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Machu Picchu

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Von Raqchi zur Abra La Raya

Von Cusco in den Dschungel

Von Cusco nach Ivochote

Von Cusco nach Manu

Von Cusco nach Puerto Maldonado

Von Cusco ins zentrale Hochland

Von Cusco nach Abancay

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Cordillera Negra

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Caraz

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Chiquián

Llamac

Callejón de Conchucos

Chavín de Huántar

Nördlich von Chavín

NÖRDLICHES HOCHLAND

Cajamarca

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Cajabamba

Celendín

Chachapoyas

Rund um Chachapoyas

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Leimebamba

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Willkommen in Peru

Peru ist genauso komplex wie seine aufwendige Webkunst. Uralte Riten sind bis heute erhalten, die Städte strahlen vor Innovationsgeist und die Natur strotzt nur so vor Vielfalt.

Alte Schätze

Besucher pilgern zur berühmten Inka-Stätte Machu Picchu, die allerdings nur einen kurzen Augenblick einer 5000 Jahre alten Geschichte abbildet. Neben den staubigen Überresten von Chan Chan, Amerikas größter präkolumbischer Ruine, locken die mysteriösen Geoglyphen in der trockenen Erde Nazcas und die Wildnis rund um die Festung Kuélap. Limas großartige Museen zeugen von der Kunstfertigkeit und Leidenschaft verlorener Kulturen und in abgeschiedenen Gemeinden leben alte Traditionen weiter. Wer sich auf all diese Dinge einlässt, erhält wunderbare Einblicke in Perus Vergangenheit.

Gaumenfreuden

Was gibt’s zu essen? Das ist die Frage, die alle Peruaner umtreibt. Ceviche mit feurigem Chili und Mais, Schmoreintöpfe oder samtige Amazonas-Schokolade: Die kulinarische Hauptstadt Lateinamerikas bietet eine riesige Auswahl. Die geografische und kulturelle Vielfalt vereint Zutaten wie Wurzelknollen aus dem Hochland und tropische Früchte mit einer komplexen Küche, geprägt von spanischen, indigenen, afrikanischen und asiatischen Einflüssen. Fusionsküche hat in Peru schon lange Tradition. Neben Essensmärkten locken gegrillte anticuchos (Rinderspieße) an Straßenecken und exquisite novoandina (Nouvelle Cuisine).

Feierkultur

Peru ist ein Land mythischen Glaubens, in dem uralte Riten zu den Klängen lauter Blasmusik gefeiert werden. Das reiche kulturelle Erbe zeigt sich im faszinierenden Wahnsinn eines Straßenfestes von seiner authentischsten, mitreißendsten Seite. Alte Gottheiten verwandeln sich in christliche Heilige, Pilger erklimmen in tiefer Nacht Berge, und Ikonen werden wie einst die Mumien von Inka-Herrschern über überfüllte Plätze getragen. Hier wird Geschichte gelebt und die vielen Feste bieten die besten Einblicke.

Auf ins Abenteuer

Riesige Sanddünen, steile Gipfel und pazifische Wellen, und das nur einen Katzensprung von der verstopften Hauptstadt entfernt. Von Limas Zentrum bis zum Niemandsland sind die Weiten Perus ein Paradies für jeden Aktivurlauber mit all den üblichen Verdächtigen (Rafting, Gleitschirmfliegen, Ziplining, Radfahren). Wer möchte, kann im Amazonasgebiet Aras beobachten oder den Sonnenuntergang über den Ruinen einer alten Kultur bewundern. Das große Land nimmt man sich am besten ohne Eile vor. Verzögerungen passieren und Feste können Tage kosten, aber genau hier beginnt das wahre Abenteuer!

PHILIP LEE HARVEY / LONELY PLANET ©

Stickende Frauen auf einer Uros-Insel neben einer schilfgedeckten Hütte, Titicacasee

Warum ich Peru liebe

Von Carolyn McCarthy, Autorin

Für mich ist Peru das Herz Südamerikas, die Essenz aus uralten Traditionen und feinster Architektur, aus Webarbeiten und Kunst der bestentwickelten Kulturen des Kontinents. Die wilden Landschaften, von vereisten Andengipfeln bis zum tiefen Amazonas, geben uns die Verbindung zur Natur zurück. Peru ist ein kultureller Schmelztiegel mit unterschiedlichen Lebensentwürfen, in dem der Moderne mit Humor und Gelassenheit begegnet wird. Zudem ist die Küche für sich genommen eine Reise wert. Jede Rückkehr bereichert und überrascht!

Mehr zu unseren Autoren.

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Peru Top 20

Machu Picchu

1 Vor ihrer Wiederentdeckung im frühen 20. Jh.war die fantastische Inka-Zitadelle Machu Picchu für die Welt verloren. Mit ihren samtgrünen Terrassen vor der Kulisse steiler Andengipfel übertrifft ihr Anblick jede Vorstellungskraft. Das Meisterwerk der Ingenieurskunst überstand sechs Jahrhunderte voller Erdbeben, ausländischer Angriffe und extremem Wetter. Viel Spaß bei einem Streifzug durch die Steintempel und beim Bestaunen des hoch aufragenden Wayna Picchu!

PHILIP LEE HARVEY / LONELY PLANET ©

Schwimmende Schilfinseln, Titicacasee

2 Mehr Bergozean als See, birgt der Lago Titicaca großartige Attraktionen, darunter surreale schwimmende Inseln aus dicht geknüpftem totora-Schilf. Vor Jahrhunderten schufen die Uru die Islas Uros (siehe >>), um sich vor aggressiveren ethnischen Gruppen vom Festland wie den Inka zu schützen. Das Schilf muss regelmäßig ausgebessert werden und wird zum Bau von Hütten, eleganten Booten, Torbogen und Kinderschaukeln verwendet. Am besten erlebt man das Ganze mittels eines Gastfamilienaufenthaltes, Angeln und traditionelle Gebräuche inklusive.

CHRIS CHEADLE / GETTY IMAGES ©

Wandern in der Cordillera Blanca

3 Die dramatischen Gipfel der Cordillera Blanca wachen über Huaraz und das Umland wie eine eindrucksvolle Granitversion der Republikanischen Garde. Allein 16 Berge der nach dem Himalaya zweithöchsten Gebirgskette durchbrechen die 6000-m-Marke und sind somit die eindrucksvollsten Gipfelherausforderungen dieser Art auf dem Kontinent. Wanderer auf der Santa-Cruz-Route im Parque Nacional Huascarán dürfen sich auf Gletscherseen, riesige Bromelien, spitze Felsen und auf steile Gipfel freuen.

