Inhalt

REISEPLANUNG

Kambodscha-Karte

Willkommen in Kambodscha

Kambodschas Top 10

Gut zu wissen

Wie wär’s mit …

Monat für Monat

Reiserouten

Abseits der üblichen Pfade

Outdoor-Abenteuer

Kambodscha im Überblick

REISEZIELE IN KAMBODSCHA

PHNOM PENH

Sehenswertes

Aktivitäten

Kurse

Geführte Touren

Schlafen

Essen

Ausgehen & Nachtleben

Unterhaltung

Shoppen

Rund um Phnom Penh

Koh Dach

Udong

Tonlé Bati

Tierschutzzentrum Phnom Tamao

Phnom Chisor

Kirirom-Nationalpark

SIEM REAP

Sehenswertes

Aktivitäten

Kurse

Geführte Touren

Schlafen

Essen

Ausgehen & Nachtleben

Unterhaltung

Shoppen

Rund um Siem Reap

Banteay-Srei-Bezirk

Vogelschutzgebiet Prek Toal

Ang-Trapeng-Thmor-Reservat

Schwimmendes Dorf Chong Kneas

Kompong Pluk

Kompong Khleang

Me Chrey

DIE TEMPEL VON ANGKOR

Angkor Wat

Angkor Thom

Bayon

Baphuon

Königspalast & Phimeanakas

Preah Palilay

Tep Pranam

Preah Pithu

Terrasse des Leprakönigs

Elefantenterrasse

Kleangs & Prasat Suor Prat

Rund um Angkor Thom

Baksei Chamkrong

Phnom Bakheng

Chau Say Tevoda

Thommanon

Spean Thmor

Ta Keo

Ta Nei

Ta Prohm

Banteay Kdei & Sra Srang

Prasat Kravan

Preah Khan

Preah Neak Poan

Ta Som

Östlicher Baray & Östlicher Mebon

Pre Rup

Banteay Samré

Westlicher Baray & Westlicher Mebon

Roluos-Gruppe

Rund um Angkor

Phnom Krom

Phnom Bok

Chau Srei Vibol

Banteay Srei

Kbal Spean

Phnom Kulen

Beng Mealea

Koh Ker

SÜDKÜSTE

Provinz Koh Kong

Krong Koh Kong

Koh Kong Conservation Corridor

Provinz Preah Sihanouk

Sihanoukville

Ream-Nationalpark

Kbal-Chhay-Wasserfall

Die südlichen Inseln

Koh Ta Kiev

Koh Russei

Koh Thmei

Koh Rong

Koh Rong Sanloem

Koh-Sdach-Archipel

Provinz Kampot

Kampot

Rund um Kampot

Bokor Hill Station

Kep

Provinz Takeo

Takeo

Angkor Borei & Phnom Da

Phnom Bayong & Umgebung

NORDWESTKAMBODSCHA

Provinz Kompong Chhnang

Kompong Chhnang

Provinz Pursat

Pursat

Kompong Luong

Nördliches Kardamom-Gebirge

Provinz Battambang

Battambang

Provinz Pailin

Pailin

Samlaut

Provinz Banteay Meanchey

Poipet

Sisophon

Banteay Chhmar

Provinz Oddar Meanchey

Anlong Veng

Dangrek-Gebirge

Provinz Preah Vihear

Preah Vihear (Stadt)

Prasat Preah Vihear

Geier-Fütterungsstation Veal Krous

Preah Khan

Provinz Kompong Thom

Kompong Thom

OSTKAMBODSCHA

Provinz Kompong Cham

Kompong Cham

Provinz Kratie

Kratie

Provinz Stung Treng

Stung Treng

Provinz Ratanakiri

Ban Lung

Provinz Mondulkiri

Sen Monorom

Seima-Waldschutzgebiet

Koh Nhek

KAMBODSCHA VERSTEHEN

Kambodscha aktuell

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Pol Pot & die Gerichtsverfahren gegen die Roten Khmer

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Essen & Trinken

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PRAKTISCHE INFORMATIONEN

Allgemeine Informationen

Verkehrsmittel & -wege

Gesundheit

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SPECIALS

Outdoor-Abenteuer

Die Tempel von Angkor

Essen & Trinken

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Willkommen in Kambodscha

Aufstieg ins Reich der Götter in Angkor Wat, ein Blick in die Hölle im Gefängnis Tuol Sleng – die dramatische Geschichte Kambodschas lässt niemanden kalt.

Im Reich der Tempel

Das moderne Kambodscha ging aus dem mächtigen Khmer-Reich hervor, das während der Angkor-Periode große Teile des heutigen Laos, Thailands und Vietnams umfasste. Imposante Relikte dieses Reichs sind die berühmten Tempel von Angkor, die in ganz Südostasien ihresgleichen suchen. Sie zeugen von der genialen Baukunst der Khmer und nur wenige Orte auf der Welt wie Machu Picchu oder Petra sind ähnlich beeindruckend.

Die Städte

Doch Kambodscha besteht nicht nur aus seinen berühmten Tempeln: Die Städte des Landes überraschen mit ihrem hohen Maß an Kultiviertheit. Die chaotische, aber charismatische Hauptstadt Phnom Penh punktet revitalisiert mit ihrer tollen Lage am Fluss, ihrem wiederauflebenden Kulturleben und ihrer Restaurant- und Barszene von Weltrang. Siem Reap ist mit seinen kosmopolitischen Cafés und seinem bunten Nachtleben ebenso ein Reiseziel wie die nahen Tempel von Angkor. Und das aufstrebende Battambang, das an das Siem Reap vor der Ankunft des Massentourismus erinnert, verzaubert Besucher mit seiner anmutigen französischen Architektur und blühenden zeitgenössischen Kunstszene.

Abenteuer auf dem Land

Städte wie Siem Reap und Phnom Penh sind Welten entfernt von der Realität des ländlichen Kambodschas: Dort spielt sich der Alltag in einer anderen Geschwindigkeit ab. Reisfelder und Zuckerpalmen prägen die zeitlos schönen Landschaften. Vor der Südküste des Landes reihen sich herrliche tropische Inseln aneinander. Landeinwärts erhebt sich das Kardamom-Gebirge, Teil einer riesigen tropischen Wildnis, in der immer mehr Ökotourismus-Angebote entstehen. Der mächtige Mekong bietet den letzten Süßwasserdelfinen Südostasiens ein Refugium. Und in den wilden Bergregionen des Nordostens leben ethnische Minderheiten.

Der Geist Kambodschas

Das kostbarste Gut des Landes sind jedoch seine Bewohner. Die Khmer sind durch die Hölle gegangen und haben Jahre des Blutvergießens, der Armut sowie politischer Instabilität hinter sich. Dank ihres unbeugsamen Naturells und ansteckenden Optimismus haben sie das Ganze irgendwie überstanden und sich dabei ihr Lächeln bewahrt. Und kein Besucher Kambodschas wird nach Hause zurückkehren, ohne Bewunderung und Zuneigung für die Bewohner des rätselhaften Königreichs zu empfinden.

