Inhalt

Reiseplanung

Willkommen in New York

New Yorks Top 16

Was gibt’s Neues

Gut zu wissen

New York für Einsteiger

Unterwegs vor Ort

New York erleben

Wie wär’s mit …

Monat für Monat

New York mit Kindern

Wie die Einheimischen

New York gratis

Essen

Ausgehen & Nachtleben

Unterhaltung

Shoppen

Sport & Aktivitäten

Schwule & Lesben

New York erkunden

Stadtviertel im Überblick

Lower Manhattan & Financial District

SoHo & Chinatown

East Village & Lower East Side

West Village, Chelsea & Meatpacking District

Union Square, Flatiron District & Gramercy

Midtown

Upper East Side

Upper West Side & Central Park

Harlem & Upper Manhattan

Brooklyn

Queens

Ausflüge

Schlafen

New York verstehen

New York aktuell

Geschichte

Zu Tisch in New York

Kunst & Kultur

Architektur

Queer City: Von Stonewall bis Homo-Ehe

New York im Kino

Praktische Informationen

Verkehrsmittel & -wege

Allgemeine Informationen

Cityatlas

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Willkommen in New York

New York, eine der aufregendsten Städte der Welt, bietet einfach alles: berühmte Konzertsäle, eine gefeierte Gastro- und Barszene und bunte Stadtviertel, deren Bewohner aus allen Teilen der Welt stammen.

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VISIONS OF OUR LAND / GETTY IMAGES ©

Im Central Park der Großstadthektik entkommen

LITTLENY / SHUTTERSTOCK ©

Durch den Washington Square Park schlendern

BLACKWATERIMAGES / GETTY IMAGES ©

Im Battery Park; in Lower Manhattan Eichhörnchen erspähen

Zentrum der Künste

Met, MoMA und Guggenheim sind nur die Spitze des Eisbergs. In New York gibt es Museen zu jedem Thema, vom Wien des Fin de Siècle bis zum Leben der Einwanderer in der Lower East Side, von japanischer Bildhauerei über postmoderne amerikanische Malerei und Textilkunst aus dem Himalaja bis zur New Yorker Stadtgeschichte. Zeitgenössische Talente und zukünftige Berühmtheiten sind bei den Avantgarde-Galerien in Chelsea und der Lower East Side zu bestaunen, deren glanzvolle Vernissagen meist donnerstagabends stattfinden.

Stadt für Flaneure

Mit ihren Straßen voller spannender Architektur, gemütlicher Cafés, stimmungsvoller Buch- und Kuriositätenläden sind die recht kompakten New Yorker Stadtviertel ein Paradies für Spaziergänger. In dieser Stadt, die aus über 200 Nationalitäten zusammengewürfelt ist, braucht man nur ein paar Avenues zu queren, um von einem Kontinent zum anderen zu gelangen. So taucht man zwischen farbenprächtigen buddhistischen Tempeln, dampfenden Nudelimbissen und duftenden Fischgeschäften in die Menschenmassen von Chinatown ein, um dann nach Nolita mit seinen verführerischen Boutiquen und Cafés weiterzubummeln. Jedes Viertel wartet mit seiner ganz eigenen Version der Stadt auf – von den traditionsreichen jüdischen Feinkostgeschäften der Upper West Side bis zu den kopfsteingepflasterten Gassen von Greenwich Village.

Die Nacht ist jung

Wenn die Sonne langsam über dem Hudson untergeht und die Wolkenkratzer den Abend erleuchten, wird New York zur großen Bühne. Am legendären Broadway treten bekannte Schauspieler auf, während in großen und kleinen Spielstätten der ganzen Stadt Mimen, Tänzer und Musiker ihr Können zeigen. Ob Hochkultur oder Unterhaltung, New York bietet alles: von wüsten Rockkonzerten in Williamsburger Kneipen bis zu opulenten Opern im Lincoln Center. Experimentelles Theater, Stand-up-Comedy, Independent-Film, Ballett, Dichterlesungen, Varieté, Weltmusik, Jazz uvm. – ganz gleich, wonach einem der Sinn steht, in New York dürfte man fündig werden.

MATT MUNRO / LONELY PLANET ©

Die High Line

Warum ich New York so liebe

Regis St. Louis, Autor

Vor allem liebe ich die Energie der Stadt. Es liegt so viel Kreativität in der Luft, von den genialen Darbietungen in den Museen und Konzertsälen bis zu den Restaurants mit ihren immer originelleren Kombinationen exotischer Küchen. Obwohl ich schon so lange in New York lebe, bleibt es spannend, die Metropole zu erkunden. Hier reist man mit der MetroCard von Kontinent zu Kontinent, durch unterschiedlichste Stadtteile mit einer erstaunlichen Vielfalt an Kulturen und Ethnien (besonders in Queens). Die Menschen, das Essen, die Kunst: Es spricht so vieles für New York, dass viele von uns sich gar nicht vorstellen könnten, irgendwo anders zu wohnen. Mehr Infos zu unseren Autoren (siehe >>)

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New Yorks Top 16

Freiheitsstatue & Ellis Island

1 Seit 1886 hieß „Lady Liberty“ Millionen von Einwanderern willkommen, die in der Hoffnung auf ein besseres Leben in den Hafen von New York einliefen. Heute begrüßt sie Millionen Touristen, von denen viele ihre Krone erklimmen, um eins der tollsten New-York-Panoramen zu genießen. Nahebei liegt Ellis Island, von 1892 bis 1954 erste Station für über zwölf Millionen Neuankömmlinge. Hier würdigt ein bewegendes Museum den Mut und die Ausdauer dieser Menschen.