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Kolonialstadt Arequipa

4 Perus zweitgrößte Metropole überbrückt die Kluft zwischen der Inka-Pracht Cuscos und der modernen Hektik Limas. Gekrönt von barocker mestizo-Architektur und geschlagen aus sillar (weißem Vulkangestein), ist Arequipa eine spanische Kolonialstadt, die sich nicht weit von ihren Ursprüngen entfernt hat. Zur traumhaften Naturkulisse inmitten schlafender Vulkane und der Hochlandpampa gesellen sich ein 400 Jahre altes Kloster, eine faszinierende Kathedrale und kreative peruanische Fusionsküche.

JEREMYRICHARDS / SHUTTERSTOCK ©

Iglesia de La Compañía

Parque Nacional Manu

5 Auf dem Weg in die Tiefen des Parque Nacional Manu, dem großartigsten Dschungelabenteuer der Amazonasgegend, erwarten einen drei Klimazonen von steilen Andenbergen bis zu Nebelwäldern in tieferen Lagen. Schon lange ist dies Perus bestgeschützte Naturlandschaft, in der legendäre tierische Bewohner wie Anakondas, Tapire, Tausende leuchtende Aras und Jaguare hausen. In dem abgeschiedenen Wald leben einige Kulturen wie vor Jahrhunderten, fast ohne Kontakt zur Außenwelt.

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Inka-Trail

6 Der bekannteste Wanderweg des Kontinents schlängelt sich 43 km lang über Steintreppen und durch dichte Nebelwälder. Die vier- bis fünftägige Trekkingtour ist eine echte Pilgerreise und endet beim berühmten Sonnentor Intipunku, wo sich ein erster Blick auf die Ruinen von Machu Picchu eröffnet. In Peru gibt’s zahllose alte Pfade, doch der Inka-Trail ist mit seinen majestätischen Aussichten, Bergpässen und Ruinen bei Besuchern der beliebteste.

SHARPTOYOU / SHUTTERSTOCK ©

Cusco

7 Alte Kopfsteinpflastergassen, prächtige Barockkirchen und Ruinen von Inka-Tempeln: Keine Stadt versprüht mehr andine Geschichte als das seit prähispanischen Zeiten durchgehend besiedelte Cusco. Die einstige Hauptstadt des Inka-Reichs zieht viele Touristen an und ist Ausgangspunkt für Ausflüge nach Machu Picchu. Mystisch, kommerziell und chaotisch zugleich, beeindruckt sie noch immer. Wo sonst gibt’s traditionell gekleidete Frauen mit Lamas an der Leine, ein Museum für magische Pflanzen und das wildeste Nachtleben der Hochanden?

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Limas Küche

8 Manche Städte kennt man für ihre Parks, andere für ihre Politik, in Lima hingegen dreht sich alles um die nächste Mahlzeit. Die an der Küste gelegene Hauptstadt bietet unzählige Optionen von Straßenimbissen bis zu exklusiven Restaurants mit exquisiten Varianten von Perus einzigartiger Fusionsküche. Geprägt sind die Gerichte durch eine Mischung aus spanischen, indigenen, afrikanischen sowie chinesischen und japanischen Elementen. Limas Köche tauchen nicht ohne Grund in Gourmetmagazinen, Restaurantführern und bei internationalen Preisverleihungen auf.

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Ceviche

Das Heilige Tal

9 Der sich durchs Heilige Tal schlängelnde Río Urubamba verbindet bunte Andendörfer mit alten Inka-Außenposten und seit Urzeiten bewirtschafteten Terrassenfeldern. Dank ihrer Lage zwischen Cusco und Machu Picchu ist die malerische Landschaft eine ideale Ausgangsbasis für die Entdeckung der berühmten Märkte und Ruinen der Region. Unterkünfte reichen von gemütlichen Gasthöfen bis zu erstklassigen Resorts und auf Abenteuerlustige warten Ausritte, Raftingtrips sowie Trekkingtouren durch abgelegene, von der Webkunst oder Landwirtschaft abhängige Dörfer.

RALPH LEE HOPKINS / GETTY IMAGES ©

Mercado de Chinchero

Nazca-Linien

10 Sind sie das Werk Außerirdischer? Sind sie prähistorischer Ballonfahrer? Oder doch eine gigantische Sternenkarte? Über die riesigen Geoglyphen in Südperu, Nazca-Linien genannt, kursieren viele Theorien. Das Mysterium lockt seit den 1940er-Jahren Neugierige an. Damals begann die deutsche Archäologin Maria Reiche mit ihren Forschungen, die ihr halbes Leben dauerten. Weder sie noch Kollegen konnten das Rätsel vollständig lösen. Die Linien, unergründet, rätselhaft und voll historischer Faszination, bringen jeden Betrachter zum Staunen.

DANITA DELIMONT / GETTY IMAGES ©

Chavín de Huántar

11 Einst war die UNESCO-Welterbestätte Chavín de Huántar ein bedeutendes Zeremonialzentrum. Von dem architektonischen Meisterwerk, das in die Zeit zwischen 1200 und 800 v. Chr. datiert, sind faszinierende unterirdische Tempelbauten und ein labyrinthartiger Komplex unterirdischer Korridore, Kanäle und Kammern, die zum Herumklettern einladen, erhalten. Das wunderbare Museo Nacional de Chavín wartet mit nützlichen Hintergrundinfos auf und zeigt kunstvolle, furchterregende tenon-Köpfe, die früher die Wände Chavíns schmückten.

DC_COLOMBIA / GETTY IMAGES ©

Semana Santa in Ayacucho

12 Statt einer Woche dauert Ayacuchos Semana Santa vor Ostersonntag gleich zehn Tage. Das religiöse Spektakel bewegt mit lebendigen Vorführungen von Kreuzweg-Szenen, darunter der Einzug Christi auf einem Esel in Straßen voller Blumen und Palmwedel. Absolutes Highlight sind jedoch die Festlichkeiten danach. Auf den Ostersamstag, an dem wegen des Todes Jesu keine Sünde begangen werden darf, folgt dessen Auferstehung am Sonntag, die mit Jahrmärkten, Festgelagen und Feuerwerken vor Sonnenaufgang einhergeht.

AURORA PHOTOS / ALAMY STOCK PHOTO ©

Kuélap

13 In Sachen Budget, UNESCO-Status und Besuchermassen kann die Steinfestung von Kuélap nicht mit Machu Picchu mithalten, ansonsten muss sie den Vergleich aber nicht scheuen. Die erstaunlich gut erhaltene Zitadelle versteckt sich tief in Nebelwäldern auf 3100 m über dem Río Urubamba nahe Chachapoyas und steht für die Mysterien sowie den starken Willen der „Wolkenmenschen“. 400 Rundhütten, teils kunstvoll verziert und von einer steilen Felswand gesäumt, umgeben das geheimnisvolle steinerne Ungetüm in den Wolken.