MARK READ / LONELY PLANET ©

Mönche im Ta Prohm

Warum ich Kambodscha so liebe

von Nick Ray

Wo anfangen? Zum ersten Mal kam ich 1995 als junger Backpacker nach Kambodscha und ließ mich von der spannenden Geschichte des Landes fesseln. Das Eindrucksvollste dieser ersten Reise waren jedoch die Menschen mit ihrem ansteckenden Lächeln. Angkor ist spektakulär und immer wieder eine Reise wert, die wunderschöne Küste ist im Vergleich zu anderen der Region fabelhaft unerschlossen. Und vom Kardamom-Gebirge im Südwesten bis nach Mondulkiri und Ratanakiri im Nordosten ist das Land ein Paradies für Motorradfreaks. Trotz aller Erschließung ist Kambodscha nach wie vor ein echtes Abenteuer!

Mehr Infos über unsere Autoren.

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Kambodschas Top 10

Siem Reap & die Tempel von Angkor

1 Die Tempel von Angkor zählen zu den grandiosesten historischen Stätten der Erde. Neben dem Angkor Wat, dem größten religiösen Bauwerk der Welt, sind hier der geheimnisvolle Bayon mit seinen großen Steingesichtern und der überwucherte Ta Prohm zu sehen. Ausgangspunkt für Tempelerkundungen ist die lebendige Stadt Siem Reap mit ihren erstklassigen Restaurants und Bars. In der Nähe liegen die schwimmenden Dörfer des Sees Tonlé Sap. Außerdem warten hier Aktivitäten wie Quadfahren und Ziplining sowie Kochkurse und Vogelbeobachtungstouren.

WAJ / SHUTTERSTOCK ©

Phnom Penh

2 Die kambodschanische Hauptstadt ist eine chaotische, aber verlockende Metropole, die die Schatten der Vergangenheit hinter sich gelassen hat und einer vielversprechenden Zukunft entgegensieht. Phnom Penh, eine der schönsten Flussstädte Südostasiens, ist überraschend kultiviert: Schicke Hotels, feine Restaurants und hippe Bars heißen urbane Entdecker willkommen. Das inspirierende Nationalmuseum und das deprimierende Gefängnis Tuol Sleng zeigen die beste und die schlimmste Seite von Kambodschas Geschichte. Phnom Penh, die einstige „Perle Asiens“, erstrahlt jetzt wieder im alten Glanz.

MARCEL TOUNG / SHUTTERSTOCK ©

Die Strände von Sihanoukville

3 Sihanoukville ist zwar als Partymekka bekannt, die wirkliche Attraktion sind aber seine Strände. Der beliebte, nur einen Katzensprung vom Stadtzentrum entfernte Otres Beach beeindruckt noch immer mit seiner erhabenen Schönheit. Zentraler liegt der schönste Strand der Stadt, der Sokha Beach. Der eigentliche Traveller-Magnet ist der Serendipity Beach, der in den Occheuteal Beach (Foto oben;) übergeht, tagsüber beliebt bei den Einheimischen und nachts beim Partyvolk.

PETER STUCKINGS / GETTY IMAGES ©

Battambang

4 Hier findet man das „wahre“ Kambodscha. Battambang am Ufer des Sangker ist eine der besterhaltenen Kolonialstädte des Landes. In den alten französischen Ladenhäusern ist alles Mögliche zu finden – vom Café bis zur Kunstgalerie. Im Hinterland der Stadt liegen einige uralte Tempel – zwar können sie sich nicht mit Angkor Wat messen, dafür ist hier viel weniger los. Dazu kommt noch der Bambuszug, ein einzigartiges kambodschanisches Verkehrsmittel, wie man es nur hier findet. Battambang in einem Wort? Reizend!

TOM COCKREM / GETTY IMAGES ©

Die Provinz Kampot

5 Die Provinz Kampot wartet mit stimmungsvollen Städten und Attraktionen wie Nationalparks, Höhlenpagoden und Stränden auf. Im entspannten Kampot kann man das französische Architekturerbe genießen oder per Paddleboard oder Kajak den Fluss erkunden. Das stillere Kep bietet den berühmten Krebsmarkt, Wandermöglichkeiten im Kep-Nationalpark sowie die nahe Insel Koh Tonsay (Kanincheninsel; Foto oben;). Landpartien führen hoch zur Bokor Hill Station oder zu den berühmten Pfefferplantagen der Provinz.

TROPICALPIXSINGAPORE / GETTY IMAGES ©

Mondulkiri

6 Hier werden die endlosen Reisfelder von einer sanften Hügellandschaft abgelöst. In Mondulkiri, dem wilden Osten, leben die Bunong (Foto oben), die heute noch Animismus und Ahnenverehrung praktizieren. Die große Attraktion hier ist die Tierwelt: Man kann mit Elefanten spazieren gehen oder bei einer Wanderung durch das Seima-Waldschutzgebiet Ausschau nach Kleideraffen und Gibbons halten. Außerdem gibt’s hier donnernde Wasserfälle, eine Dschungel-Zipline und Quadfahren – der perfekte Abenteuermix.

HANNAH REYES / STRINGER / GETTY IMAGES ©

Die südlichen Inseln

7 Die aufstrebenden südlichen Inseln Kambodschas erinnern an das Thailand der 1980er-Jahre. Die vor Sihanoukville gelegenen Eilande Koh Rong und Koh Rong Sanloem sind echte asiatische Paradiese. Koh Rong ist ein Partymekka, während das familienfreundliche Koh Rong Sanloem mit versteckten tropischen Resorts und sanften, seichten Buchten aufwartet. Außerdem gibt’s noch das Koh-Sdach-Archipel und die große, noch fast unerschlossene Insel Koh Kong.

ALEKSANDAR TODOROVIC / SHUTTERSTOCK ©

Kratie

8 Bei Kratie leben die seltenen Irawadi-Delfine im Mekong und der Ort entwickelt sich immer mehr zu einer geschäftigen Station auf der Route von Phnom Penh nach Nordostkambodscha und Südlaos. Es locken verblichene Kolonialpracht und wunderschöne Sonnenuntergänge über dem Mekong. Die nahe Insel Koh Trong lädt zu Übernachtungen in Privathäusern oder zu Erkundungstouren per Fahrrad ein. Nördlich von Kratie verläuft der Mekong Discovery Trail mit vielen Aktivitäten rund um den Fluss, z. B. Radtouren und Bootstrips.

DANITA DELIMONT / GETTY IMAGES ©

Prasat Preah Vihear

9 Die Mutter aller Bergtempel, der Prasat Preah Vihear, erhebt sich majestätisch über dem Dangkrek-Gebirge und bildet einen Grenzposten zwischen Kambodscha und Thailand. Sein Fundament erstreckt sich bis zum Rand der Felsen und die Ausblicke über Nordkambodscha sind atemberaubend. Aufgrund seiner 300 Jahre währenden Baugeschichte ermöglicht der Tempel einen einmaligen Einblick in die Entwicklung der Bildhauerkunst der Angkor-Zeit. Am spektakulärsten ist jedoch seine Lage.

ANDREA PISTOLESI / GETTY IMAGES ©

Khmer-Küche

10 Die Küche der Khmer ist eher unbekannt, bietet dafür aber ein unerwartetes kulinarisches Abenteuer. Amok (gebackener Fisch mit Zitronengras, Chili und Kokosnuss; Foto rechts) ist das Nationalgericht, und es gibt eine riesige Vielfalt an Seafood-Spezialitäten, z. B. Krebse aus Kep mit Pfeffer aus Kampot. Auch in Kambodscha sind Straßensnacks sehr beliebt, von Nudeln (mee) und Congee (bobor; Reisbrei) bis hin zu frittierten Taranteln und gerösteten Grillen, die teils auf einer Gourmettour durch Siem Reap probiert werden können.