Lower Manhattan & Financial District

HAYLEON68 / LONELY PLANET ©

Kulinarische Szene

2 Einer der größten Reize New Yorks ist seine unglaubliche Vielfalt an Restaurants. In jedem Viertel gibt es Gastropubs mit spannender Weinkarte, Sushi-Bars, Tapas-Lokale, französische Bistros, Grillrestaurants, Pizzaläden, vegane Cafés und gute altmodische Delis, die getoastete Bagels mit Lachs und cream cheese zaubern. Und das ist nur der Anfang. Ob an einem Imbisswagen, an den verschiedenen Ständen eines Marktes oder um 4 Uhr morgens auf der Lederbank eines Diners nach einem Abend auf der Piste – hier ist jedes Mahl ein Erlebnis.

Essen

SIVAN ASKAYO / LONELY PLANET ©

Central Park

3 London hat den Hyde Park, Paris hat den Bois de Boulogne. Und New York hat den weltberühmten Central Park. Er umfasst gut 340 ha Rasen, Hügel und Felsen, Ulmenalleen, penibel gepflegte Grünflächen und mehrere Seen – dazu kommen ein Freilichttheater, die John-Lennon-Gedenkstätte, ein idyllisches Uferlokal (das Loeb Boathouse) und die extrem beliebte Skulptur von Alice im Wunderland. Bleibt bloß noch die schwierige Entscheidung, wo man seinen Rundgang beginnt.

Upper West Side & Central Park

MITCHELL FUNK / GETTY IMAGES ©

Broadway & Times Square

4 Bunte Lichter, elektrisierende Energie: Das ist Amerika, wie es sich die Welt vorstellt. Der Broadway ist New Yorks „Traumfabrik“ – eine Welt der Romanzen und des Verrats, der Morde und Triumphe, der märchenhaften Kostüme und mitreißenden Melodien. Unangefochtener Star des Bezirks ist der Times Square: nicht nur die Kreuzung von Broadway und Seventh Ave, sondern ein Konzentrat Amerikas mit Kino-Werbewänden, glitzernder Cola-Reklame und aufgedonnerten, barbrüstigen Cowboys. Willkommen am „Nabel der Welt“!

Midtown

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Empire State Building

5 Der auffallende Art-déco-Wolkenkratzer ist zwar längst nicht mehr das höchste Gebäude der Stadt, aber immer noch eines ihrer berühmtesten Wahrzeichen. Das ESB hat in Dutzenden Filmen mitgespielt und bietet nach wie vor einen phantastischen Blick auf die Stadt – besonders zum Sonnenuntergang, wenn die Lichter der Metropole und des Umlands zu funkeln beginnen. Auch das legendäre Gebäude selbst kann durch seine LED-Lampen in 16 Mio. Farbkombinationen erstrahlen und erhellt zu besonderen Feiertagen den Himmel mit spektakulären Lightshows.

Midtown

LEONARDO PATRIZI / GETTY IMAGES ©

Brooklyn Bridge

6 Das 1883 fertig gestellte, ganz aus Granit erbaute Meisterwerk der Neugotik war Inspirationsquelle für Dichtung (Jack Kerouacs „Brooklyn Bridge Blues“), Musik (Frank Sinatras „Brooklyn Bridge“) und zahlreiche Kunstwerke (wie die Fotografien von Walker Evans). Außerdem ist die Brücke der schönste Weg, um von Manhattan nach Brooklyn zu gelangen. Am besten überquert man die Brücke bei Sonnenaufgang – dann hat man sie fast für sich allein. Zum Sonnenuntergang bieten sich romantische Ausblicke auf Lower Manhattan vor der Kulisse des rötlichen Abendhimmels. Fußgänger und Radfahrer teilen sich einen Bohlenweg über die Brücke.

Brooklyn

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Die High Line

7 Die High Line ist eine Erfolgsgeschichte der Stadtsanierung und das wunderbarste Beispiel für das Bemühen New Yorks, Zeugnisse der industriellen Vergangenheit in attraktive Wohlfühlzonen für die Innenstadtbewohner zu verwandeln. Die ehemals unansehnliche Hochbahntrasse, die sich zwischen Schlachthöfen und Mietskasernen dahinschlängelte, lädt heute als luftig grüner Parkstreifen zu Ruhepausen und Geselligkeit ein. Und wie zu erwarten, hat sie die Immobilienbranche auf Trab gebracht und Weltklassearchitekten dazu beflügelt, rundherum attraktive Wohngebäude zu schaffen.

West Village, Chelsea & Meatpacking District

MATT MUNRO / LONELY PLANET ©

Metropolitan Museum of Art

8 Mit seiner mehr als 2 Mio. Stücke umfassenden Sammlung ist das Met wirklich umwerfend. Es versammelt Schätze aus aller Welt – von Skulpturen des alten Griechenlands bis zu geheimnisvollen Schnitzereien aus Papua-Neuguinea. In den Renaissance-Sälen finden sich jede Menge alte Meister, und auch die Hinterlassenschaften der alten Ägypter beflügeln die Phantasie – besonders der Tempel von Dendur, dessen 2000 Jahre alte Mauern mit Hieroglyphen und gemeißelten Papyruspflanzen bedeckt sind. Und wer drinnen genug gesehen hat, genießt den Ausblick vom Dach auf den Central Park.

Upper East Side

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Stadtteilspaziergänge

9 Eine der besten Arten, New York zu erleben, ist, sich ein Viertel auszusuchen und dann einen Tag lang zu Fuß zu erkunden. Besonders gut eignet sich Greenwich Village mit seinen hübschen Kopfsteinpflasterstraßen voller Läden, Straßencafés und einladender Restaurants. Ganz anders präsentiert sich die Stadt im Szeneviertel East Village, in der wuseligen Chinatown oder im Galerienviertel Chelsea. New York lädt zu endlosen Spaziergängen ein.

West Village, Chelsea & Meatpacking District

LELA KIELER / 500 PX ©

STRASSENKUNST IN GREENWICH VILLAGE

One World Observatory

10 New Yorks höchster Wolkenkratzer, das lang erwartete One World Trade Center, ragt mit 104 Stockwerken wie ein gigantischer Leuchtturm über Lower Manhattan auf. „Skypod“-Aufzüge befördern Besucher mit Affenzahn zu den Aussichtsetagen, die sagenhaften Panoramablick bieten. Außerdem gibt es Einblicke in das Leben der Menschen, die an dem Hochhaus mitgebaut haben, und den Felsuntergrund, auf dem der Riesenklotz steht. Ein virtueller Zeitraffer zeigt die New Yorker Skyline vom 17. Jh. bis zur Gegenwart.