MATYAS REHAK / SHUTTERSTOCK ©

Islas Ballestas

14 Die Islas Ballestas, eine Sammlung karger, von Guano bedeckter Felsen im Pazifik und ein einzigartiges Ökosystem mit Vögeln, Meeressäugern und Fischen (besonders Sardellen), gelten als eines der erfolgreichsten Umweltschutzprojekte Perus. Um den Guano des als Nationalreservats geschützten Archipels kümmert sich das Landwirtschaftsministerium. Bei Bootsfahrten um die Klippen sieht man aus nächster Nähe röhrende Seelöwen, dicht gedrängte Humboldtpinguine und Zehntausende Vögel.

FRANCESCO DE MARCO / SHUTTERSTOCK ©

Trujillo

15 Das altehrwürdige Trujillo erhebt sich aus der Wüste wie eine Fata Morgana in kolonialen Farben und voller gut erhaltener Prachtbauten. Im historischen Zentrum findet man elegante Kirchen, Villen und andere Kolonialgebäude, die mit dem modernen Gesicht der Stadt verschmelzen und ihr ein reizendes Flair verleihen. Dank der nahe gelegenen Chimú-Ruinen wie Chan Chan und Moche Huacas del Sol y de la Luna kann es Trujillo in Sachen Stil und Attraktivität leicht mit seinen nördlichen Rivalen aufnehmen.

DC_COLOMBIA / GETTY IMAGES ©

Basilica Menor Catedral

Cañón del Colca

16 Sie ist tief, sehr tief, aber die Colca-Schlucht beeindruckt nicht nur mit ihren Maßen. In der von Prä-Inka- sowie Inka-Kulturen und den Spaniern kolonisierten Region entwickelte sich eine Kultur, die so faszinierend ist, wie die Trekkingmöglichkeiten endlos sind. Den 100 km langen und bis zu 3400 m tiefen Canyon zieren Terrassenfelder, idyllische Dörfer, spanische Kolonialkirchen und Ruinen aus Prä-Inka-Zeiten. Egal ob beim Wandern, Radeln, Raften, oder Ziplining – immer die Augen nach den emblematischen Kondoren offenhalten!

KIM SCHANDORFF / GETTY IMAGES ©

Chan Chan

17 Die Chimú-Hauptstadt Chan Chan, sowohl die größte präkolumbische Siedlung des Kontinents als auch der größte aus Lehm errichtete Ort der Welt, wird derzeit restauriert. Einst beherbergte sie 60 000 Einwohner und jede Menge Kostbarkeiten. Der Tschudi-Komplex, bisher die einzige von den zehn befestigten Zitadellen, die in alter Pracht erstrahlt, lohnt einen Besuch. Trotz wiederholter klimabedingter Schäden durch El Niño blieben die Zeremonienbereiche, dekorativen Mauern und labyrinthartigen Audienzzimmer erhalten.

ULLSTEIN BILD / GETTY IMAGES ©

Limas Museen

18 Wer sich für Perus alte Zivilisationen interessiert, sollte seine Reise hier beginnen. Limas Museen beherbergen jahrtausendealte Schätze von Keramikarbeiten und Felsenstelen bis zu eindrucksvollen Textilien. Zu den besten Sammlungen zählen die im Museo Larco, im Museo Andrés del Castillo und im Museo Nacional de Antropología, Arqueología e Historía del Perú. Ersteres ist mit seinen langen Öffnungszeiten eine Alternative zum Nachtleben.

STEPHEN COLLECTOR / GETTY IMAGES ©

Chimú-Götze, Museo Larco

Surfen an der Nordküste

19 Der ewige Sommer lockt Surfer in Scharen an Perus Nordküste, die mit einigen der längsten und beständigsten Wellen der Welt lockt. Die Szene konzentriert sich auf das laute Máncora, das einzige echte Strandresort des Landes. Nicht mit der ebenfalls weltberühmten North Shore zu verwechseln, jedoch für südamerikanische Standards durchaus vergleichbar, zieht das Städtchen mit seiner sichelförmigen Küste das ganze Jahr über Surfer und Strandgänger an.

HUGHES HERVE / HEMIS.FR / GETTY IMAGES ©

Reserva Nacional Pacaya-Samiria

20 Amazonas-Manatis, Flussdelfine, 6m lange Kaimane und riesige Flussschildkröten: In Perus größtem Nationalpark leben seltene Geschöpfe. Schon die Anreise ist ein Abenteuer – Gäste können auf einem aufregenden Bootstrip von Yurimaguas nach Iquitos anreisen. Hier erlebt man tatsächlich noch Wildnis pur. Als Transportmittel dienen Einbäume, von Lodges kann man nur träumen und Highlights bekommt man erst nach Tagen der Entbehrung zu Gesicht – willkommen in der reinen, unverfälschten Natur!

EMIL VON MALTITZ / AGE FOTOSTOCK ©

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Gut zu wissen

Mehr zum Thema siehe >>

Währung

Peruanischer Sol (S)

Sprache

Spanisch, Aymara & Quechua

Visa

Für Aufenthalte von bis zu 183 Tagen nicht erforderlich.

Geld

In größeren Städten sind Geldautomaten weit verbreitet. Kreditkarten werden häufig akzeptiert, Reiseschecks eher selten.

Handys

Lokale SIM-Karten (und deren Aufladung) sind günstig und vielerorts erhältlich. Sie können in allen entsperrten Tri-band-GSM-1900-Handys verwendet werden.

Zeit

Mitteleuropäische Zeit (MEZ).

Reisezeit

Hauptsaison (Juni–Aug.)

Trockenzeit im Andenhochland und östlichen Regenwald

Toll für Festivals und Hochlandaktivitäten wie Trekking

Belebteste Saison wegen der Urlaubszeit in Nordamerika und Europa

Nebensaison (Sept.–Nov. & März–Mai)

Frühlings- und Herbstwetter im Hochland

Weniger überfüllte Sehenswürdigkeiten

Von September bis November lohnen sich Trekkingtouren im Regenwald

Nachsaison (Dez.–Feb.)

Regenzeit im Hochland

Im Februar ist der Inka-Trail gesperrt

Hauptsaison für Küsten- und Strandaktivitäten

Viel Regen im Amazonasgebiet bis Ende Mai

Websites

Lonely Planet (www.lonelyplanet.com/peru) Informationen zum Land, Hotelbuchungen, Foren für Traveler und mehr.

Expat Peru (www.expatperu.com) Nützliche Infos zu offiziellen Einrichtungen und Zollbestimmungen.

Latin America Network Information Center (www.lanic.utexas.edu) Informative Links u. a. zu wissenschaftlichen Studien.

Living in Peru (www.livinginperu.com) Englischsprachige Website mit Artikeln und Rezensionen.

Peru Reports (http://perureports.com) Alternatives Nachrichtenportal auf Englisch.

Peruvian Times (www.peruviantimes.com) Die neuesten Nachrichten über Peru in englischer Sprache.

Bus Portal Peru (https://busportal.pe) Tickets für Busunternehmen im ganzen Land.