GUENTER FISCHER / GETTY IMAGES ©

Gut zu wissen

Weiteres siehe Praktische Informationen

Währung

Riel (R); US-Dollar werden überall akzeptiert.

Sprache

Khmer; auch Englisch und Chinesisch sowie teils Französisch werden gesprochen.

Visa

Ein für einen Monat gültiges Touristenvisum kostet bei der Ankunft 30 US$; benötigt wird außerdem ein Passfoto. Ein relativ leicht zu verlängerndes Business-Visum kostet 35 US$.

Geld

Geldautomaten sind in den Touristenzentren und Provinzhauptstädten weit verbreitet. In den Städten akzeptieren viele Hotels und Restaurants Kreditkarten.

Handys

Roaming ist möglich, aber teuer. Kambodschanische SIM-Karten und ungesperrte Handys sind überall erhältlich.

Zeit

MEZ plus sechs Stunden, MESZ plus fünf Stunden

Reisezeit

Hauptsaison (Nov.–März)

Kühl, windig und fast schon mediterrane Temperaturen; allgemein die beste Reisezeit.

Für die Zeit um Weihnachten und Neujahr sollte man Unterkünfte im Voraus buchen.

Zwischensaison (Juli & Aug.)

Meist regnerisch, mit hoher Luftfeuchtigkeit, aber die Landschaft präsentiert sich in sattem Grün.

An der Südküste kann es voll werden, da während der Schulferien viele Urlauber aus dem Westen unterwegs sind.

Nebensaison (April–Juni & Sept. & Okt.)

Im April und Mai ist es heiß, mit Temperaturen um die 40 °C.

September und Oktober können feucht sein, die Niederschläge werden von heftigen Stürmen begleitet.

Websites

Lonely Planet (www.lonelyplanet.com) Die besten Reiseinfos für die Mekong-Region.

Phnom Penh Post (www.phnompenhpost.com) Beste kambodschanische Zeitung.

Travelfish (www.travelfish.org) Artikel und Kritiken von Reisenden.

Move to Cambodia (www.movetocambodia.com) Aufschlussreicher Blog zum Leben und Arbeiten in Kambodscha.

Cambodia Tribunal Monitor (www.cambodiatribunal.org) Detaillierte Berichte über das Rote-Khmer-Tribunal.

Wichtige Telefonnummern

Bei Telefonaten nach Kambodscha aus dem Ausland die 0 der Ortsvorwahl weglassen.

Ländervorwahl Kambodscha 855
Auslandsvorwahl 001
Ambulanz 119
Feuer 118
Polizei 117

Wechselkurse

Eurozone 1 € 4663 R
Schweiz 1 SFr 4240 R
Thailand 1 B 116 R
USA 1 US$ 4057 R

Aktuelle Wechselkurse siehe www.xe.com.

Tagesbudget

Budget: bis 50 US$

Günstiges Zimmer im Gästehaus: 5–10 US$

Einfaches kambodschanisches Essen & Straßenküche: 1–3 US$

Busse: 2–3 US$ pro 100 km

Mittelklasse: 50–200 US$

Klimatisiertes Hotelzimmer: 15–50 US$

Gutes kambodschanisches Restaurant: 5–10 US$

Einheimischer Reiseführer pro Tag: 25 US$

Spitzenklasse: ab 200 US$

Boutiquehotel oder -resort: 50–500 US$

Gourmetessen mit Getränken: 25–50 US$

Allradfahrzeug pro Tag: 60–120 US$

Öffnungszeiten

Die Öffnungszeiten variieren je nach Jahreszeit, hier diejenigen der Hauptsaison (in der Zwischen- und Nebensaison gelten in der Regel kürzere):

Banken Montag bis Freitag 8–15.30 Uhr sowie samstagvormittags

Bars 17 Uhr bis spät

Behörden Montag bis Freitag 7.30–11.30 und 14–17 Uhr

Geschäfte täglich 8–18 Uhr

Restaurants 7–21 Uhr oder zu den Mahlzeiten

Ankunft in Kambodscha

Flughafen Phnom Penh 7 km westlich des Stadtzentrums. Offizielle Taxis/remork-motos in die Stadt kosten pauschal 12/9 US$ (30–60 Min.).

Flughafen Siem Reap 7 km vom Stadtzentrum entfernt. Taxis kosten 9 US$ (15 Min.). Eine Fahrt ins Stadtzentrum mit einem moto (Motorradtaxi) kostet ca. 3 US$. Viele Hotels und Gästehäuser bieten bei Vorausbuchung eine kostenlose Abholung vom Flughafen.

Grenzen Grenzen mit Laos, Thailand und Vietnam; Visa für Kambodscha werden bei der Ankunft ausgestellt. Die meisten Übergänge sind zwischen 7 und 17 Uhr geöffnet. An der thailändischen Grenze wird für das kambodschanische Visum gern zu viel verlangt. Besonders berüchtigt sind Poipet und Cham Yeam (Koh Kong), sodass sich viele Reisende im Voraus ein E-Visum besorgen.

Unterwegs vor Ort

Bus Für die meisten Traveller die beliebteste Art zu reisen.

Auto Wer es eiliger hat, kann einen Pkw oder ein Allradfahrzeug mieten.

Motorrad Für erfahrene Biker eine tolle Art des Reisens im Land.

Flugzeug Inlandsflüge verbinden Phnom Penh mit Siem Reap.

Boot Heute dank besserer Straßen weniger verbreitet als früher, aber die Strecken von Siem Reap nach Battambang oder Phnom Penh sind nach wie vor beliebt.

Mehr zum Thema Unterwegs vor Ort

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Wie wär’s mit …

Tempel

Angkor Wat Der Tempel, der alle anderen in den Schatten stellt, mit epischen Flachreliefs und den berühmten apsaras. (Nymphen)

Ta Prohm Riesige Baumwurzeln umschlingen uralte Steinblöcke – hier tobt sich die Natur wirklich aus.

Prasat Preah Vihear Der „bergigste“ aller Bergtempel der Khmer thront gebieterisch hoch oben im Dangkrek-Gebirge.

Sambor Prei Kuk Die präangkorianische Hauptstadt Isanapura war die erste Tempelstadt der Mekong-Region und markiert eine wichtige Etappe auf dem Weg der Geschichte nach Angkor.

RENE DROUYER / GETTY IMAGES ©

Der stimmungsvolle Ta Prohm, einer der Tempel von Angkor

Inseln & Strände

Sihanoukville Das Juwel unter den kambodschanischen Badeorten mit einer Landzunge, die von wunderbar weißen Sandstränden und azurblauem Wasser gesäumt ist.

Koh Rong & Koh Rong Sanloem Aufstrebende Inseln bei Sihanoukville mit langen weißen Sandstränden, Backpacker- und Flashpacker-Resorts sowie Tauchrevieren.

Koh Kong Auf der praktisch unbewohnten Insel Koh Kong und den Inseln vor der Küste des Botum-Sakor-Nationalparks herrscht kein Mangel an Traumstränden.

Kep Der erste kambodschanische Badeort wurde im Krieg zerstört, hat sich aber mit Boutiqueresorts, Meeresfrüchte-Spezialitäten und dem Backpacker-Mekka Koh Tonsay (Kanincheninsel) zurückgemeldet.

