guides, die tolle Fototipps geben.

SAM CHRYSANTHOU / GETTY IMAGES ©

Monument Valley

Santa Fe & Taos

18 Eine alte Stadt mit junger Seele. Freitagabends strömen die Massen in die Canyon Rd, schwatzen mit Künstlern, trinken Wein und erkunden mehr als 80 Galerien. Kunst und Geschichte vereinen sich stilvoll in den Museen der Stadt, erstklassige Restaurants und Läden in deren Straßen. Und das alles spielt sich auch noch vor einem türkisblauen Himmel ab. Künstler trifft man auch in Taos, doch ist die Stimmung hier schräger – Skihasen, Ökofreaks, die ihre Passivhäuser im Eigenbau hochziehen, und ein paar Promis sorgen für bunte Tupfer.

KYLIE MCLAUGHLIN / GETTY IMAGES ©

Santa Fe

California Wine Country

19 Im Golden State gibt’s mehr als 100 Weinbaugebiete. Weingüter in sanft gewellter Landschaft locken Traveller in die Täler Nordkaliforniens: Wie wär’s mit einem erstklassigen Cabernet im mondänen Napa, einem Picknick im entspannten Sonoma oder einem Outdoor-Abenteuer mit edlem Pinot Noir am Russian River? Weiter südlich strömen Tagesausflügler in die hübschen Weinberge östlich von Santa Barbara, einem idyllischen Gebiet, das 2004 durch den Film Sideways berühmt geworden ist.

WES WALKER / GETTY IMAGES ©

Napa Valley

Bergstädte

20 Typisch Westen: Naturburschen in Karohemden oder Schneehosen schneien in ein Bergstädtchen herein, um in einer Brauereikneipe ein Ale zu kippen. Viele dieser Städtchen sind zugleich Einfallstore zu den schönsten Nationalparks der USA. Wir empfehlen besonders Flagstaff im Norden Arizonas. Zu den Highlights zählen ein munterer Ale Trail, innovative Restaurants mit frischer Kost, ein Observatorium und der hinreißende Museum Club an der Route 66. Ach ja, der Grand Canyon liegt auch nur 130 km weiter nördlich.

RICHARD CUMMINS / GETTY IMAGES ©

Museum Club

Rocky Mountain National Park

21 Angesichts der vielen Wohnmobile, die über die Trail Ridge Rd kriechen, wirkt der Rocky Mountain National Park gern einmal überlaufen. Sobald man dann aber den Wanderweg vor sich hat, entfaltet sich die majestätische, ungezähmte Pracht des Parks – ein unvergessliches Erlebnis! Von der epischen Tour auf den Longs Peak bis hin zu familienfreundlichen Kurztrips zu den Calypso Falls – für jeden Geschmack ist etwas dabei. Und mitunter fühlt man sich so, als habe man die ganze Gegend für sich allein.

ETHAN WELTY / GETTY IMAGES ©

Long Peak

Die Wüsten

22 Der an eine menschliche Figur erinnernde Saguaro-Kaktus ist eines der ewigen Symbole des Westens. Heimisch in der Sonora-Wüste, ist er erprobt im Überlebenskampf in einer unerbittlichen, aber wundersam schönen Landschaft. Über den Südwesten und Kalifornien erstrecken sich vier Wüsten: Sonora, Mojave, Chihuahua und Great Basin. Jede ist Heimat gut angepasster Reptilien, Säugetiere und Pflanzen. Eine Vielfalt, die einen Spaziergang durch die Wüste, etwa im Saguaro National Park, zu einem einmaligen Erlebnis macht.

THOMAS ROCHE / GETTY IMAGES ©

Sonora-Wüste

Zion & Bryce Canyon National Parks

23 Riesige rote Felsen leuchten im Zion National Park, eingerahmt von hübschen Wasserfällen, schmalen Canyons und hängenden Gärten. Das üppige Wunderland liegt im Schatten von Angels Landing, dessen Gipfel in einer der schönsten Tageswanderungen Nordamerikas zu erreichen ist. Panoramafans sollten nordwärts zum Bryce Canyon National Park fahren: Hier schimmern rotgoldene Felsnadeln wie Bäume in einem magischen Steinwald – ein hypnotischer Ort, der an einen Tolkien-Roman erinnert.