Wichtige Telefonnummern

Landesvorwahl 51
Internationaler Zugangscode vierstellige Vermittlungsnummer + 00 + Landesvorwahl
Auskunft 103
Touristeninformation (24 Std.) 511-574-800
Polizei 105

Wechselkurse

Eurozone 1 € 3,73 S
Schweiz 1 SFr 3,41 S
USA 1 US$ 3,44 S

Aktuelle Wechselkurse siehe www.xe.com.

Tagesbudget

Günstig: Unter 300 S

Billiges Hotelzimmer oder Schlafsaalbett: 25–85 S

Mittagsmenüs: unter 15 S; Supermärkte haben Mahlzeiten zum Mitnehmen

Eintritt zu historischen Sehenswürdigkeiten: durchschnittlich 10 S

Mittelteuer: 300–550 S

Doppelzimmer im Mittelklassehotel: 140 S

Mehrgängiges Mittagsmenü im Mittelklasserestaurant: 40 S

Gruppentouren: ab 120 S

Teuer: Mehr als 550 S

Doppelzimmer im Luxushotel: 300 S

Private Stadttour: ab 180 S pro Person

Abendessen im Spitzenlokal: ab 70 S

Öffnungszeiten

Öffnungszeiten ändern sich je nach Jahreszeit. Hier sind die Zeiten für die Hauptsaison aufgeführt; in der Zwischen- und Nebensaison ist in der Regel kürzer geöffnet.

Banken Mo–Fr 9–18 Uhr, einige auch Sa 9–18 Uhr

Restaurants 10–22 Uhr, viele schließen 15–18 Uhr

Museen Häufig montags geschlossen

Regierungseinrichtungen und Betriebe Mo–Fr 9–17 Uhr

Geschäfte 9–18 Uhr, teilweise samstags geöffnet

Ankunft in Peru

Aeropuerto Internacional Jorge Chávez Viele Flieger landen am frühen Morgen, also sollte man sein Hotel im Voraus buchen.

Bus Das combi-Unternehmen La S (2–3 S pro Pers.) bietet Busverbindungen nach Miraflores und weiter. Zum Büro geht’s die Avenida Elmer Faucett entlang nach Süden.

Taxi 45 S, 30 Min.–1 Std. (Rushhour) nach Miraflores, Barranco oder San Isidro, schneller ins Zentrum von Lima.

Unterwegs vor Ort

In Peru gibt’s eine große Auswahl günstiger und häufig fahrender öffentliche Verkehrsmittel.

Stadtbahn Limas Metropolitano bietet schnelle und effiziente Verbindungen ins Stadtzentrum.

Zug Auf Touristen ausgerichtet und teuer.

Auto Gut, um sich im eigenen Tempo fortzubewegen, aber in Städten ist die Orientierung oft schwierig und man braucht unbedingt sichere Parkplätze.

Bus Die günstigste Option. Bessere Fernbusse haben auch verstellbare Sitze.

Taxi Eine gute Option fürs Sightseeing. In der Provinz kann man sich auch Taxis teilen.

Mehr zum Thema Unterwegs vor Ort

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Was gibt’s Neues?

Qhapaq Ñan

2014 erklärte die UNESCO das Inka-Straßensystem zum Weltkulturerbe. Über rund 22 500 km führt es von Kolumbien durch Peru nach Chile (siehe >>).

Museen in Lima

Vom modernisierten MAC (Museo de Arte Contemporaneo) und dem Lugar de Memoria über das Museo Mario Testino, das sich Mode widmet, bis hin zur neuen Casa de la Gastronomia Peruana: Neue Attraktionen locken zuhauf (siehe >>).

Museo Machu Picchu, Cusco

100 Jahre nachdem Hiram Bingham die Schätze von Machu Picchu nach Yale entführte, sind 500 der Inka-Artefakte zurück in Peru und werden hier in der Casa Concha ausgestellt (siehe >>).

Peruanisches Craft-Bier

2014 rief Lima das Festival de Cerveza Artesanal ins Leben, um Perus wachsende Craft-Beer-Szene zu unterstützen. Nicht nur in der Hauptstadt gibt’s neue Brauereien, sondern auch im Heiligen Tal und sogar in Hostels (siehe >>).

Küstenabenteuer

Perus Strände locken schon lange nicht mehr nur Sonnenanbeter an. Neuerdings kann man in der Nähe von Paracas kitesurfen und vor Máncora paddelboarden oder bei einer Ölplattform mit Meeresschildkröten schwimmen.

Reserva Tingana, Moyobamba

Dieses Dschungelparadies unter Verwaltung der hiesigen Gemeinde bietet mittlerweile –als Teil eines wegweisenden Umweltschutzprogramms – auch Touren an (siehe >>).

Mountainbiken im Cañón del Pato

Durch die Schlucht, in der Cordillera Negra und Blanca aufeinandertreffen, verläuft eine frisch asphaltierte spektakuläre Route, die zwischen steilen Klippen und in enge Tunnel führt.

Asphaltstraße nach Marcahuamachuco

Früher war die Reise zu den gewaltigen kaum besuchten Ruinen der reinste Alptraum, aber dank dieser frisch gepflasterten Straße ab Trujillo oder Cajamarca gehört das der Vergangenheit an.

Dschungel-Lodges

Mit den Dschungel-Lodges hat im peruanischen Amazonas der Luxus Einzug gehalten. Eine der besten ist das einzigartige Treehouse am Zusammenfluss des Parapa und Cumaceba nahe Iquitos.

Nauta, Reisezentrum im Amazonas

Das Dorf Nauta hat sich zum Ausgangspunkt für viele Iquitos-Dschungeltouren entwickelt.

Amazonas-Abenteuer

Neue Abenteuerparks bei der Monte Amazonico Lodge nahe Puerto Maldonado und der Isla las Turunas in San Ramón sorgen für einen Adrenalinkick.

Reiserouten im Hochland

Die verbesserte Straße zwischen Lima und dem Cerro de Pasco ist eine tolle Alternativroute ins Zentrale Hochland.

Für weitere Tipps und Bewertungen siehe lonelyplanet.com/peru

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Wie wär’s mit …

Alte Ruinen

Kuélap Die monumentale von einer Steinmauer umgebene Stadt auf einem Kalksteinberg ist die besterhaltene Stätte der Chachapoya.

Tambo Colorado Am besten erkundet man das unterschätzte Juwel der Südküste mit einem Guide.

Cahuachi Wer Nasca besucht, sollte sich diese großen 2000 Jahre alten Pyramiden und weitere Ruinen nicht entgehen lassen.

Wari Die einstige Hauptstadt des Reiches, das bis zum Einfall der Inka das Hochland beherrschte.

Huanuco Viejo In der Hochebene über La Unión kann man diese ausgedehnte Inka-Siedlung erkunden.

Wandern

El Clásico Auf diesem Weg im Colca Canyon sieht man alles Mögliche, nur keine asphaltierte Straße.

Ausangate Steile Gletscher, türkisfarbene Seen und ländliche Weiler bilden die imposante Kulisse der anspruchsvollsten Trekkingroute in der Gegend von Cusco.