Kulinarische Erlebnisse

Phnom Penh In den Lokalen, die benachteiligte Kambodschaner ausbilden, ist jede Bestellung eine gute Tat.

Siem Reap In den Restaurants rund um den Alten Markt hat man die Wahl zwischen exotischen Grillgerichten, moderner Khmer-Küche und Straßensnacks. Oder man nimmt an einer der neuen Gourmettouren teil.

Sihanoukville Der bekannteste Badeort Kambodschas lockt mit herrlichen Meeresfrüchten, u. a. frischen Krebsen, Garnelen und Tintenfischen, zubereitet mit Pfeffer aus Kampot.

Battambang In der entspannten Stadt am Fluss kann man bei einem günstigen und unterhaltsamen Kochkurs die Freuden der kambodschanischen Küche entdecken.

Wasseraktivitäten

Mekong Discovery Trail Hier warten seltene Delfine und abgeschiedene Mekong-Inseln, die zum Radfahren einladen.

Tonlé Sap Am „Großen See“ gibt es schwimmende Dörfer, Bambus-Wolkenkratzer, überflutete Wälder und seltene Vögel zu sehen.

Boeng Yeak Lom Der kleine Kratersee im Dschungel im Herzen der Provinz Ratanakiri ist das schönste natürliche Schwimmbecken Kambodschas.

Bou-Sraa-Wasserfall Der Bou Sraa, einer der größten Wasserfälle Kambodschas, ergießt sich in der abgeschiedenen Provinz Mondulkiri aus dem Dschungel. Außerdem lockt hier jetzt die atemberaubende Mayura Zipline.

Märkte & Shoppen

Russischer Markt & Psar Thmei In Phnom Penh gibt’s die meisten Märkte des Landes wie den bekannten Psar Thmei und das Shoppingmekka Russischer Markt. Dazu kommen noch Wohltätigkeitsläden, Seidenboutiquen und quirlige Einkaufszentren – hier kann man shoppen bis zum Umfallen.

Psar Chaa Siem Reap ist ein wichtiges Ziel für Shopping-Freunde, besonders wegen des Psar Chaa (Alter Markt). Außerdem beherbergt die Stadt Boutiquen mit phantasievoller Kleidung und gemeinnützige Geschäfte. (siehe >>)

Battambangs Galerien Das aufstrebende Battambang wartet mit einer aufblühenden Kunstszene auf: In mehreren Galerien werden die Werke einheimischer Künstler verkauft. Auch der Markt Psar Nath, ein Wahrzeichen aus französischer Zeit, lohnt einen Besuch.

Otres Market Mehr Strandort als Shopping-Mekka: Im Dorf Otres bei Sihanoukville findet jede Woche am Samstagabend der reizende und unterhaltsame Otres Market statt.

ELIZABETH BEARD / GETTY IMAGES ©

Die quirlige Pub Street in Siem Reap

Nachtleben

Phnom Penh Hier tobt das kambodschanische Nachtleben. Der Abend beginnt mit der Happy Hour am Fluss, dann geht’s durch das Viertel um die Bassac Lane und am Ende trifft sich alles in den Clubs der Stadt.

Siem Reap Rund um den Alten Markt gibt es unzählige Kneipen. Inzwischen wurde sogar eine Straße in „Pub Street“ umbenannt. Ruhigere Bars gibt’s in den Sträßchen in der Nähe. Wer lange genug durchhält, erlebt den etwas anderen Sonnenaufgang von Angkor.

Sihanoukville Die Vergnügungsmeilen an den Stränden Serendipity und Occheuteal bilden seit Langem das Partymekka der Küste, doch auch am Otres Beach herrscht keine Totenstille.

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Monat für Monat

TOP-EVENTS

Chinesisches Neujahr, Januar/Februar

Khmer-Neujahr, April

P’chum Ben, September/Oktober

Bon Om Tuk, Oktober/November

Angkor Wat International Half Marathon, Dezember

Januar

Hauptreisezeit in Kambodscha: In Phnom Penh, Siem Reap und an der Südküste ist es voll. Manchmal fällt auch das chinesische und vietnamesische Neujahrsfest in den Januar.

Chaul Chnam Chen (Chinesisches Neujahr)

Kambodschas Chinesen feiern Neujahr zwischen Ende Januar und Mitte Februar. Da zahlreiche Geschäfte in Phnom Penh von Chinesen geführt werden, steht der Handel in dieser Zeit still und in der ganzen Stadt werden Löwentänze aufgeführt. Viele Vietnamesen, die in Kambodscha leben, kehren dann für mindestens eine Woche in ihr Heimatland zurück.

Februar

Noch immer sind viele Besucher im Land. In manchen Jahren findet das chinesisch-vietnamesische Neujahr im Februar statt.

Umzug der Riesenpuppen

Diese bunte Benefizveranstaltung (www.giantpuppetproject.com) findet alljährlich in Siem Reap statt. Örtliche Organisationen, Waisenhäuser und Unternehmen bauen für eine Art Karnevalsumzug entlang des Flusses riesige Puppen, die Tiere, Götter und zeitgenössische Personen darstellen.

April

Für die Khmer ist der April die wichtigste Zeit des Jahres, denn Mitte des Monats wird das Khmer-Neujahrsfest gefeiert. Touristen bleiben allerdings meist zu Hause, da die Temperaturen oft auf 40 °C klettern.

Chaul Chnam Khmer (Khmer-Neujahr)

Diese dreitägige Feier ist wie Weihnachten und Neujahr am selben Tag. Kambodschaner legen in Wats Opfergaben nieder, putzen ihre Häuser und tauschen Geschenke aus. Eine Kambodscha-Reise ist in dieser Zeit eine ziemlich muntere Angelegenheit. Auf dem Land treiben die Einheimischen mit Wasser Schabernack und Angkor platzt beim Sangkranta-Fest aus allen Nähten. Wer die Tempel lieber in Ruhe sehen möchte, sollte das Fest meiden. Trotzdem wird das Neujahr nicht ganz so exzessiv gefeiert wie in Thailand oder Laos.

Mai

Mit dem Einsetzen des Monsuns, der bis Oktober andauert, beginnt die Nebensaison. Die letzten heißen Tage läuten die Mangozeit ein und auch andere köstliche Früchte werden nun geerntet.

Chat Preah Nengkal (Königliche Pflügezeremonie)

Angeführt wird diese Zeremonie von der Königsfamilie. Das Fest läutet den traditionellen Beginn der Reisanbausaison ein und findet Anfang Mai vor dem Nationalmuseum in Phnom Penh statt. Angeblich riechen die königlichen Ochsen, ob die Ernte gut oder schlecht ausfallen wird.

Visakha Puja (Buddha-Tag)

Die Aktivitäten zur Feier von Buddhas Geburt, Erleuchtung und Hinscheiden finden rund um die Tempel statt. Das Fest wird am achten Tag des vierten Mondes (Mai oder Juni) gefeiert. Am besten steuert man Angkor Wat an, wo Mönche eine Prozession mit Kerzen durchführen.

September

In der Regel der feuchteste Monat in Kambodscha mit vereinzelten Überschwemmungen am Mekong. In den September fällt gewöhnlich das zweitwichtigste Fest des Jahres, P’chum Ben.