MICHELE FALZONE / GETTY IMAGES ©

Zion National Park

Glacier National Park

24 Ja, es ist wahr: Die Gletscher im Glacier National Park schmelzen langsam dahin. Von einst rund 150 Gletschern im Jahr 1850 sind gerade noch 25 übrig geblieben. Dennoch lohnt der weitläufige Nationalpark in Montana einen längeren Besuch. Wer gern Auto fährt, kann sich an der 80 km langen Going-to-the-Sun-Road versuchen. Auf Wanderer hingegen warten über 1120 km an Wanderwegen. Während man ganz sicher Moose, Pilze und Wildblumen erspäht, braucht man für die Sichtung von Wapitis, Wölfen und Grizzlybären etwas mehr Glück.

JORDAN SIEMENS / GETTY IMAGES ©

Kleinbrauereien

25 Kleinbrauereien sind eine Besonderheit des Westens – von Missoula bis Moab trifft man sie in jedem noch so kleinen Städtchen an. Auch wenn die Brauereien meistens sehr mit ihrem Heimatort verbunden sind, haben sie auch einige Gemeinsamkeiten: ausgelassene Biertrinker, aromatische Biere mit Namen, die von örtlichen Begebenheiten inspiriert sind, und Trinkstuben mit dem Odeur von Schweiß und Abenteuer. Beispiel gefällig? Wer rund um Boulder wandert, radelt oder klettert, kann danach bei einem Pearl Street Porter im Mountain Sun Pub & Brewery chillen.

TVERDOHLIB / GETTY IMAGES ©

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Gut zu wissen

Weitere Infos gibt’s im Abschnitt „Praktische Informationen“
 

Währung

US-Dollar (US$)

Sprache

Englisch

Visa

Besucher aus Deutschland, Österreich und der Schweiz benötigen für Besuche unter 90 Tagen kein Visum. Die vorherige ESTA-Registrierung online ist obligatorisch.

Geld

Geldautomaten gibt es quasi überall. Kreditkarten werden meist für Hotelreservierungen und Mietwagen benötigt.

Handys

In den USA funktionieren nur Tri- und Quadband-Handys. Die Netzabdeckung in abgelegenen oder bergigen Gebieten ist nicht überall gut.

Zeit

Die 11 US-Staaten folgen entweder der Mountain Standard Time (MEZ –8 Std.) oder der Pacific Standard Time (MEZ –9 Std.). Weitere Informationen siehe >>.

Reisezeit

Hauptsaison
(Juni–Aug., Sept.–April)

Geschäftigste Zeit; sonnige Tage und hohe Übernachtungspreise.

An der Südküste können im Mai und Juni Wolken aufziehen.

Hochsaison in den Bergen ist Januar bis März, in der Wüste September bis April.

Zwischensaison
(April & Mai, Sept. & Okt.

An der Küste und in den Bergen fallen die Preise; die Besuchermassen dünnen sich aus.

Mild; ideal, um Nationalparks zu besuchen.

Frühlingsblumenblüte; buntes Herbstlaub.

Nebensaison
(Nov.–März)

An der Küste sinken die Preise für Unterkünfte.

Kurze, eher dunkle und winterliche Tage mit Schneefällen im Norden und stärkeren Regenfällen

Infos im Internet

American Southwest (www.americansouthwest.net) Parks und Landschaften.

Lonely Planet (www.lonelyplanet.com/usa) Reiseinfos, Unterkünfte und Foren.

National Park Service (www.nps.gov) Auskünfte zu Nationalparks und -monumenten.

Recreation.gov (www.recreation.gov) Campingreservierungen auf föderal verwaltetem Land.

Roadside America (www.roadsideamerica.com) Einmalige und skurille Attraktionen.

Wichtige Telefonnummern

Um reguläre Anschlüsse zu erreichen, wählt man die Ortsvorwahl gefolgt von der siebenstelligen Telefonnummer.