Lower Manhattan & Financial District

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National September 11 Memorial & Museum

11 Das National September 11 Memorial & Museum ist eine schöne und würdevolle Antwort auf das dunkelste Kapitel in der Geschichte der Stadt. Wo einst die beiden Türme des World Trade Center standen, schimmern nun zwei dunkle, elegante Wasserbecken, umgeben von den Namen der Opfer des 11. Septembers und des Bombenanschlags von 1993. Tief darunter befindet sich das Memorial Museum, das diese Katastrophen, die schlimmsten Angriffe auf US-amerikanischem Boden, auf eindringliche Weise erkundet.

Lower Manhattan & Financial District

SIEGFRIED LAYDA / GETTY IMAGES ©

Williamsburg

12 Hier gibt es nostalgische Cocktaillounges mit 1930er-Jahre-Flair, Szenelokale, die alles von Grillrippchen bis zu Sterne-Küche auftischen, und genügend Musikkneipen und Biergärten, um vernügungssüchtige Nachteulen wochenlang zu beschäftigen. Für die eher Tagaktiven hält Williamsburg diverse Läden mit Designer-Haushaltswaren sowie Modeshops jeder Fasson bereit, von Secondhand-Kaufhäusern bis zu Designerboutiquen. Nicht umsonst ist dieser Teil von Brooklyn – nur eine Subwaystation von Downtown Manhattan entfernt – der aktuell angesagteste Tummelplatz der Stadt.

Brooklyn

SASCHA KILMER / GETTY IMAGES ©

MoMA

13 Das Museum of Modern Art (MoMA) ist das vielleicht größte Sammelbecken moderner Meisterwerke weltweit und das Gelobte Land für Kulturbeflissene. Besucher können hier van Goghs Sternennacht, Cézannes Badende, Picassos Les Demoiselles d’Avignon, Pollocks One: Number 31 und Warhols Campbell’s Soup Cans in Augenschein nehmen, sollten dabei aber noch genug Zeit einplanen für die Werke von Chagall, Dix, Rothko, de Kooning und Haring, eine kostenlose Filmvorführung, ein Gläschen Wein im Skulpturengarten, eine Dosis Designershopping und ein Gourmetmahl im Museumsrestaurant Modern.

Midtown

ERIKA CROSS / SHUTTERSTOCK ©

Musik & Nachtleben

14 Hinter Chinarestaurants versteckte Lounges, die bis in die Morgenstunden geöffnet bleiben, Taco-Lokale, in denen spätnachts unangekündigte Transvestiten-Shows stattfinden, Diskos im Stadionformat mit DJ-Dröhnung und After-After-After-Partys auf dem Dach bei Sonnenaufgang. Hinter den Kulissen des New Yorker Alltags lauert ein Paralleluniversum, das eingeweihte Besucher ebenso willkommen heißt wie Einheimische. In New York braucht sich auch nach Mitternacht niemand zu langweilen.

Ausgehen & Nachtleben

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Shoppen

15 Da kann man sich ganz auf das Urteil von Holly Golightly und Carrie Bradshaw verlassen: New York ist ein Leitstern am Konsumhimmel. Hunderte Designer aus der Stadt und aus aller Welt stellen hier ihre Kreationen zur Schau und verführen dazu, die Reisekasse zu plündern. Doch letztlich geht es beim Shoppen in New York nicht in erster Linie darum, sich die Schränke zu füllen. Es ist vor allem eine Möglichkeit, die unzähligen Subkulturen der Stadt durch ihre Kunst und ihre sonstigen originellen Kreationen besser kennenzulernen.

Shoppen

MATT MUNRO / GETTY IMAGES ©

Auf dem Wasser

16 Wer in Manhattan eine Fähre besteigt und sieht, wie die Skyline allmählich vor seinen Augen zurückweicht, erlebt die menschenwimmelnde City aus einer ganz neuen Perspektive. Ein schönes Ziel ist Governors Island mit neuen Grünanlagen, Kunstausstellungen und autofreien Wegen zum Spazierengehen und Radeln. Oder man nimmt die East River Ferry hinüber nach Brooklyn – der Fähranleger beim Brooklyn Bridge Park ist ein ausgezeichneter Zugangspunkt zu dem Stadtbezirk. Die kostenlose Fähre nach Staten Island wiederum verspricht herrliche Blicke auf die Freiheitsstatue.

Lower Manhattan & Financial District

PISAPHOTOGRAPHY / SHUTTERSTOCK ©

GOVERNORS ISLAND

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Was gibt’s Neues?

Queens

Queens stand lange im Schatten von Manhattan und Brooklyn, doch jetzt tut sich so einiges in seinem Geflecht aus Multikulti-Vierteln. In den letzten Jahren eröffneten in dem flächenmäßig größten borough der Stadt neue Mikrobrauereien, liebevoll gestaltete Boutiquehotels (nur halb so teuer wie die in Manhattan), Esslokale mit farmfrischen Zutaten und Underground-Kunstgalerien (in Ridgewood). In Far Rockaway entwickelt sich ein immer regeres Strandleben. Wer noch nicht da war, der sollte sich sputen.

Nachtleben in Downtown

Trotz hartnäckiger Gerüchte über seinen angeblichen Niedergang bleibt das Nachtleben in Downtown frisch und munter. Zu den Neuzugängen gehören eine tolle neue Jazzbar (Mezzrow) im West Village und ein Underground-Club (Berlin) mit 90er-Jahre-Flair im East Village.