Santa-Cruz-Trek Diese beliebte Fünftagestour durch Andendörfer und -täler besticht mit einem fantastischen Blick auf den Huascarán, Perus höchsten Berg.

Lares Das eigentliche Highlight des Heiligen Tals ist nicht die hübsche Andenlandschaft, sondern das Dorfleben.

Quilcayhuanca-Cojup-Trek Keine Massen, keine Packtiere – auf dieser sehr anspruchsvollen Wanderung ist man mit den spektakulären Gipfeln des Cordillera Blanca ganz allein.

Peruanische Delikatessen

Kochkurse In Arequipa von den Meistern lernen.

Patarashca Ein Dschungelgericht aus Meeresfrüchten, mit Tomaten, Paprika, Zwiebeln, Knoblauch und sascha culantro zubereitet und in ein bijao-Blatt gewickelt.

Schokolade Cuscos neues Choco Museo serviert heiße Schokolade nach Art der Anden mit Chili und Honig.

Picanterias Die besten traditionellen Restaurants in Arequipa setzen auf Authentizität und Würze.

Belén mercado Auf diesem wilden schwimmenden Markt gibt’s einen Crashkurs in Larven des Amazonas – richtig, Larven von Insekten …

In die Wildnis

Tolle Landschaften sind in Peru leicht zu finden. Die Ökosysteme des Landes reichen von ausgetrockneten Wüsten bis zu grünen Regenwäldern des Amazonas und vereisten Andengipfeln.

Cordillera-Huayhuash-Rundweg Ein zehntägiger Trip zu alpinen Seen, umgeben von Sechstausendern, über denen Kondore kreisen.

Quelle des Amazonas Von der Colca-Schlucht erreicht man auf einer dreitägigen Wanderung den Ursprung des längsten Flusses der Welt.

Cotahuasi Zum tiefsten Canyon der Welt gelangt man erst nach einer zwölfstündigen Autofahrt von Arequipa.

Choquequirau Zu den abgelegenen Ruinen gelangt man nur im Rahmen einer anstrengenden viertägigen Trekkingtour.

Río Heath Parque Nacional Bahuaja-Sonene zählt zu Perus größten und wildesten Schutzgebieten mit einer bemerkenswerten Artenvielfalt.

MIKADUN / SHUTTERSTOCK ©

Wandern in der Cordillera Huayhuash

Pisco

Der starke Traubenschnaps ist vor allem als Bestandteil von Sours bekannt, aber neuere Kreationen mit Früchten aus dem Regenwald und Kräutern machen ihn noch süffiger. Wer will, kann sich auf die Spuren des Getränks vom Erzeuger bis zum fertigen Cocktail begeben.

Tacama Bietet in seiner hübschen Hazienda kostenlose Führungen und Verkostungen an.

Museo del Pisco Schicke Bar in Cusco mit einer umfassenden Karte für Piscos und beeindruckende neue Cocktail-Kreationen.

Bars in Lima Pisco Sour in El Bolivarcito trinken, wo er erfunden wurde, oder exotische neue Mischungen in der angesagten Bar Ayahuasca probieren.

Luanahuná Von Lima aus geht’s zur Bodega Santa Maria, um Pisco aus kommerzieller Produktion zu verkosten.

Kulturelle Zeitreisen

In Peru offenbaren sich die ausgeprägten Traditionen der einheimischen Völker bei vielen religiösen oder saisonalen Festen. Intensive Erfahrungen bieten z. B.:

Colca-Homestays Rustikale Bleiben der Dörfer Sibayo und Yanque in der Colca-Schlucht machen mit dem Landleben vertraut.

Weberdörfer Touranbieter in Cusco organisieren Ausflüge zu abgeschiedenen traditionellen Dörfern rund um das Heilige Tal.

Nazca Neben den berühmten Nazca-Linien beeindrucken auch die typischen farbenfrohen Keramikarbeiten.

Tourismus in ländlichen Gemeinden Rund um Huaraz bei Einheimischen wohnen.

DEA / G. DAGLI ORTI / CONTRIBUTOR / GETTY IMAGES ©

Terracottagefäß im charakteristischen Stil der Nazca

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Monat für Monat

TOP-EVENTS

Q’oyoriti, Mai/Juni

Semana Santa, März/April

Carnaval, Februar/März

Verano Negro, Februar/März

Fiesta de la Vendimia, März

Januar

Von Januar bis März ist an der Küste Hauptsaison, was man auch an den Preisen deutlich merkt. Jetzt haben die meisten Einrichtungen an den Stränden geöffnet und es finden viele Feste statt. In den Bergen und Schluchten regnet es häufig, sodass sich Wander- und Klettertouren nicht lohnen.

Año Nuevo

Neujahr am 1. Januar wird besonders in Huancayo gefeiert. Hier geht’s bis zum Dreikönigstag am 6. Januar rund.

Verano Negro

Um ihrer Sklavenvorfahren zu gedenken, die in den Minen der Region arbeiteten, tragen die Bewohner der Stadt Huánuco im zentralen Hochland zu diesem Anlass Kostüme mit schwarzen Masken.

Fiesta de la Marinera

Trujillos nationales Tanzfest wird immer in der letzten Januarwoche veranstaltet.

Februar

Wegen Säuberungsarbeiten ist der Inka-Trail den ganzen Monat über gesperrt. Peruanische Feste richten sich oft nach dem römisch-katholischen Kalender und werden mit viel Prunk gefeiert, vor allem in den indigenen Dörfern des Hochlandes, wo katholische Festtage oft mit traditionellen landwirtschaftlichen Festen verbunden sind.

La Virgen de la Candelaria

Dieses Festival im Hochland am 2. Februar ist auch als Candlemas bekannt. Rund um Puno geht’s während der zweiwöchigen Feierlichkeiten mit Folkloretanz und Musik sehr farbenfroh zu.

Carnaval

In den letzten Tagen vor Beginn der Fastenzeit (Februar oder März) muss man sich auf wochenlang andauernde Wasserschlachten einstellen, besonders im Hochland. Eine der größten Feiern wird in Cajamarca ausgerichtet, doch auch in den Strandorten ist viel los.

Lunahuaná Adventure Sports Festival

Lunahuaná hat eine aktive und wachsende Abenteuersportszene, bei der Rafting im Vordergrund steht. Das Festival für Sportbegeisterte findet Ende Februar/Anfang März statt.

März

Die Preise in den Strandorten fallen und der Touristenansturm lässt nach, auch wenn an der Küste noch die Sonne scheint. Nach der Regenzeit erblühen die Orchideen entlang des Inka-Trails und die Amazonasvögel beginnen mit ihren Paarungsritualen.

Verano Negro

Ein Muss für alle, die Interesse an afroperuanischer Kultur haben, ist dieses Festival in Chincha mit viel Musik und Tanz Ende Februar oder Anfang März.