Landesvorwahl USA 1
Vorwahl für Auslandsgespräche aus den USA 011
Notfall 911
Hotline für Opfer von Sexualdelikten 800-656-4673
Telefonauskunft 411
Straßenbedingungen 511

Wechselkurse

Eurozone 1 € 1,10 US$
1 US$ 0,91 €
Schweiz 1 SFr 1,01 US$
1 US$ 0,99 SFr

Aktuelle Wechselkurse sind unter www.xe.com abrufbar.

Tagesbudget

Günstig – weniger als 100 US$

Campingplätze und Bett im Schlafsaal: 12–45 US

Gratis-Aktivitäten: (Strand, Parkkonzerte): 0 US$

Essen auf Märkten, in Taquerias, an Imbissständen: 3–12 US$

Bus, U-Bahn: 0–5 US$

Mittelteuer – 100–200 US$

Kleine, familiäre Motels, günstige Ketten: 60–100 US$

Museen, National und State Parks: 5–25 US$

Diners, gute lokale Restaurants: 12–35 US$

Mietauto (ohne Benzin und Versicherung): ab 30 US$/Tag

Teuer – über 200 US$

B & Bs, Boutiquehotels, Resorts: ab 190 US$

Essen in Spitzenrestaurants (ohne Wein): 25–55 US$

Guide anheuern, Top-Shows: ab 100 US$

Mietcabrio: ab 70 US$/Tag

Öffnungszeiten

Die Öffnungszeiten variieren saisonal; viele Sehenswürdigkeiten und Visitor Centers haben in der Hauptsaison länger geöffnet. Hier die Zeiten in der Hauptsaison:

Banken Mo–Do 8.30–16.30, Fr bis 17.30 Uhr (manche auch Sa 9–12 Uhr)

Bars So–Do 17–24, Fr & Sa bis 2 Uhr

Cafés 7.30–20 Uhr

Restaurants 11–14.30 & 17–21 Uhr; in Utah bleiben viele Restaurants So geschl.

Geschäfte Mo–Sa 10–18, So 12–17 Uhr

Ankunft am …

Denver International Airport (DEN) Die Website (www.flydenver.com) enthält Infos zum neuen Hotel & Transit Center (geplant ab April 2016). Das Projekt umfasst einen Pendlerzug nach Denver Downtown, der 35Min. unterwegs sein wird. Ein Taxis nach Downtown kostet 56 US$ und 89 US$ nach Boulder.

Los Angeles International Airport (LAX) Taxis kosten ca. 46 US$ nach Downtown, Tür-zu-Tür-Shuttles mit mehreren Personen 16 US$; Gratis-Shuttle G zur Metro Rail Green Line Aviation Station und Gratis-Shuttle C zum Metro Bus Center; FlyAway-Bus nach Downtown-L. A. ab 8 US$.

Seattle-Tacoma International Airport (SEA) Light-Rail-Züge (Mo–Sa 5–1, So 6–24 Uhr; 2,25–3 US$) fahren regelmäßig ab dem 4. Stock des Parkhauses nach Downtown; Taxis findet man im 3. Stock des Parkhauses; Fahrten kosten 46 US$ nach Downtown.

Unterwegs vor Ort

Auto Die beste Option, um die Städte zu verlassen und National Parks und abgelegenere Gebiete zu erkunden. Es wird rechts gefahren.

Bus Billiger und langsamer als Züge; gute Alternative, wenn man in Städte will, die nicht von Amtrak bedient werden.

Zug Trotz häufiger Verspätungen sind die Züge von Amtrak eine bequeme Option, um an der Pazifikküste entlangzufahren. Verbindungen quer durchs Land nach Chicago gibt’s ab San Francisco und Los Angeles.

Mehr zu "Unterwegs vor Ort" 

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Wie wär’s mit …

Geologie

Grand Canyon Ein 446 km langer Fluss durchschneidet 2 Mrd. Jahre alte Felsen, deren Schichten sich rund 1600 m hoch auftürmen.

Yellowstone National Park Geysire, in allen Farben schillernde heiße Quellen, ein schlummernder Supervulkan – der Nationalpark bietet eine wahrlich spektakuläre Show.

Arches National Park Man fährt, wandert oder radelt vorbei an Bögen, Durchbrüchen und Rippen aus Sandstein sowie einem vom Absturz bedrohten Felsbrocken.

White Sands National Monument Die kalkweißen Gipsdünen sind atemberaubend.