Whitney Museum of American Art

Am Südende der High Line hat das Whitney Museum sein brandneues Gebäude von Renzo Piano bezogen. Seine lichtdurchfluteten Säle bescheren dem eindruckvollsten Kunstzentrum der Downtown reichlich Platz und neue Innovationskraft.

Mit gutem Gewissen speisen

Mit dem Bewusstsein für die verheerenden Auswirkungen der Massentierhaltung wächst auch die Zahl der Veganer in New York. Neue heiße Adressen wie El Rey, Dimes und das rein vegane Peacefood zaubern in Downtown vegane Köstlichkeiten auf höchstem Niveau.

Markt-Manie

Der Kult um Lebensmittelmärkte ist ungebrochen. Das belegen riesige neue Gourmethallen in Manhattan wie der Gansevoort Market. Und es kommt noch mehr, wie die fast 14 000 m² große Markthalle, die Starkoch Anthony Bourdain 2017 auf einem Hudson-Pier westlich des Meatpacking District eröffnen will.

Brooklyn Flea & Smorgasburg

Apropos Märkte: Brooklyns riesige Trödel- und Schlemmerspektakel, Brooklyn Flea und Smorgasburg, sind noch größer und besser geworden. Auch der Flohmarkt Long Island City Flea (in Queens) wächst und wächst.

National Sawdust Company

Williamsburgs neueste Bühne präsentiert einen Mix aus Konzerten und Künstlern, die in keine Schublade passen. Die futuristische Halle bietet 1a-Akustik.

St. Ann’s Warehouse

Das Avantgarde-Theater St. Ann’s Warehouse zeigt das innovative Programm, für das es bestens bekannt ist, jetzt in seiner ersten dauerhaften Spielstätte unter der Brooklyn Bridge.

One World Trade Center

Die schimmernde Fassade des aktuell höchsten Gebäudes der Stadt prägt die Skyline von Lower Manhattan. Der tollste Blick bietet sich aber vom „Observatory“ im 101. Stock (102nd floor).

Die Uptown wird cool

Endlich legen auch die Upper West und die Upper East Side etwas Downtown-Coolness an den Tag, mit diversen Craft-Beer-Pubs (West End Hall), kreativen Cocktailschuppen (The Daisy) und Öko-Essadressen (Birdbath Bakery).

Noch mehr aktuelle Tipps
gibt’s auf lonelyplanet.com/usa/new-york-city

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Gut zu wissen

Weiteres siehe Praktische Informationen
Währung

US-Dollar (US$)

Sprache

Englisch

Einreise

Die USA haben mit 38 Ländern (u. a. Deutschland, Österreich und Schweiz) ein Abkommen, das Aufenthalte bis zu 90 Tagen ohne Visum erlaubt.

Geld

Geldautomaten gibt es überall. Die meisten Hotels, Geschäfte und Restaurants akzeptieren Kreditkarten. Marktstände, Imbisswagen und manche kleinen Lokale nehmen nur Bargeld.

Handy

Die US-Mobilfunknetze arbeiten mit einem anderen Standard als die europäischen; am besten besorgt man sich vor Ort ein billi-ges Handy mit Prepaid-Karte.

Zeit

Eastern Standard Time (sechs Stunden früher als MEZ)

Touristeninformation

In vielen Teilen der Stadt gibt es offizielle NYC Visitor Information Center. Die Hauptstelle ist in Midtown (212-484-1222; www.nycgo.com; Seventh Ave, Höhe 44th St, Midtown West; 9–18 Uhr; N/Q/R, S, 1/2/3, 7 bis Times Sq-42nd St).

Tagesbudget

Budget: bis 100 $

Schlafsaalbett: 40–70 $

Stück Pizza: ca. 4 $

Taco vom Imbisswagen: ab 3 $

Bus- oder Subwayfahrt: 2,75 $

Mittelklasse: 100–300 $

Doppelzimmer im Mittelklassehotel: ab ca. 200 $

Brunch für zwei im Mittelklasserestaurant: 70 $

Abendessen für zwei im Mittelklasselokal: 130 $

Fachmännisch gemixter Cocktail in einer Lounge: 14–18 $

Ermäßigtes TKTS-Ticket für eine Broadwayshow: 80 $

Parkettplätze in der Brooklyn Academy of Music: ab 84 $

Gehoben: über 300 $

Luxuszimmer im NoMad Hotel: 325–850 $

Probiermenü im Nobelrestaurant: 85–325 $

90-minütige Massage im stimmungsvollen Great Jones Spa: 200 $

Parkettplätze in der Metropolitan Opera: 100–390 $

Vor der Reise

Zwei Monate vorher Hotelzimmer so früh wie möglich reservieren – Frühbucher kommen billiger weg. Schon mal Tickets für beliebte Broadway-Hits sichern.

Drei Wochen vorher Spätestens jetzt einen Tisch im gewünschten Spitzenrestaurant reservieren.

Eine Woche vorher Im Internet, auf Blogs und Twitter aktuelle Infos über neu eröffnete Restaurants, Bars und Kunstausstellungen einholen.

Websites

Lonely Planet (www.lonelyplanet.com/usa/new-york-city) Infos über die Stadt, Hotelreservierungen, Traveller-Forum und mehr

NYC: The Official Guide (www.nycgo.com) Das offizielle Tourismusportal von New York

Explore Brooklyn (www.explorebk.com) Veranstaltungen, Lokaltipps etc. speziell für Brooklyn.

New York Magazine (www.nymag.com) Umfassende, aktuelle Infos zu Bars, Restaurants, Unterhaltung und Shopping

New York Times (www.nytimes.com) Lokalnachrichten und Theaterprogramm

REISEZEIT

Im Sommer kann es sehr heiß werden; im Winter drohen Kälte und Schneestürme. Frühjahr und Herbst sind die beste Zeit, um die Stadt zu erkunden.

Ankunft in New York

John F. Kennedy International Airport Anschluss mit dem AirTrain (5 $) zur MTA-Subway (2,75 $ – 1 Std. bis Manhattan). Expressbusse zum Grand Central oder zur Port Authority kosten 16 $, Sammeltaxis zu Hotels in Manhattan 20–25 $, Taxis pauschal 52 $ (zzgl. Maut und Trinkgeld).