P’chum Ben (Fest der Verstorbenen)

Dieses mehrtägige Fest entspricht in etwa Allerseelen. Man gedenkt der Toten, indem man Opfergaben in die Tempel bringt, z. B. Papiergeld, Blumen, Kerzen und Weihrauch sowie Speisen und Getränke, die über die Mönche an die Verstorbenen weitergegeben werden. Von gläubigen Buddhisten wird erwartet, dass sie während der Feierlichkeiten sieben Wats besuchen. Im Dorf Vihear Sour in der Provinz Kandal, etwa 35 km nordöstlich von Phnom Penh, finden Büffelrennen und ein traditionelles Khmer-Ringen statt.

Oktober

Die Regenzeit reicht oft bis in den Oktober hinein und in den letzten Jahren gab es in Siem Reap einige schwere Überschwemmungen. Aber das Land zeigt sich in dieser Zeit von seiner grünsten Seite.

Bon Om Tuk (Wasserfest)

Bei diesem Fest wird der glorreiche Sieg von Jayavarman VII. über die Cham gefeiert, die Angkor 1177 überfielen. Gleichzeitig feiert man das Naturschauspiel, bei dem der Fluss Tonlé Sap seine Fließrichtung ändert. Dies ist einer der wichtigsten Termine im kambodschanischen Kalender und eine wunderbare, wenn auch chaotische Zeit für einen Besuch in Phnom Penh oder Siem Reap. Auf den Flüssen Tonlé Sap und Siem Reap finden Bootsrennen mit bunt geschmückten Kähnen statt. Bis zu 2 Mio. Menschen kommen für das Fest in die Hauptstadt; deshalb sollte man rechtzeitig eine Unterkunft reservieren. 2010 wurde das Fest von einer Tragödie überschattet, als auf einer Brücke eine Panik ausbrach und mehr als 350 Menschen zu Tode kamen. Das Fest fiel drei Jahre lang aus, fand aber 2014 wieder statt.

November

Mit dem November beginnt die trockene, windige Jahreszeit und die beste Reisezeit für Kambodscha (bis Januar oder Februar). Bon Om Tuk fällt oft in den November.

Angkor Photo Festival

In Siem Reap zeigen Fotografen einheimischen Jugendlichen in den Tempeln ihre Tricks und Kniffe (www.angkor-photo.com). In der gesamten Stadt finden Fotoausstellungen statt.

Kampot Writers & Readers Festival

Bei dem 2015 ins Leben gerufenen Festival (www.kampotwritersfestival.com) gibt’s in Kampot vier Tage lang Diskussionen, Lesungen, Kunstausstellungen, Konzerte und Workshops.

Dezember

Weihnachten und Neujahr bilden in Angkor und den großen Badeorten den Höhepunkt der Hauptsaison – lange vorausbuchen! Wer etwas für wohltätige Zwecke tun möchte, kann an einem Halbmarathon oder Radrennen teilnehmen.

Angkor Wat International Half Marathon

Dieser Halbmarathon (www.angkormarathon.org) findet nun schon seit über 15 Jahren statt. Teilnehmer haben die Wahl zwischen einem 21 km langen Halbmarathon, einem 10 km langen Volkslauf und verschiedenen Radrennen. Eine schönere Kulisse für ein Straßenrennen als die Tempel von Angkor ist kaum denkbar. Seit 2014 findet im August außerdem der Angkor Empire Marathon (www.angkorempiremarathon.org) statt.

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Reiseplanung

Reiserouten

Highlights in Kambodscha

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Der ultimative Kambodscha-Trip mit Tempeln, Stränden und der Hauptstadt. Man kann ihn in verschiedene Richtungen unternehmen, besser jedoch wie hier beschrieben, beginnend in der Hauptstadt, dann an der Küste entlang und schließlich zu den wunderbaren Tempeln von Angkor.

Phnom Penh prunkt mit dem eindrucksvollen Nationalmuseum und der umwerfenden Silberpagode. Hier gibt’s die vielfältigste kulinarische Szene des Landes, mit feinen Khmer-Restaurants, internationalen Speiselokalen und sicherem Straßenessen. Shoppingwütige stürmen den Psar Tuol Tom Pong; danach stürzt man sich ins Nachtleben.

Per Expressboot geht’s weiter zum präangkorianischen Bergtempel Phnom Da, von dort südwärts zur Kolonialstadt Kampot, von der aus sich bestens die Umgebung erkunden lässt. In der Nähe locken der Badeort Kep (und vor der Küste Koh Tonsay) und einige Höhlenpagoden. Außerdem kann man einen Abstecher in den Bokor-Nationalpark oder zu einer Pfefferplantage machen.

Anschließend geht’s Richtung Westen nach Sihanoukville, wo Meeresfrüchte, Tauchen und Schnorcheln oder einfach nur die Sonne locken: am Partystrand Serendipity Beach, am relaxten Otres Beach oder auf den Inseln Koh Rong und Koh Rong Sanloem. Über Phnom Penh geht’s dann nach Kompong Thom und zu den Tempeln von Sambor Prei Kuk.

Am Ende der Route warten die Tempel von Angkor; zu sehen sind u. a. der unvergleichliche Angkor Wat, der skurrile Bayon und Ta Prohm, den sich die Natur zurückerobert hat. Etwas weiter entfernt liegen Kbal Spean und mitten im Dschungel Beng Mealea.

Auch für Siem Reap, eines der vielfältigsten Ziele in Kambodscha, sollte man sich etwas Zeit nehmen. Geboten wird alles von Kochkursen bis zu Vespatouren – eine nette Abwechslung zu den Tempelbesichtigungen.

Diese Rundreise nimmt je nach Tempo etwa zwei bis drei Wochen in Anspruch. Auf den meisten Strecken verkehren öffentliche Verkehrsmittel, für einige der Abstecher benötigt man jedoch ein eigenes Fahrzeug oder Motorrad.

ARTIE PHOTOGRAPHY (ARTIE NG) / GETTY IMAGES ©

Bayon, Angkor Thom

AMIR GHASEMI WWW.FOCALFANTASY.COM / GETTY IMAGES ©

Banteay Srei, Angkor

MARCUS LINDSTROM / GETTY IMAGES ©

Unabhängigkeitsdenkmal, Phnom Penh

Zwei Städte

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Wer wenig Zeit hat, sollte sich auf die Highlights Phnom Penh und Siem Reap, Tor zu den Tempeln von Angkor, konzentrieren. Mit zwei Übernachtungen in der Hauptstadt und drei oder vier in Siem Reap erlebt man das Beste des neuen und alten Kambodschas.

Los geht’s in Phnom Penh mit einem Blick auf die widersprüchliche Geschichte des Landes. Das Nationalmuseum beleuchtet mit der weltweit besten Sammlung von Angkor-Skulpturen, der Königspalast mit unschätzbar wertvollen Kunstwerken die ruhmreiche Vergangenheit. Die düstere Geschichte präsentieren das Tuol-Sleng-Genozidmuseum und die Killing Fields von Choeung Ek – deprimierend, aber wichtig für das Verständnis des heutigen Kambodschas.

Phnom Penh ist außerdem eine dynamische, wenn auch chaotische Stadt mit schicken Hotels, schriller Mode, modernen Cafés und Restaurants sowie hippen Bars – um all das auszukosten, braucht man auf jeden Fall zwei Übernachtungen.