Carlsbad Caverns Ein rund 2 km langer Weg führt hinunter zum Big Room – einer veritablen Kathedrale im Erdinneren, versteckt in einem riesigen Höhlensystem.

Chiricahua National Monument Ein zerklüftetes Wunderland aus Felsen, die Regen und Wind zu Nadeln, Brücken und balancierenden Felsen ausgeformt haben.

Vulkane Die Verschiebung der Erdkruste erzeugte mächtige Vulkane im Bundesstaat Washington. Man kann um den Mt. Rainier wandern oder sich am Mt. St. Helens über den verheerenden Ausbruch von 1980 informieren.

Stätten des Wilden Westens

Der Südwesten, besonders Arizona und New Mexico, ist das beste Ziel, wenn man in den Fußstapfen der Cowboys und Revolverhelden wandeln will – die Stätten sind jeweils nur eine Tagesfahrt voneinander entfernt.

Lincoln Billy the Kids altes (Schieß-)Revier im Lincoln-County-Rinderkrieg.

Tombstone Die staubige Stadt ist berühmt für die Schießerei am O. K. Corral. Hier befinden sich auch der Boot-Hill-Friedhof und das Bird Cage Theater.

Whiskey Row Ein Block mit Saloons aus der viktorianischen Ära im Zentrum von Prescott, der Feuersbrünste, Filmemacher und Touristen überlebt hat.

Pony-Express-Stationen Die Route 50 durch Nevada, bekannt als Loneliest Road, folgt der Route des Pony Express; an der Straße stehen noch mehrere verfallene Stationen.

Virginia City Hier begann nach der Entdeckung der Comstock Lode ein Silberrausch. Virginia City erlangte traurige Berühmtheit in Mark Twains halbautobiografischem Buch Durch Dick und Dünn.

Dampfzug In einem Dampfzug, der seit über 125 Jahre zwischen Durango und Silverton unterwegs ist, tuckert man durch den Wilden Westen.

STEPHEN SAKS / GETTY IMAGES ©

Durango & Silverton Narrow Gauge Railroad, Colorado

Einmaligem Nervenkitzel

Half Dome Man sollte sich gut an den Stahlseilen festhalten, wenn man den markantesten Gipfel im Yosemite National Park bezwingt!

Raften durch den Grand Canyon Der Colorado River dröhnt 446 km lang durch die tiefe Schlucht.

Carlsbad Caverns Der Aufzug fährt in weniger als einer Minute eine Strecke in die Tiefe hinab, die der Höhe des Empire State Building entspricht.

Angels Landing Senkrecht tief abfallende Felswände markieren den extrem schmalen Weg zur Spitze des Angels Landing im Zion National Park.

Stratosphere Wer will, kann vom Dach eines 110-stöckigen Kasinos mit dem Fallschirm springen. Wo? Natürlich in Las Vegas!

Audrey Headframe Park In Jerome, Arizona, kann man auf eine durchsichtige Plattform über einem 580 m tiefen Minenschacht treten. Schwindelfreie blicken hinunter.

Film- & TV- Drehorte

Los Angeles Hier stand Hollywoods Wiege. Die Filmgeschichte verfolgt einen auf Schritt und Tritt, vom Mulholland Dr bis nach Malibu.

Monument Valley Im Schatten der berühmten Monolithen wandelt man in den Fußstapfen von John Wayne.

Las Vegas Eine Handvoll Bad Boys und ihre waghalsigen Aktionen brachten die Stadt der Sünde mit Filmen wie Ocean’s Eleven und Hangover wieder zurück auf die Leinwand.

Moab & Umgebung Die Regisseure von Thelma & Louise und 127 Hours drehten hier ihre dramatischsten Szenen.

Albuquerque Steuerliche Anreize locken Produktionsfirmen an. Die Stadt war Kulisse für die TV-Serie Better Call Saul und dem Vorgänger Breaking Bad.

Fabelhaftes Essen

San Francisco Echte Taquerias und Trattorias, erstklassige vietnamesische Restaurants, wunderbare Bauernmärkte und bahnbrechende Chefköche – Feinschmecker haben die Qual der Wahl.