LaGuardia Airport Der nächstgelegene Flug-hafen zu Manhattan, aber mit öffentlichen Verkehrsmitteln am schwersten zu erreichen. Expressbus Q70 fährt von hier zur Subwaystation 74th St–Broadway (Linie 7 oder Linien E, F, M und R von der Nachbarstation Jackson Heights–Roosevelt Ave). Der Expressbus nach Midtown kostet 13 $, Taxis je nach Verkehr 26–48 $ (plus Maut und Trinkgeld).

Newark Liberty International Airport Per AirTrain zum Bahnhof Newark Airport, dann mit dem Zug zur Penn Station (12,50 $). Ein Expressbus zur Port Authority oder zum Grand Central kostet 16 $, ein Sammeltaxi nach Midtown 20–26 $, ein Taxi 60–80 $ (zzgl. 13 $ Maut und Trinkgeld). Fahrtzeit 45–60 Minuten.

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Trinkgeld

Trinkgelder sind ein Muss; nur bei wirklich schlechtem Service sollte man kein Trinkgeld geben.

Bedienung im Restaurant 18–20 %, es sei denn, im Rechnungsbetrag ist schon ein Bedienungsentgelt inbegriffen (gewöhnlich nur bei Gruppen ab 5 Pers.)

Barkeeper 15–20 % pro Runde, mindestens 1 $ pro Getränk für Standardgetränke und 2 $ für aufwendigere Cocktails

Taxifahrer 10–15 %, aufgerundet auf den nächsten Dollar

Gepäckträger am Flughafen & im Hotel 2 $ pro Gepäckstück, mindestens 5 $ pro Gepäckwagen

Zimmermädchen 2–4 $ pro Nacht, in einem Umschlag oder unter der bereitgelegten Karte zu hinterlassen

Mehr zum Thema Geld ab 

Schlafen

Die Übernachtungspreise in New York richten sich nicht unbedingt nach den Regeln für Haupt- und Nebensaison, sondern schwanken je nach Ange-bot und Nachfrage. Bei über 50 Mio. Besuchern im Jahr sind die Hotelzimmer rasch ausgebucht – vor allem im Sommer. Das Unterkunftsangebot reicht von Nullachtfünfzehn-Zimmern in den Wolkenkratzern von Midtown bis zu stilvollen Boutiquehotels in Downtown. In den Wohnvierteln werden auch einige B&B-Zimmer vermietet.

Websites

newyorkhotels.com (www.newyorkhotels.com) Die Website der New Yorker Hotellerie

NYC (www.nycgo.com/hotels) Die Website des NYC Official Guide hat jede Menge Hoteladressen parat.

Lonely Planet (www.lonelyplanet.com/usa/new-york-city/hotels) Hotelkritiken und Online-Reservierungsservice

Mehr zum Thema Schlafen ab 

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New York für Einsteiger

Mehr Infos unter Praktische Informationen

Checkliste

Ist der Reisepass ab der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig?

Überprüfen, ob alle Voraussetzungen für die ESTA-Reisegenehmigung zur Anreise in die USA erfüllt sind.

Über Gewichtsgrenzen für Fluggepäck informieren.

Reiseversicherung abschließen.

Die Hausbank/Kreditkartengesellschaft über die Reisepläne informieren.

Tische in beliebten Restaurants, Veranstaltungstickets und Unterkünfte frühzeitig reservieren.

Ins Gepäck gehören

Bequeme Wanderschuhe – New York lässt sich am besten zu Fuß erkunden.

Ein schickes Outfit mit passenden Schuhen für elegante Restaurants und Bars

Wer Medikamente einnehmen muss, sollte einen ausreichenden Vorrat für den Aufenthalt mitbringen.

Reiseadapter für die USA

Top-Tipps

MetroCards gelten für Subway, Busse und die Seilbahn nach Roosevelt Island. Wer etwas länger bleibt, kauft am besten einen 7-Day Unlimited Pass (Wochenkarte für beliebig viele Fahrten).

Auf den Subway-Strecken verkehren Lokal- und Expresszüge.

Wenn das Nummernschild auf dem Taxidach leuchtet, ist es frei.

Bei Angabe einer Adresse immer die nächste Querstraße mit angeben (z. B.: 700 Sixth Ave at 22nd St).

Der TKTS-Schalter am Times Square verkauft am jeweiligen Vorstellungstag Tickets für manche Shows und Musicals zum halben Preis. Die Filialen im South Street Seaport und in Downtown Brooklyn bieten auch Matineetickets für den nächsten Tag an.

Richtig angezogen

In der schwül-heißen Sommerzeit ist leichte Kleidung tagsüber ausreichend: modische Shorts, T-Shirts, Sommerkleider o. ä. Für die besseren Restaurants und Bars aber wenigstens ein Abendkleid bzw. ein langärmliges Hemd, lange Hose und passende Schuhe mitbringen. Im Frühling oder Herbst ist der Zwiebellook ideal: Hosen, Jeans oder wärmere Kleider, dazu T-Shirts, Hemden, leichte Pullis, ein schicker Blazer oder ein Jäckchen. Im Winter wird es gemein kalt; dann braucht man Handschuhe, Schal, Mütze, eine warme, regendichte Jacke und wasserdichte Stiefel. In vielen Restaurants, Bars und Veranstaltungssälen ist abends aber trotzdem Schick angesagt.

Aufgepasst!

Die Kriminalität in New York ist gegenüber früheren Jahren stark gesunken. Es gibt nur wenige Viertel, in denen man nachts ein mulmiges Gefühl bekommt (hauptsächlich in den äußeren boroughs). Die meisten Subwaystationen sind sicher; einige sind aber nicht so geheuer – auch die eher in den äußeren boroughs. Sicherheitshalber sollte man nachts in einsamen Gegenden nicht allein herumlaufen, besonders als Frau. Das Tagesbudget besser in einer Innentasche oder einer vorderen Hosentasche tragen als in der Hand- oder Gesäßtasche, denn vor allem an Orten mit viel Gedränge, wie dem Times Square, treiben Taschendiebe ihr Unwesen.