Ein halbstündiger Flug führt Richtung Nordwesten nach Siem Reap; wer mehr vom Land sehen möchte, bewältigt die Strecke an einem Tag auf dem Landweg. Für die Tempel von Angkor in der Nähe von Siem Reap wie den Angkor Wat, den Bayon und den Ta Prohm sollte man zwei Tage einplanen und sich auch Zeit nehmen für einige unbekanntere Tempel wie den schönen Banteay Srei und den großen Preah Khan. Ein Zipline-Abenteuer bei Flight of the Gibbon Angkor oder eine Quadtour durch die Reisfelder lockern die Tempelbesichtungen auf.

Oder man entspannt sich einfach und genießt die gute Küche und die munteren Bars in Siem Reap. Die kulinarische Szene bietet alles von authentischer Khmer-Landküche bis zur feinen französischen Cuisine. Abends stehen dann die Sträßchen um die Pub Street auf dem Programm. Ein Besuch in einem der opulenten Spas der Stadt rundet den Besuch ab.

Für eine Überlandfahrt zwischen den beiden Städten ist die Zeit von Juli bis Dezember am besten – dann zeigt sich die Landschaft von ihrer üppigsten Seite.

Die große Rundreise

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Kambodscha ist ein kleines Land, und obwohl die Straßen zum Teil schlecht sind und Reisende nur langsam vorwärtskommen, können die meisten Highlights innerhalb von einem Monat besucht werden.

Los geht’s in der Hauptstadt Phnom Penh, dann über die quirlige Mekong-Stadt Kompong Cham nach Kratie zu den Irawadi-Delfinen. Anschließend haben Reisende im Nordosten die Wahl zwischen der Provinz Ratanakiri mit dem Vulkankratersee Boeng Yeak Lom und Mondulkiri mit dem faszinierenden Elephant Valley Project. Auf beiden Routen sind Begegnungen mit Affen möglich. Wer mehr Zeit hat, kann die beiden Provinzen zu einer Schleife zusammenfügen – die Straße zwischen Sen Monorom und Ban Lung ist jetzt in gutem Zustand.

Dann geht’s weiter Richtung Südküste. Am besten lässt man sich hier etwas Zeit und bleibt ein paar Nächte in Kep oder auf einer der Inseln in der Nähe und unternimmt von Sihanoukville einen Bootstrip zu den Inseln vor der Küste. Landeinwärts lockt der Kirirom-Nationalpark mit seinen Kiefern, Bären und einigen spektakulären Ausblicken auf das Kardamom-Gebirge.

Anschließend macht man sich auf den Weg Richtung Nordwesten ins reizende Battambang – eine der besterhaltenen Kolonialstädte des Landes und Ausgangspunkt für Touren aufs Land. Eine Bootsfahrt führt auf dem verschlungenen Fluss Sangker durch atemberaubende Landschaft nach Siem Reap und zu den Tempeln von Angkor.

Zwischen all den Tempeln sollte man sich noch Zeit lassen für einen Abstecher in die Flusshauptstadt im Dschungel, Koh Ker, oder zum Prasat Preah Vihear, einem Bergtempel an der thailändischen Grenze.

Reisende auf Südostasientour können diese Route auch in umgekehrter Richtung in Angriff nehmen. Man beginnt dann in Siem Reap und verlässt am Ende Kambodscha per Fluss Richtung Vietnam oder Laos. Wer von Laos einreist, kann erst einen Abstecher Richtung Osten nach Ratanakiri unternehmen und dann weiter nach Süden fahren. Der Transport ist gewöhnlich problemlos: Auf den großen Straßen verkehren Busse, auf den kleineren Taxis und die vielen Flüsse werden von Booten befahren.

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Schwimmendes Dorf bei Battambang

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Elephant Valley Project, Provinz Mondulkiri

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Reiseplanung

Outdoor-Abenteuer

Kambodscha ist dabei, seine touristisch erheblich weiter erschlossenen Nachbarn einzuholen, und bietet jetzt weitaus mehr spannende Outdooraktivitäten als je zuvor. Eine Menge los ist in Phnom Penh und Siem Reap, doch auch die Südküste macht sich einen Namen mit Wassersportangeboten und der Nordosten als Wildniswanderregion. Ob für Wanderer, Mountainbiker, Bergsteiger oder Taucher: Kambodscha hat jedem etwas zu bieten.

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Kompong Pluk, ein Stelzendorf am Ufer des Tonlé Sap

Reisezeit

November bis Februar

Die kühlere Trockenzeit ist die beste Zeit für anstrengende Aktivitäten wie Wandern und Radfahren. Höher gelegene Regionen wie Mondulkiri und Ratanakiri sind zu jeder Jahreszeit mögliche Ziele: Hier ist es immer kühler, nachts allerdings auch teils kalt.

März bis Mai

In der heißen Jahreszeit steigen die Temperaturen regelmäßig auf bis zu 40 °C. In dieser Zeit bieten sich an der Südküste Wassersportaktivitäten wie Tauchen, Stehpaddeln und Segeln perfekt zum Abkühlen an.

Juni bis Oktober

Die Regenzeit ist mit ihren Regengüssen und den Blutegeln, die dann in vielen Dschungelgebieten zu finden sind, nicht gerade ideal zum Wandern und Radfahren. Jedoch ist sie eine tolle Zeit für Bootsfahrten und Kajaktouren auf dem ausgedehnten Flussnetz des Landes.

Bootfahren

Bei so viel Wasser im Land verwundert es kaum, dass Bootsfahrten bei Reisenden sehr beliebt sind. Einige Strecken wie die auf dem Tonlé Sap von Phnom Penh nach Siem Reap und auf dem Sangker von Siem Reap nach Battambang sind ganz gewöhnliche Verkehrsverbindungen. Es gibt viel Wasser in Kambodscha, besonders in der Regenzeit: Dann erreicht der Mekong seine volle Stärke und der Tonlé Sap seine größte Ausdehnung. Man sollte es also den Einheimischen nachtun und per Boot reisen.

Ziele

Chi Phat Von dieser Dschungelbasis aus lassen sich die ungezähmten Flüsse des Kardamom-Gebirges erkunden – vielleicht sieht man eins der seltenen Siam-Krokodile (siehe >>).

Kampot Von Kampot geht’s flussaufwärts zu Mangroven und flussabwärts zu einsamen Stränden und zum offenen Meer (siehe >>).

Mekong Der Mekong Discovery Trail bietet zahlreiche Gelegenheiten, stille Inseln und geruhsame Privatunterkünfte zu entdecken  (siehe >>).

Tonlé Sap Auf einer Bootstour auf dem „Großen See“ können schwimmende Dörfer, überschwemmte Wälder und Vogelschutzgebiete erkundet werden  (siehe >>).

Motocross

Für erfahrene Biker wartet Kambodscha mit erstklassigen Möglichkeiten für Geländetouren auf. Die Straßen zählen gemeinhin zu den schlechtesten Asiens – also für eingefleischte Enduro-Fans zu den besten. Im ganzen Land finden sich tolle Pisten, besonders in den Provinzen Preah Vihear, Mondulkiri und Ratanakiri sowie im Kardamom-Gebirge. Von den größeren Fernstraßen hält man sich jedoch am besten fern: Verkehr und Staub machen das Fahren zur Qual. Wer mit dem Motorrad unterwegs ist, kann auch kleine Dörfer ansteuern, in die selten ein westlicher Tourist kommt. Auch im Gebirge sind Motorradtouren möglich, jedoch sollten sich nur wirklich erfahrene Geländefahrer an diese Pisten wagen.