Chez Panisse Mit Gerichten aus regionalen Zutaten der Bay Area revolutionierte Chefköchin Alice Waters in den 1970er-Jahren die kalifornische Küche.

Food Trucks In Los Angeles zündete der Funke zu dieser gastronomischen Revolution, doch ist dieser inzwischen nach San Francisco und Portland übergesprungen.

Grüne Chilis Die Chilis aus der Stadt Hatch sind der ganze Stolz New Mexicos. Die würzige Paste wird auf Enchiladas gestrichen, auf Cheeseburger gehäuft und beim Hatch Chile Festival gefeiert.

Las Vegas Mit berühmten Chefköchen, dekadenten Buffets und asiatischen Restaurants mit aromatischen Gerichten ist tolles Essen in Sin City kein Glücksspiel.

JUDY BELLAH / GETTY IMAGES ©

Ein Gourmetparadies: das Ferry Building in San Francisco

Aufstrebende Wein-Regionen

Verde Valley Wine Country Heimat einer aufstrebenden Weinstraße in Arizona, die sich durch Cottonwood, Jerome und Cornville schlängelt.

Willamette Valley Aus der fruchtbaren Region im Umland von Portland, OR, stammen einige der leckersten Pinot Noirs der Welt.

Walla Walla Angesagtes Weinanbaugebiet im US-Staat Washington, mit gleichnamiger Stadt als hübschem Mittelpunkt.

Santa Barbara Wine Country Seit den 1980er-Jahren wird hier Wein angebaut. Das Klima ist sowohl in Küstennähe als auch weiter im Landesinneren für Pinot-Weine ideal.

Wandern

Grand Canyon Rim to Rim Wer die klassische, rund 27 km lange Wanderung auf dem South Kaibab Trail und dem North Kaibab Trail zwischen dem Süd- und dem Nordrand des Grand Canyons gemeistert hat, darf gerne damit prahlen.

Red Rock Country Wanderungen zu den energetischen Wirbeln in Sedona, den Hoodoos im Bryce Canyon und den Felsbögen in den Nationalparks Arches und Canyonlands.

Rocky Mountain National Park Der Longs Peak kriegt zwar den meisten Glanz ab, aber es gibt einige weitere Rundwanderwege, für die man am besten zwei, drei Übernachtungen einplant.

Wonderland Trail Auf der 150 km langen Strecke rund um den Gipfel des Mt. Rainier wandert man inmitten spektakulärer Natur.

Palm Springs & Wüsten Abgelegene Palmoasen wollen erobert, Salzebenen durchquert und die Canyons der Ureinwohner Amerikas auf einer geführten Tour entdeckt werden.

Los Angeles Stadtwanderungen vom Feinsten: Von den Gipfelwegen hat man einen wunderbaren Blick auf die Küste und den bei Promis beliebten Runyon Canyon.

Highline Trail Auf diesem hinreißenden Weg im Glacier National Park begegnet man Dickhornschafen, Wildblumen und schneebedeckten Gipfeln. Ein Abstecher führt zu Stellen mit Blick auf den Gletscher.

Nationalparks

Beim Campen im Yellowstone liege man in einer gewaltigen, schönen Kathedrale, meinte Theodore Roosevelt einst. Ein ähnlich hohes Lob gebührt allen berühmten Nationalparks im Westen – sie mögen sich in ihrer Gestalt unterscheiden, nicht aber in ihrer Erhabenheit und Pracht.

Yellowstone National Park Eine Wucht: Seen, Wasserfälle, Berge, Geysire, Quellen und Tiere in Hülle und Fülle.

Grand Canyon National Park Ja, ja, 2 Mrd. Jahre Erdgeschichte sind sicher beeindruckend – aber diese Aussicht … die haut einen um!

Glacier National Park Man kommt der Gletscher wegen und bleibt wegen der Going-to-the-Sun Road, der prächtigen alten Lodges und der Tiere.

Yosemite National Park Flankiert vom El Capitan und dem Half Dome gleicht das Yosemite Valley tatsächlich einer Kathedrale, aber auch das üppige Hinterland der Sierra Nevada lässt Traveller jauchzen.

Süd-Utah Es ist einfach zu viel der roten Pracht, um ein paar Favoriten hervorzuheben. Also am besten selbst entscheiden, und zwar hier: Arches, Canyonlands, Bryce, Zion und Capitol Reef. Alle anschauen!