Steuern & Erstattungen

In Restaurants und Läden ist die Verkaufssteuer (sales tax) von 8,875 % nie mit eingerechnet, also besser nicht das Mittagsgericht zu 4,99 $ bestellen, wenn nur noch ein 5-Dollar-Schein im Geldbeutel steckt. Auf diverse sogenannte „Luxusgüter“, zu denen auch Mietwagen und Reinigungen gehören, wird noch eine städtische Zusatzsteuer von 5 % fällig, so dass man hier 13,875 % auf den Grundpreis draufrechnen muss. Bekleidung und Schuhe unter 110 $ sind steuerfrei; bei Beträgen darüber wird eine staatliche Verkaufssteuer von 4,5 % aufgeschlagen. Bei Hotelzimmern in New York werden 14,75 % Steuer berechnet und dazu noch eine „Belegungsgebühr“ von 3,50 $ pro Nacht. Da es in den USA keine landesweit einheitliche Mehrwertsteuer gibt, können ausländische Besucher auch nicht „tax-free“ einkaufen.

Spartipps

New York ist grundsätzlich teuer, aber hier und da lässt sich doch etwas sparen. Zum Abklappern der Hauptsehenswürdigkeiten lohnt sich u. U. einer der diversen Kombi-Pässe, die für viele Attraktionen gelten (siehe www.nycgo.com/attraction-passes). Viele Museen sind immer gratis; andere sind einmal pro Woche kostenlos oder gegen eine beliebige Spende zu besuchen, wie MoMA und Guggenheim. Viele gehobene Restaurants bieten günstigere Mittagsmenüs an, teils sogar mit Gerichten der Abendkarte.

Auf ins Gewühl – aber richtig!

Um bei Millionen hektischer New Yorker nicht unnötig anzuecken, sollte man einige Grundregeln beachten. In der Subway die MetroCard schon vor Erreichen der Drehkreuze bereithalten (mit dem schwarzen Streifen nach innen), um Verzögerungen zu vermeiden. Wer einen Rucksack auf dem Rücken trägt, sollte ihn in vollen Bahnen abnehmen. Auf stark bevölkerten Bürgersteigen immer rechts gehen. Wenn man stehen bleiben oder langsamer gehen möchte, ganz an die Seite gehen, damit die anderen Fußgänger ungehindert vorbei können.

DAN HALLMAN / LONELY PLANET ©

Grand Central Terminal

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Unterwegs vor Ort

Mehr Infos unter Verkehrsmittel & -wege

Die Website der Metropolitan Transportation Authority (www.mta.info/nyct) hat alle Infos zum öffentlichen Nahverkehr (Busse und Subway), u. a. Fahrplanauskünfte, Hinweise auf Verspätungen und Alternativrouten zur Umgehung von Bauarbeiten.

Subway

Preiswert, relativ effizient und rund um die Uhr in Betrieb, für Unerfahrene aber manchmal verwirrend. Die einfache Fahrt kostet mit der MetroCard 2,75 $, ein 7-Day Unlimited Pass (Wochenkarte) 31 $.

Bus

Außerhalb der Hauptverkehrszeiten praktisch – vor allem für Ost-West-Verbindungen. Die MetroCard gilt auch hier; Fahrpreis wie in der Subway.

Taxi

Auf den Grundpreis von 2,50 $ kommen je 20 Häuserblocks ca. 5 $ dazu. Mehr Infos unter www.nyc.gov/taxi.

Fähre

Hop-on-Hop-off-Service bieten New York Waterway (www.nywaterway.com) und New York Water Taxi (www.nywatertaxi.com). Die kostenlose Pendlerfähre nach Staten Island (www.siferry.com) ist ideal für eine Gratistour quer durch den New York Harbor.

Wichtige Begriffe

Car service Man kann telefonisch einen Fahrdienst (meist bestehend aus einem schwarzen Pkw) bestellen und sich abholen lassen – nützlich für Fahrten zum Flughafen und zurück oder für Fahrten in den äußeren Stadtbezirken, wo Taxis schwerer zu finden sind.

Citi Bike Die allgegenwärtigen blauen Fahrräder gehören zum New Yorker Fahrrad-Leihsystem. Es gibt Hunderte von Stationen in der ganzen Stadt, an denen die Räder problemlos ausgeliehen werden können.

Express train/local train Express-Subwayzüge halten nur an wenigen Stationen, Lokalzüge an jeder Station. Um vom einen in den anderen umzusteigen, muss man oft auf die andere Seite des Bahnsteigs wechseln.

LIRR Die Long Island Rail Road eignet sich für schnelle Fahrten zum JFK und zum Strand.

MetroCard Die gelb-blaue Karte wird mit einem Guthaben aufgeladen und dann für jede Subway- oder Busfahrt durchs Lesegerät gezogen.

Uptown/Downtown Uptown heißt Richtung Norden (Upper East Side, Harlem usw.), Downtown Richtung Süden (Soho, Lower Manhattan usw.).

Wichtige Linien

Mit Aussicht Mit der J, M oder Z über die Williamsburg Bridge oder der B, D, N oder Q über die Manhattan Bridge für tolle Ausblicke auf Manhattan. Außerdem gibt es noch die Roosevelt Island Tramway (Seilbahn) (www.rioc.ny.gov/traintransportation).

Nach Uptown Mit der Linie 4, 5 oder 6 zur Upper East Side, mit der B, C, 1, 2 oder 3 zur Upper West Side.

Taxi-Etikette

An der Straße nur Taxis heranwinken, deren Taxileuchte auf dem Dach eingeschaltet ist – wenn die Leuchte aus ist, ist das Taxi besetzt.