Fiesta de la Vendimia

In Ica und Lunahuaná, den wichtigsten Weinregionen der Südküste, wird das Erntefest mit Traubenstampfen sehr groß gefeiert.

April

Während der Karwoche (März oder April) muss man sich auf Hauptsaisonpreise und Besuchermassen einstellen. Die Hotelpreise erreichen ihren Höhepunkt und Zimmer sind rar. Sehr früh reservieren.

Semana Santa

In der Woche vor Ostersonntag gibt’s fast täglich spektakuläre religiöse Prozessionen. Mit den größten Feierlichkeiten des Landes wartet Ayacucho auf; hier geht’s ganze zehn Tage lang rund. Auch in Arequipa und Huancayo finden feierliche Osterprozessionen statt.

Mai

Der schlimmste Regen ist vorbei und das Hochland ist üppig grün. Mit Beginn der trockeneren Jahreszeit startet auch die Wandersaison in Huaraz und rund um Cusco.

El Señor de Muruhuay

Jedes Jahr findet Ende Mai diese große Wallfahrt statt – der religiöse Eifer wird dabei von Prozessionen und Feuerwerken begleitet.

Noche en Blanco

Inspiriert von den „Weißen Nächten“ in Europa werden Anfang Mai in Miraflores in Lima die Straßen für Autos gesperrt, um Platz für Kunst, Musik und Tanz zu schaffen.

Fiesta de las Cruces

Dieses faszinierende religiöse Fest findet am 3. Mai in Lima, Apurímac, Ayacucho, Junín, Ica and Cuzco statt.

Festival del Mar

In der ersten Maiwoche wird der Ankunft von Takaynamo gedacht, dem Gründer von Chan Chan. Jedes zweite Jahr gibt’s in Huanchaco Surfwettbewerbe, Tanz und Ausgelassenheit.

Q’oyoriti

Faszinierende Wallfahrt der indigenen Bevölkerung zum heiligen Berg Ausangate vor den Toren Cuscos im Mai oder Juni. Ein wenig bekanntes, aber lohnenswertes Ereignis.

Juni

Von Juni bis August ist Hauptsaison für internationale Besucher. Zugtickets nach Machu Picchu und Eintrittskarten müssen vorab gebucht werden. Jetzt finden auch die meisten Feste in und um Cusco statt.

Die Wundersylphe beobachten

Im Juni hat man die besten Möglichkeiten, um diese ungewöhnliche und bedrohte Kolibriart in den Wäldern rund um das Rio-Utcubamba-Tal bei Chachapoyas zu Gesicht zu bekommen.

Semana de Andinismo

Begeisterte Bergsportler fallen in Huaraz ein und zollen den Anden durch Wandern, Bergsteigen, Paragliding, Skifahren und Konzerte ihren Tribut.

Corpus Christi

Cusco wartet mit den eindrucksvollsten Prozessionen auf. Am neunten Donnerstag nach Ostern (Fronleichnam).

Inti Raymi

Das Fest der Sonne fällt auf das gleiche Datum wie das Fest Johannes’ des Täufers und der Tag der Bauern und wird zur Wintersonnenwende am 24. Juni gefeiert. Es ist das mit Abstand größte Spektakel des Jahres in Cusco mit Tausenden peruanischen und ausländischen Besuchern und auch in zahlreichen Dschungelorten ein wichtiger Feiertag.

Selvámanos

Bei diesem Musikfestival nahe Oxapampa hört man vor der spektakulären Nationalpark-Kulisse Reggae, cumbia (kolumbischer Musik- und Tanzstil, ähnlich dem Salsa) und Electronica.

San Juan

Die Fiesta de San Juan in Inquitos geht mit Tanz, Festessen und Hahnenkämpfen bis in die frühen Morgenstunden am Vorabend des eigentlichen Feiertags am 24. Juni einher.

San Pedro y San Pablo

Am 29. Juni ehrt man die Heiligen Peter und Paul, vor allem rund um Lima und im Hochland.

OSTILL / SHUTTERSTOCK ©

Umzug in Pisac anlässlich des La Virgen del Carmen, Juli

Juli

Die Hauptsaison dauert an. In Lima ist das Wetter geprägt von der garúa (dicker, grauer Nebel vom Meer), die in den nächsten Monaten über der Stadt hängt und für Kälte sorgt.

Fiesta del Santiago

Dörfer im Rio-Mantaro-Tal, vor allem Huancayo, verkleiden ihr Vieh und lassen es durch die Straßen spazieren. Zu dem antiken Fruchtbarkeitsritual gehören auch Gesang und Tanz.

La Virgen del Carmen

In der südlichen Sierra, etwa in Paucartambo und Pisac unweit von Cusco, sowie in Pucará am Titicacasee ist dieser Feiertag am 16. Juli besonders wichtig.

Fiestas Patrias

Die Nationalen Unabhängigkeitstage am 28. und 29. Juli werden im ganzen Land gefeiert. Los geht’s in der südlichen Sierra mit der Fiesta de San Jaime am 25. Juli.

JOHN MILES / GETTY IMAGES ©

Tänzer während des Inti Raymi (Fest der Sonne, Juni)

August

Der letzte Monat der Hauptsaison in ganz Peru und der vollste in Machu Picchu. Weit im Voraus reservieren.

Fiesta de Santa Rosa de Lima

In Erinnerung an die erste Heilige des Landes und zu Ehren der Schutzheiligen von Lima und Amerika finden am 30. August große Prozessionen in Lima, Arequipa und Junín statt.

September

Im ganzen Land ist Nebensaison. Wanderer können im September und Oktober noch immer Glück mit dem Wetter haben, außerdem geht’s längst nicht mehr so trubelig zu wie in den Sommermonaten. Noch ein Highlight sind die Zugvögel.

Mistura

International anerkanntes einwöchiges kulinarisches Fest in Lima, auf dem bis zu einer halben Million Besucher die beste Restaurant- und Straßenküche des Landes testen.

El Festival Internacional de la Primavera

Nicht verpassen sollte man das Internationale Frühlingsfest mit Reitkunstdarbietungen, Tanz und kulturellen Veranstaltungen in der letzten Septemberwoche in Trujillo.

Oktober

Die beste Zeit für eine Reise ins Amazonasgebiet sind die trockenen Monate von September bis November, in denen man Wildtiere beobachten kann.

El Señor de Luren

In Ica findet Ende Oktober dieses religiöse Fest statt, das mit Feuerwerken, Prozessionen und jeder Menge guter Laune begangen wird.

Great Amazon River Raft Race

Auf dem Amazonas findet im September oder Anfang Oktober zwischen Nauta und Iquitos das längste Floßrennen der Welt statt.

La Virgen del Rosario

Die hl. Maria vom Rosenkranz wird am 4. Oktober in Lima, Apurímac, Arequipa und Cusco gefeiert. Die größte Veranstaltung mit einer symbolischen Auseinandersetzung zwischen Mauren und Christen gibt’s in Ancash.