Kurioses

Route 66 Diese zweispurige Ode an Amerika ist von zahlreichen verrückten Attraktionen unmittelbar am Straßenrand gesäumt, besonders im Westen von Arizona.

Burning Man Festival Eine temporäre Stadt in der Wüste von Nevada, die jedes Jahr eine Woche lang mehr als 66 000 Feierwütige anzieht.

Roswell Ist 1947 bei Roswell, NM, ein UFO abgestürzt? Museen und ein UFO-Festival erkunden, ob die Wahrheit irgendwo da draußen ist.

Seattle’s Public Sculptures In Fremont sollte man nach einem autofressenden Troll, einem Hund mit Menschengesicht und nach Leuten Ausschau halten, die für ewige Zeiten auf den Zug warten.

Venice Boardwalk Ein schrilles Panoptikum mit Kettensägen-Gauklern, Konsumenten medizinischen Marihuanas und knapp bekleideten Schlangenbeschwörern.

Frozen Dead Guy Days Das Fest gilt einem kryogenisch eingefrorenen Norweger, der seit mehr als 20 Jahren in Nederland, Colorado, auf Eis liegt.

The Loneliest Road Eine singende Sanddüne und ein zerzauster, mit Schuhen behängter Baum sind schräge Attraktionen am Hwy 50 in Nevada.

Mini Time Machine Museum of Miniatures Die Exponate in diesem skurrilen Museum in Tucson, Arizona, sind wirklich winzig.

Historische Stätten

Dinosaur National Monument In einem von Nordamerikas größten Dinosaurierfundorten kann man ein 150 Mio. Jahre altes Fossil berühren.

Mesa Verde Man klettert hinauf zu Klippenhäusern, in denen vor über 700 Jahren die frühen Pueblo-Indianer lebten.

Manzanar National Historic Site Dieses japanisch-amerikanische Internierungslager aus dem Zweiten Weltkrieg dokumentiert ein schmerzhaftes Kapitel der japanisch-amerikanischen Vergangenheit.

Little Bighorn Battlefield National Monument Auf dem Schlachtfeld unterlag General George Custer gegen die Lakota Sioux.

Los Alamos Der Ort war im Zweiten Weltkrieges top secret, arbeiteten doch die Wissenschaftler hier an der Entwicklung der Atombombe.

Museen

Getty Center & Villa Die Kunstmuseen in West-L. A. und Malibu sind so schön wie die Aussicht auf den Pazifik.

Los Angeles County Museum of Art Über 150 000 Kunstwerke aus aller Welt umspannen alle Epochen der Kunstgeschichte und sprengen alle Grenzen.

California Academy of Sciences Das Museum in SF hat ein ökozertifiziertes Design mit einem vierstöckigen Regenwald und lebendigem Dach.

Balboa Park San Diegos beliebtester Park lädt zum Museums-Hopping ein – zu sehen gibt es großartige Kunst-, Geschichts- und Wissenschaftsausstellungen.

Heard Museum Dokumentiert die Geschichte und Kultur der Indianerstämme im Südwesten.

EMP Museum Im Experience Music Project in Seattle gibt’s ein bisschen Fantasy, ein bisschen Science Fiction und viel Rock ‘n‘ Roll.

RICHARD CUMMINS / GETTY IMAGES ©

Balboa Park, San Diego

Spas & Resorts

Truth or Consequences Über Thermalquellen am Rio Grande errichtet, blubbern die Becken mit heilsamer Erdwärme.

Ojo Caliente Mineral Springs Resort & Spa Vier Arten von mineralischem Wasser verwöhnen die Gäste in den Becken dieses 145 Jahre alten Resorts nördlich von Santa Fe.

Phoenix & Scottsdale Flitterwöchner, Familien, Golfer – innerhalb weniger Kilometer der Camelback Rd findet jeder „sein“ Resort.

Las Vegas Mandalay Bay, Cosmopolitan und andere Spitzenhotels bieten Luxus und Komfort.

Sheraton Wild Horse Pass Resort & Spa Das Resort in der Gila River Indian Community greift Indianisches auf.

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