Gut sichtbar an den Straßenrand stellen und den Arm raushalten.

Im Taxi dem Fahrer das Ziel nennen (Taxifahrer dürfen Fahrten zu ihnen nicht genehmen Zielen nicht ablehnen).

Am Ende der Fahrt bezahlen, entweder bar oder mit Kreditkarte (über einen Touchscreen im Fond des Fahrzeugs). Trinkgeld nicht vergessen (gewöhnlich 10–15 %)!

TOP-TIPPS

Auf mit „Downtown“ oder „Uptown“ markierte Eingänge zu Subwaystationen achten! Manchmal gibt es für die beiden Richtungen unterschiedliche Eingänge (gewöhnlich auf der jeweils anderen Straßenseite).

Die Route sorgfältig planen. Manchmal ist es besser, ein paar Blocks zu gehen, um zu einer schnelleren oder direkteren Verbindung zu gelangen.

Für kürzere Trips kann man gut ein Citi Bike ausleihen.

Zeiten

Die Rushhour dauert nie nur eine Stunde! Wochentags sind Züge und Busse von 8 bis 9.30 und 16.30 bis 18.30 Uhr nervig voll.

Wer dennoch zu den Stoßzeiten unterwegs sein muss, sollte entsprechend längere Fahrzeiten einplanen (besonders zum/vom Flughafen).

Unter der Woche kann es zwischen 16 und 17 Uhr schwierig sein, ein Taxi zu bekommen – dann ist bei vielen Fahrern Schichtwechsel. Und bei Regen kann es eine echte Herausforderung sein, ein Taxi aufzutreiben.

Etikette

Die MetroCard bereit halten, bevor man durchs Drehkreuz geht. Die New Yorker haben die Kunst raus, die Sperren zu passieren, ohne auch nur den Schritt zu verlangsamen.

Beim Einsteigen in die Subway zuerst die aussteigenden Fahrgäste rauslassen.

Auf Rolltreppen: rechts stehen, links gehen!

Im Fußgängerstrom auf dem Bürgersteig sollte man sich wie im Straßenverkehr verhalten – nicht plötzlich anhalten, sich dem allgemeinen Tempo anpassen und an die Seite treten, um den Stadtplan zu studieren oder den Regenschirm rauszukramen.

CITI BIKES

Wer ein Citi Bike benutzen möchte, kauft an einem Citi-Bike-Kiosk zunächst eine Zugangskarte für 24 Stunden oder sieben Tage (ca. 11 $ bzw. 28 $ inkl. Steuern). Danach erhält man einen fünfstelligen Code zum Aufschließen des Fahrrads. Wer das Rad innerhalb von einer halben Stunde an einer beliebigen Leihstation wieder abgibt, braucht nichts weiter zu bezahlen. Um erneut ein Rad auszuleihen, die Kreditkarte wieder einführen (es wird nichts abgebucht) und den Anweisungen folgen. Während der 24-stündigen oder siebentägigen Leihfrist kann man beliebig oft Räder für eine halbe Stunde ausleihen.

Tickets

Die maschinenlesbare, gelb-blaue MetroCard gilt für alle öffentlichen Verkehrsmittel in New York. Sie kann ganz einfach an Automaten in jeder Station erworben und aufgeladen werden. Für jede Subway- oder Busfahrt werden 2,75 $ vom Guthaben abgebucht.

Die MetroCard (1 $) kann man auch an Schaltern in den Subwaystationen kaufen und mit Guthaben aufladen (für 20 $ gibt es z. B. acht Fahrten). Wer viel unterwegs sein wird, sollte sich für 31 $ einen 7-day Unlimited Pass (Wochenkarte mit unbegrenzten Fahrten) besorgen – praktisch für alle, die weit auseinanderliegende Orte der Stadt besuchen wollen.

An Subwayschaltern kann man mit Kredit- und EC-Karte zahlen (an größeren Automaten auch bar). Wer Guthaben aufladen möchte, steckt seine Karte in den Automaten und folgt den Anweisungen (Tipp: Auf die Frage nach der Postleitzahl (zip) „99999“ eingeben).

Umsteigen von der Subway in einen Bus und umgekehrt ist kostenlos: Einfach die Karte durchs Lesegerät ziehen; es wird nichts abgebucht.

Mehr zum Thema Unterwegs vor Ort ab 

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New York erleben

1. Tag

Upper West Side & Central Park

Der Vormittag ist für die grüne Augenweide des Central Park reserviert, der wie eine Oase zwischen den Wolkenkratzern ruht. Vom Columbus Circle geht es Richtung Nordosten an Bethesda Fountain, Conservatory Water und den Strawberry Fields auf der Westseite vorbei. Familien mit Kindern seien die Saurierskelette im American Museum of Natural History empfohlen und dann, vom Loeb Boathouse startend, eine Bootstour über den See.

Mittagessen Zabar’s hält alles für ein Picknick im Central Park bereit.

Midtown

Nun gilt es einige Architekturwunder der Stadt zu entdecken, wie Grand Central Terminal, Chrysler Building, New York Public Library und Rockefeller Center. Den krönenden Abschluss bildet ein Besuch im Lieblingsmuseum der Stadt: dem Museum of Modern Art (MoMA).

Abendessen Broadway-Besucher speisen vorher noch im ViceVersa.

Midtown

Abends lockt das Lichtermeer des Broadway mit Kassenschlagern oder der deutlich progressiveren Bühnenkost von Playwrights Horizon oder Signature Theatre. Am TKTS-Kiosk kann man die übersprudelnde Atmosphäre des Times Square genießen. Als Absacker dann Cocktails im Rum House schlürfen und schließlich das Empire State Building erklimmen, um der Stadt „gute Nacht“ zu sagen.

2. Tag

Upper East Side

Los geht’s mit dem umwerfenden Metropolitan Museum of Art mit ägyptischen und römischen Sammlungen, europäischen Meistern und im Sommer einem Blick von der Dachterrasse auf den Central Park. Danach bietet die nahe Neue Galerie in einer Villa von 1914 deutsche und österreichische Kunst.