El Señor de los Milagros

Ein wichtiger religiöser Feiertag ist der zu Ehren des Herrn der Wunder am 18. Oktober in Lima. Nun beginnt auch die Stierkampfsaison.

November

Ein Monat mit vielen Veranstaltungen zur Auswahl. Besonders die wilden Feste in Puno sind toll. Die wiederkehrenden Wellen locken Surfer an die Küsten.

Todos Santos

Allerheiligen, am 1. November gefeiert, ist ein religiöser Vorbote des Folgetags und wird mit katholischen Gottesdiensten begangen.

Día de los Muertos

Allerseelen am 2. November wird mit Geschenken in Form von Essen, Trinken und Blumen begangen, die man zu Familiengräbern bringt. Besonders bunt geht’s in den Anden zu, wo ein Teil der geschenkten Lebensmittel und Getränke konsumiert wird und die Stimmung eher fröhlich als düster ist.

Semana de Puno

Am 5. November beginnt dieses einwöchige Fest mit spektakulären Kostümen und Tanz auf den Straßen zu Ehren des legendären ersten Inka Manco Cápac.

Dezember

Dank der wärmeren Temperaturen am Pazifik startet die Strandsaison von Neuem. Das Amazonasgebiet sollte man nun meiden, denn dort fällt ab Ende des Monats bis Anfang April starker Regen.

Fiesta de la Purísima Concepción

Das Fest der Unbefleckten Empfängnis ist ein Nationalfeiertag, der mit religiösen Prozessionen zu Ehren der Jungfrau Maria am 8. Dezember einhergeht.

1. Weihnachtstag

Weihnachten am 25. Dezember ist weniger weltlich und eher religiös, vor allem im andinen Hochland.

La Virgen del Carmen de Chincha

Wilder Tanz und Musik die ganze Nacht über in den peñas (Bars und Clubs mit Livefolklore) von El Carmen am 27. Dezember.

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Reiserouten

Der Gringo-Trail

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Wer die größten Highlights des Kontinents sehen möchte, sollte dieser Route folgen. Als Erstes geht’s von Lima gen Süden nach Pisco und Paracas (hier eine Unterkunft suchen), wo sich Bootsausflüge zu den Islas Ballestas anbieten. Dann stehen Ica, Perus Hochburg für Wein und Pisco, und das für Sandboarding bekannte dünenreiche Huacachina auf dem Programm, das außerdem über gute Übernachtungsmöglichkeiten verfügt. Nächstes Ziel ist Nazca mit seinen berühmten Nazca-Linien. Diese können nur aus der Luft in voller Pracht bewundert werden.

Im Landesinneren lockt die „Weiße Stadt“ Arequipa mit Bauten aus der Kolonialzeit und einem hippen Nachtleben. Von hier aus unternimmt man eine Trekkingtour durch den Cañón del Colca oder den Cañón del Cotahuasi oder besteigt den 5822 m hohen El Misti. Anschließend reist man nach Puno am Titicacasee und besucht einige Inseln sowie die chullpas (alte Grabtürme) in Sillustani und Cutimbo.

Kurvige Andenstraßen führen zu Südamerikas ältester durchgehend bewohnter Stadt Cusco, die mit bunten Märkten und archäologischen Stätten im Heiligen Tal aufwartet. Machu Picchu ist von dort aus über eine abenteuerlichere alternative Wanderroute zu erreichen.

MATT MUNRO / LONELY PLANET ©

Farbenfrohe Fassade auf der Plaza de Armas, Trujillo

PHILIP LEE HARVEY / LONELY PLANET ©

Raftingtour auf dem Río Alto Madre de Dio, Manu-Gebiet

Perus Highlights

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Wer gern von allem etwas sehen möchte, sollte diese einmonatige Tour unternehmen, die zu den großen Attraktionen des Landes führt.

Um seinen Jetlag zu bekämpfen, kann man in den Restaurants von Lima die exquisiten Aromen Perus genießen sowie Parks und Museen besuchen. Danach geht’s durch die Küstenwüste gen Süden nach Nazca zu einem Rundflug über die Nazca-Linien und ins kosmopolitische Arequipa mit seinen Klöstern, Canyons und Vulkanen.

Anschließend fliegt man in die alte Inka-Hauptstadt Cusco und akklimatisiert sich dort erst einmal. Während dieser Zeit bieten sich Abstecher in die Marktdörfer des Heiligen Tals an. Hat man sich an die Höhe gewöhnt, geht’s mit dem Zug nach Machu Picchu, der meistbesuchten archäologischen Stätte Südamerikas. Dann fliegt man – ansonsten muss man zehn Stunden mit dem Bus in Kauf nehmen – von Cusco nach Puerto Maldonado und verbringt ein paar Tage in einer Dschungellodge an einem der mächtigen Flussarme im Amazonasbecken. Alternativ schließt man sich einer organisierten Tour in das artenreiche Manu-Gebiet an. Dort erwarten einen abgeschiedener Urwald und zahlreiche interessante Tiere wie Wickelbären und Kaimane. Man kann die selva (Dschungel) auch erkunden, indem man zurück nach Lima fliegt und in die belebte Hafenstadt Iquitos reist. Von dort gelangt man noch tiefer in die Wildnis.

Als Nächstes geht’s von Lima per Bus oder Flieger ins nördlich gelegene Huaraz, einen Anziehungspunkt für Abenteurer. Schon nach kurzen Wanderungen gelangt man zu den majestätischen Gipfeln der Cordillera Blanca. Bei einem Tagesausflug nach Chavín de Huántar lernt man eine der ältesten archäologischen Stätten Perus kennen.

Sehr holprig gestaltet sich die Weiterreise nach Chimbote an der Küste. Von hier fährt man nach Norden in das von archäologischen Stätten umgebene historische Trujillo, wo es die für die Region typischen scharfen Gerichte gibt.

Zum Schluss steuert man die Ruinen der größten präkolumbischen Stadt Amerikas, Chan Chan, und das faszinierende Huacas del Sol y de la Luna an und relaxt an den Stränden der Surferstadt Máncora.

Im Herzen des Inka-Gebiets

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Von Lima aus geht’s mit dem Flugzeug nach Cusco und dann für die ersten drei oder vier Tage zur Akklimatisierung ins niedriger gelegene Heilige Tal. Hier kann man den belebten Markt von Pisac und die Ruinen besuchen sowie in Moray und Maras Ausritte unternehmen. Übernachtet wird im ruhigen Inka-Dorf Ollantaytambo, in schicken Talresorts oder in den Pensionen der Gegend.

Von Ollantaytambo wandert man morgens zu den Ruinen oder besichtigt die Salinen. Nachmittags startet ein Zug nach Aguas Calientes, wo ein schönes Abendessen lockt. Am nächsten Morgen geht’s mit dem ersten Bus zur großartigen Stätte Machu Picchu.