Motorräder können in Phnom Penh und an anderen wichtigen Touristenorten gemietet werden. In Siem Reap dürfen keine Motorräder verliehen werden – wer Touren im Nordwesten plant, muss sich also anderswo eine Maschine besorgen. Ein 100-ccm-Motorrad kostet 5 bis 10 US$ pro Tag, eine 250er-Enduro etwa 10 bis 25 US$.

Ziele

Kardamom-Gebirge Nichts für Ängstliche: Das Kardamom-Gebirge bietet Richtung Norden nach Pailin oder Pursat einige harte Dschungelpisten. Nur mit erfahrenem Anbieter angehen (siehe >>)!

Kampot Um Kampot locken Reisfelder, Salzpfannen, Pfefferplantagen, Karstgipfel und die Bokor Hill Station (siehe >>).

Mondulkiri Die Hügel von Mondulkiri sind perfekt für Geländetouren, u. a. auf der atemberaubenden Straße am Seima-Waldschutzgebiet entlang nach Sen Monorom.

Preah Vihear Der NH66 führt vom Beng Mealea zum abgeschiedenen Tempel Preah Khan. Oder man klettert hinauf ins Reich der Götter am Prasat Preah Vihear.

QUADFAHREN

Quads erfreuen sich in Kambodscha dank der vielen ungeteerten Straßen immer größerer Beliebtheit. In Siem Reap organisieren drei Veranstalter Touren in die Umgebung der Tempelstadt. In Phnom Penh wartet ein Anbieter von Quadtouren mit einem völlig unstädtischen Erlebnis auf. Oben in Mondulkiri bietet ein Veranstalter die Möglichkeit, die Aussichtspunkte um Sen Monorom zu erkunden. Die Preise reichen von 25 US$ pro Stunde bis über 100 US$ für ein Ganztagsabenteuer.

Radfahren

Kambodscha ist ein tolles Land für abenteuerlustige Radler. Angesichts der zahllosen Schlaglöcher eignet sich ein Mountainbike am besten. Viele Straßen sind nach wie vor in erbärmlichem Zustand, doch meist befindet sich an der Seite ein unbefestigter flacher Streifen. Bei geruhsamem Tempo bieten sich Radlern zudem viele Möglichkeiten, mit den Einheimischen in Kontakt zu kommen. Fahrräder können hinten auf Pick-ups oder auf dem Dach von Minibussen transportiert werden.

Auf einer Radtour in Angkor lässt sich wunderbar ein Gefühl für die Größe des Tempelkomplexes gewinnen. In den Provinzen Mondulkiri und Ratanakiri wird das Mountainbiken in den nächsten Jahren wahrscheinlich immer beliebter werden, denn es gibt hier einige tolle Trails. In ganz Kambodscha verleihen Gästehäuser und Hotels für etwa 2 US$ am Tag Fahrräder (importierte Räder für 7 bis 15 US$).

Ziele

Battambang Die reizende Umgebung von Battambang lässt sich wunderbar per Drahtesel erkunden (siehe >>).

Chi Phat Das Ökotourismuszentrum im Kardamom-Gebirge bietet Dschungelpfade zu abgeschiedenen Wasserfällen (siehe >>).

Mondulkiri In dieser Bergprovinz gibt’s einige tolle Radstrecken zu Bunong-Dörfern und Dschungelwasserfällen.

Angkor In den Tempeln kann es in der Hauptsaison sehr voll werden. Am besten schlägt man den Massen auf den Dschungeltrails in der Umgebung ein Schnippchen. Es werden auch organisierte Touren angeboten.

Tierbeobachtung

Kambodscha beeindruckt mit einer reichen und vielfältigen Tierwelt. Große und kleine Katzen, Elefanten, Primaten und einige merkwürdige Kreaturen bevölkern den kambodschanischen Dschungel und sind im ganzen Land zu sehen. Beliebt ist die Vogelbeobachtung, denn Kambodscha beherbergt einige der seltensten großen Wasservögel der Region wie Adjutanten, Störche und Pelikane.

Ziele

Kratie Extrem seltene Flussdelfine bevölkern Abschnitte des Mekongs zwischen Kratie und der laotischen Grenze (siehe >>).

Mondulkiri Beim Elephant Valley Project kann man mit der Herde wandern, im Seima-Waldschutzgebiet nach Gibbons und Kleideraffen Ausschau halten.

Tierschutzzentrum Phnom Tamao Viel mehr als ein Zoo: Dieses Tierschutzzentrum gewährt einen Blick hinter die tierischen Kulissen (siehe >>).

Vogelschutzgebiet Prek Toal Das Vogelschutzgebiet von Weltrang wartet mit seltenen Wasservögeln wie dem Graupelikan, Schwarzkopfibis und Buntstorch auf (siehe >>).

Ratanakiri Die abgelegene Dschungelprovinz beherbergt ein wegweisendes Projekt zur Gibbonbeobachtung.

Siem Reap Hier locken die Zipline Flight of the Gibbon und das Angkor Centre for Conservation of Biodiversity mit seltenen Tieren wie Riesenibissen, Schuppentieren, Silbernen Haubenlanguren und Leopardkatzen.

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Nordtor von Angkor Thom

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Vogelschutzgebiet Prek Toal

Wandern

Bei Kambodscha kommen einem angesichts der vielen Landminen Wanderungen vielleicht nicht als Erstes in den Sinn. Doch es gibt jede Menge sichere Wandergebiete im Land, z. B. die Nationalparks. Die Nordostprovinzen Mondulkiri und Ratanakiri entwickeln sich mit ihrer wilden Natur, den vielen Wasserfällen und den ethnischen Minderheiten zum führenden Wanderziel des Landes.

Schritt für Schritt richtet Kambodscha ein Netz von Nationalparks mit Einrichtungen für Besucher ein. Die Nationalparks Bokor, Kirirom und Ream versprechen allesamt viel Wanderpotenzial und im Virachey-Nationalpark in Ratanakiri werden mehrtägige Treks angeboten. Chi Phat und das Kardamom-Gebirge warten ebenfalls mit der Möglichkeit zu Wildniswanderungen auf.

In Angkor kann man zwischen den Tempeln schöne Spaziergänge unternehmen. Angesichts wachsender Besucherzahlen ist dies eine Möglichkeit, Stille und Einsamkeit zu genießen.

Ziele

Koh Kong Im an der Küste gelegenen Tor zum Kardamom-Gebirge bieten mehrere Wanderveranstalter um Tatai Dschungeltreks an (siehe >>).

Mondulkiri Dank kühlerem Klima, Begegnungen mit Bunong und donnernden Wasserfällen, ganz zu schweigen von Elefanten und Gibbons, eines der schönsten Trekking-Ziele in Kambodscha.

Ratanakiri Wanderungen zu den Dörfern ethnischer Minderheiten sowie anspruchsvolle Treks ins Herz des Virachey-(siehe >>).

Angkor Von Siem Reap aus Angkor Thom zu Fuß erkunden oder beim Kbal Spean zum Fluss der tausend Lingas hinaufsteigen.