Tags darauf reist man mit dem Zug für ein paar Tage nach Cusco. In der charmanten früheren Inka-Hauptstadt warten Stadtrundgänge, Museumsbesuche, die Pracht des spektakulären Inka-Tempels Qorikancha und die herausragende Küche auf einen.

Komfortable Touristenbusse (oder die historischen Züge) verkehren zur Altiplano-(Andenplateau-)Stadt Puno. Es bietet sich an, zu einem der fröhlichen, wilden Festivals mit Kostümen und Blaskapellen herzukommen. Ansonsten besucht man ein Folklorekonzert bei einer Dinnershow oder übernachtet auf dem ausrangierten Dampfschiff Yavari. Außerdem lohnt ein Tagesausflug zu den Grabtürmen der Colla-, Lupaca- und Inka-Kulturen in Sillustani und Cutimbo, der sich mit einem Abstecher ins zauberhafte Lampa verbinden lässt.

Bei einem Bootstrip auf dem Titicacasee kann man die berühmten Schilfinseln erkunden und sich auf der Isla Amantaní in traditionellen Familienhäusern einquartieren. Mit ein paar Tagen mehr Zeit geht’s per Katamaran u. a. zu den bolivianischen Inseln Isla del Sol und Isla de la Luna. Die Tour endet in Copacabana, von wo Busse zurück nach Puno fahren. Als Nächstes steuert man die Küste der Capachica-Halbinsel mit abgeschiedenen Orten an, die immer noch tief in den uralten Traditionen des Altiplano verwurzelt sind.

Anschließend fliegt man nach Lima, sollte sich aber aufgrund des trubeligen Großstadttreibens auf einen Kulturschock einstellen.

Das Amazonasbecken

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Über die Hälfte der Landesfläche von Peru ist von Dschungel bedeckt, in dem spektakuläre Tiere und Stammesvölker leben. Wenn man tief landeinwärts reist und sich von den Ostausläufern der Anden entfernt, taucht man in das Gebiet des Amazonasbeckens ein, das sich bis zum Atlantik erstreckt. Die komplette Reise dauert einen Monat, kann aber ebenso in ein- oder zweiwöchige Abschnitte unterteilt werden.

Eine beliebte Route führt von Cusco zur Manu-Region voll wunderbarer Dschungellodges. Lohnenswert ist auch ein Flug von Cusco nach Puerto Maldonado, wo man sich in einem strohgedeckten Bungalow am Río Madre de Dios, dem Tor zum Lago Sandoval, oder am Río Tambopata erholt. Letzterer liegt in einem Nationalreservat mit einer der größten Lehmlecken des Landes. Die trockenen Monate Juli und August sind die beste Zeit, um auf dem Landweg zurück nach Cusco zu reisen, obwohl die Straße befestigt wurde und eine Tour daher ebenfalls außerhalb dieser Monate möglich ist.

Alternativ konzentriert man sich auf den Norden und fliegt von Lima nach Pucallpa. Als Unterkünfte bieten sich die Lodges oder Bungalows in Yarinacocha an. Rund um den hieisgen schönen Altwassersee verteilen sich mehrere Stammesdörfer, darunter die Siedlungen der matriarchalischen Shipibo, die für ihre Töpferwaren bekannt sind.

Hartgesottene Traveller können von Lima aus auch eine andere Strecke nach Pucallpa nehmen: die über San Ramón, wo Kaffee angebaut wird. In Pucallpa beginnt dann die klassische Tour mit einem langsamen Flussboot auf dem Río Ucayali nach Iquitos, dem größten Ort der Welt ohne Straßenzugang! Die nördliche Dschungelhauptstadt verfügt über einen schwimmenden Markt und einen belebten Hafen. Hier starten bequemere Fähren zum größten Nationalpark Perus, der Reserva Nacional Pacaya-Samiria (via Lagunas). Ebenso verlockend ist eine Schiffsreise durch das einzigartige Dreiländereck nach Brasilien.

Wer wenig Zeit hat, sollte fliegen, ansonsten kann man Wochen an dem gewaltigen Fluss verbringen und das Dschungelterrain erkunden. Geduld und Selbstvertrauen sind dafür die Grundvoraussetzungen – und viel Glück schadet auch nicht.

Die Nordküste

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Als erster Halt nördlich von Lima bietet sich Caral an, wo vor etwa 5000 Jahren die älteste bekannte Zivilisation Südamerikas entstand. Als Nächstes folgen Sechín mit uralten Felsgravuren und Trujillo, in dessen Nähe Attraktionen wie die Moche-Pyramiden von Huacas del Sol y de la Luna und die Überreste von Chan Chan locken.

Vor den verschlafenen Stränden von Huanchaco paddeln Surfer hinaus aufs Meer, während Fischer ihre Netze auswerfen. Weiter nördlich liegt der Surfspot Puerto Chicama. Chiclayo beherbergt erstklassige Museen, in denen die Reichtümer der archäologischen Stätte Sipán präsentiert werden, und Piura verfügt über Kunsthandwerkermärkte sowie tolle Restaurants. Die Medizinmänner von Huancabamba leben tief in den Anden versteckt und die besten Strände Perus befinden sich an der Pazifikküste weiter nördlich. In Ferienorten wie Colán, Máncora und Punta Sal kann man frische Meeresfrüchte schlemmen und die milden Nächte durchtanzen.

Die Reise endet in Tumbes, einem der Tore zu Ecuador und Ausgangsbasis zu den gefährdeten artenreichen Mangrovensümpfen Perus (Achtung: Krokodile!).

Wildnis & Ruinen

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Von Lima aus reist man nach Trujillo, wo man lokale Spezialitäten probiert sowie die Ruinen von Chan Chan und Huacas del Sol y de la Luna erkundet. Von Trujillo aus geht's über die kürzlich befestigte malerische alte Landstraße nach Cajamarca. Unterwegs kommt man an den herrlichen Ruinen von Marcahuamachuco vorbei.

In der bezaubernden Hochlandstadt Cajamarca wurde der Inka-Herrscher Atahualpa gefangen genommen. Während der Trockenzeit führt die abenteuerliche Tour weiter nach Celendín und Leimebamba, Lebensraum der Wundersylphen. In Chachapoyas verbirgt der Nebelwald die Monolithenfestung Kuélap. Von Chachapoyas reist man via Pedro Ruíz nach Tarapoto und wandert durch Wälder zu Wasserfällen. Danach fliegt man in die Dschungelstadt Iquitos. Alternativ steuert man Yurimaguas an, wo Frachtschiffe ins zwei Tage entfernte Iquitos starten und das Dorf Lagunas passieren, den Ausgangspunkt zur Reserva Nacional Pacaya-Samiria mit dem größten Flussbecken der Welt. In Iquitos werden Bootstouren angeboten, die noch tiefer in den Regenwald vordringen und in Brasilien oder Kolumbien enden.

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