ZIPLINES IN KAMBODSCHA

Ziplines werden in Kambodscha immer beliebter. Flight of the Gibbon Angkor bietet mit zehn Seilrutschen den längsten Zipline-Parcours im Land – und vielleicht sieht man in der Wildnis sogar ein paar Gibbons. Neu ist die Mayura Zipline über dem Bou-Sraa-Wasserfall in der Provinz Mondulkiri. Auch auf Koh Rong sorgt eine Zipline für einen Adrenalinschub. Das Ganze ist jedoch nicht billig: Flight of the Gibbon Angkor verlangt etwa 109 US$ pro Person, die Mayura Zipline etwa 69 US$.

FELSKLETTERN

Im Vergleich zu den Nachbarländern Laos, Thailand und Vietnam steckt der Klettersport hier noch in den Kinderschuhen, doch in der Provinz Kampot mit ihren vielen Karstbuckeln bietet Climbodia Klettersteigtouren auf den Phnom Kbal Romeas, ca. 5 km südlich der Stadt Kampot, für ab 35 US$ für einen halben Tag.

Wassersport

Vor Sihanoukville kann man tauchen und schnorcheln – auch wenn es hier nicht so spektakulär ist wie anderswo in Asien, gibt’s im Meer doch so einiges zu sehen. Am besten sind die abgelegeneren Tauchreviere wie Koh Tang und Koh Prins mit Übernachtung auf dem Boot. Vor der Küste zwischen Koh Kong und Sihanoukville gibt’s zahlreiche unerforschte Gebiete, die Kambodscha eines Tages vielleicht zu einem begehrten Tauchziel machen.

Es werden auch immer mehr Wassersportarten angeboten wie Bootfahren, Windsurfen und Kitesurfen an den Stränden von Sihanoukville. In Kampot hat sich das Stehpaddeln, bei dem man wunderbar die Flusslandschaft genießen kann, zu einem echten Renner entwickelt.

Ziele

Kep Im Sailing Club kann man kleine Katamarane und Windsurfer für Erkundungen der ruhigen Küstengewässer ausleihen.

Kampot Fluss und Mangroven stehpaddelnd erkunden oder sich auf einem Reifenschlauch herumtreiben lassen (siehe >>).

Sihanoukville Die Wassersporthauptstadt Kambodschas: Tauchen, Schnorcheln, Windsurfen, Wakeboarden, Jetskifahren und mehr (siehe >>).

Südliche Inseln Koh Rong und Koh Rong Sanloem entwickeln sich immer mehr zur Basis für Taucher (siehe >>).

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Kambodscha im Überblick

In Phnom Penh, der aufblühenden Hauptstadt, schlägt das Herz des modernen Kambodschas. Siem Reap, das Tor zu den majestätischen Tempeln von Angkor, wird mit seinen edlen Restaurants, schicken Bars und eleganten Boutiquen immer mehr zur ernst zu nehmenden Konkurrenz für die Hauptsstadt. Und die Weltkulturerbestätte Angkor hat einige der spektakulärsten Tempel der Welt zu bieten.

An der Südküste finden Besucher mehrere aufstrebende Badeorte vor sowie tropische Inseln, die im Gegensatz zu denen in benachbarten Ländern gerade erst erschlossen werden. Nordwestkambodscha lockt mit Battambang, seinen reichen Traditionen sowie mehreren abgeschiedenen Dschungeltempeln. Im wilden Osten des Landes streifen Elefanten umher, Wasserfälle donnern in die Tiefe und manchmal zeigen sich auch seltene Süßwasserdelfine.

Phnom Penh

Essen

Ausgehen

Shoppen

Kreative Küche

Hier sind jede Menge französische Bistros zu finden und tolle Restaurants verbinden kambodschanische und europäische Kochkunst. Bodenständigeres bieten Essensstände oder man probiert Khmer-Gourmetküche.

Happy Hour

Am besten beginnt man den Abend in einer Kneipe am Mekong, wechselt dann in einen Livemusikladen und verbringt den Rest der Nacht in einem Club. Phnom Penh ist rund um die Uhr geöffnet und eine der quirligsten Hauptstädte Asiens.

Schicke Boutiquen

Auf den bunten Märkten winken Schnäppchen, einheimische Modeschöpfer verkaufen schicke Kreationen und dazu kommen noch zahlreiche Wohltätigkeitsläden.

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Siem Reap

Tempel

Essen

Aktivitäten

Göttliche Inspiration

Neben dem Angkor Wat, einem der berühmtesten Bauten der Welt, gibt’s ganz in der Nähe noch die geheimnisvollen Gesichter des Bayon und den Dschungeltempel Ta Prohm.

Vielseitige Küche

Moderne Khmer-Küche, würziges Straßenessen, feine französische Küche – Siem Reap ist ein tolles Ziel für Freunde des guten Essens. Und danach bietet sich ein Bummel über die Pub Street und durch die gentrifizierten Gassen dahinter an.

Jenseits von Angkor

Vom Hubschrauber aus präsentiert sich Angkor in einem ganz anderen Licht. Außerdem im Angebot: Ziplines im Dschungel, Quadtouren durch die Reisfelder, Kochkurse und Massagen.

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Südküste

Strände

Aktivitäten

Essen

Tropische Freuden

Hier gibt’s noch jede Menge Platz zum Entspannen, egal ob am Strand oder in den Strandbars. Wer es gern trubelig mag, steuert Sihanoukville an, ruhiger ist Kep und am idyllischsten ist es auf den Inseln.

Land oder Meer

Nationalparks und Schutzgebiete bieten zahlreiche Möglichkeiten zum Wandern, Mountainbiken, Kajakfahren, Klettern und Kitesurfen. Oder man taucht und schnorchelt.

Seafood-Spezialitäten

Jede Küstenstadt hat ihre eigene Spezialität. In Kep gibt’s köstliche Krebse, Takeo lockt mit Hummer und in Kampot wird alles mit dem berühmten Pfeffer der Region gewürzt. Sihanoukville wartet mit Seafood in allen erdenklichen Formen auf.

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Norwestkambodscha

Tempel

Städte

Bootsfahrten

Weg von den Massen

Wer von Angkor Wat genug hat, kann sich der präangkorianischen Hauptstadt Sambor Prei Kuk, den Dschungeltempeln der Provinz Preah Vihear oder dem stimmungsvollen Banteay Chhmmar zuwenden.

Das wahre Kambodscha

Battambang verfügt über mit die besterhaltene französische Architektur im Land. Die Kompongs Chhnang und Thom bieten einen Einblick ins wahre Kambodscha.

Schwimmende Dörfer

Eine der schönsten Bootstouren führt auf dem Sangker von Battambang nach Siem Reap. Faszinierend ist auch das größte schwimmende Dorf auf dem Tonlé Sap, Kompong Luong.

(siehe >>)

Ostkambodscha

Tiere

Kultur

Flussleben

Wilde Wesen

In der Umgebung von Kratie warten Flussdelfine, in Mondulkiri Spaziergänge mit Elefanten und in den Wäldern von Mondulkiri und Ratanakiri Begegnungen mit Affen.

Eine eigene Welt

In Nordostkambodscha leben unterschiedlichste ethnische Minderheiten, u. a. die Bunong in Mondulkiri. Über Dschungelflüsse gelangt man in Ratanakiri zu abgelegenen Stammesfriedhöfen.

Der mächtige Mekong

Mitten durch die Region verlaufen der Mekong und der Mekong Discovery Trail, eine gemeindebasierte Tourismusinitiative. Der Mekong-Nebenfluss Tonle Srepok hatte einen Auftritt in Apocalypse Now.

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Reiseziele in Kambodscha

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