Mittagessen Österreichische Spezialitäten im Café Sabarsky.

SoHo & Chinatown

Nachmittags laden in SoHo Prince und Spring Street zum Shoppen inmitten der Menschenmassen, die nach den Topmarken der Welt stöbern. In der Mulberry Street in Chinatown, nur ein paar Ecken weiter, fühlt man sich dagegen Lichtjahre entfernt vom Mainstream. Zwischen buddhistischen Tempeln gibt es hier Puddingtörtchen und Mandeleis zu kosten.

Abendessen Köstliche Teigtaschen bei Joe’s Shanghai in Chinatown.

Upper West Side & Central Park

Wer Konzertkarten hat, kann sich das Dinner in Downtown schenken und sich stattdessen in der Barcibo Enoteca mit einem Glas italienischem Wein und Antipasti stärken. Dann nichts wie ab zum Lincoln Center, zu einer Oper im Metropolitan Opera House oder einem Sinfoniekonzert in der Avery Fisher Hall. Später lockt das Burke & Wills mit moderner australischer Küche, gefolgt von Drinks oben im Manhattan Cricket Club.

3. Tag

Brooklyn

Nach einer Fährfahrt hinüber nach Dumbo genießt man vom schönen neuen Brooklyn Bridge Park den prächtigen Ausblick auf Manhattan. Bei einem Bummel durch die Kopfsteinpflasterstraßen von Dumbo locken Buchhandlungen, Boutiquen und Cafés. Nicht versäumen sollte man das alte Jane’s Carousel sowie noch mehr tolle Panoramen von der Empire Fulton Ferry.

Mittagessen Das nette AlMar bietet preisgünstige Lunch-Specials.

Brooklyn

Weiter geht’s zum Brooklyn Museum mit seinen faszinierenden Exponaten aus Afrika, Amerika und dem alten Ägypten; dazu kommen noch tolle Sonderausstellungen. Anschließend bietet sich ein Bummel durch den Prospect Park an; wer möchte, kann sich im stimmungsvollen neuen Lakeside-Komplex stärken.

Abendessen Marlow & Sons steht für Brooklyns neue Gourmetszene.

Brooklyn

Danach bringt einen ein „Boro Taxi“ nach Williamsburg im Norden Brooklyns. Hier lockt das Maison Premiere mit Austern und feinen Cocktails. Von der Dachbar Ides bietet sich ein grandioser Blick auf die Stadt. Den Abend ausklingen lassen kann man gegenüber im Brooklyn Bowl mit einer Runde Bowling und/oder einem groovigen Gig.

4. Tag

Lower Manhattan & Financial District

Von der Staten-Island-Fähre kann man frühmorgens den Sonnenaufgang über den Wolkenkratzern von Lower Manhattan bewundern. Dann geht es himmelwärts, um den Wahnsinnsblick vom One World Observatory zu erleben. Anschließend steht ein Besuch des bewegenden National September 11 Memorial & Museum an.

Mittagessen Gourmetsnacks im appetitanregenden Chelsea Market.

West Village, Chelsea & Meatpacking District

Im Meatpacking District wartet das faszinierende neue Whitney Museum of American Art. Ganz in der Nähe führt eine Treppe hinauf auf die High Line zu einem Bummel über die üppig ergrünte frühere Hochbahntrasse. Unterwegs kann man Snacks, Kaffeepausen und aufregende Ausblicke über die Straßenlandschaft genießen.

Abendessen Gehobene Bistroküche in der einladenden Minetta Tavern.

West Village, Chelsea & Meatpacking District

Abends schlendert man durch die hübschen Straßen von Greenwich Village und lauscht dem Live-Jazz im Mezzrow, Smalls oder Village Vanguard. Danach schmeckt ein perfekt gemixter Cocktail im stilvollen Employees Only, bevor es weiter zum Tanzen ins Cielo, einen der besten kleinen Clubs der Stadt, geht.

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Wie wär’s mit …

Skyline-Panorama

Brooklyn Bridge Park Der neueste Park von Brooklyn bietet Panoramablicke auf Downtown Manhattan, die Brooklyn und die Manhattan Bridge.

Governors Island Ein grünes, autofreies Fleckchen im Hafen mit 1a-Aussicht auf Manhattan und die Freiheitsstatue.

Top of the Strand Statt die Wolkenkratzer von Midtown nur von fern anzustaunen, schlürft man hier seinen Drink oben auf dem Dach.

Le Bain Ein sehenswertes Downtown-Panorama bietet sich auch von der Dachbar des sehr hippen Standard Hotel.

Brooklyn Heights Promenade Umwerfender Blick auf Manhattan rund um die Uhr.

Roosevelt Island Fluss- und Wolkenkratzerblicke von Louis Kahns Franklin D. Roosevelt Four Freedoms Park.

Metropolitan Museum Roof Garden Café & Martini Bar Von Ende April bis Ende Oktober lockt der Dachgarten des Met mit einer großartigen Aussicht auf Central Park und Midtown.

East River State Park Schöner Blick auf Midtown von Williamsburg.

ANADOLU AGENCY / GETTY IMAGES ©

Brooklyn Bridge Park

Good old New York

Coney Island Zum Besuch des Vergnügungsparks aus dem frühen 20. Jh. gehören die Hotdogs von Nathan’s Famous unbedingt dazu.

Barney Greengrass Auch nach einem Jahrhundert serviert BG geräucherten Fisch, der zum besten der Stadt gehört.

Russian & Turkish Baths Dampfender Stressabbau in diesem 120 Jahre alten Klassiker im East Village.

Katz’s Delicatessen Google Maps Rauchfleischspezialitäten für Kenner.

Marie’s Crisis Musicalmelodien und singende Gäste in legendärer Gay-Bar im West Village.

Zabar’s Das Feinkostgeschäft verköstigt die Feinschmecker der Upper West Side schon seit den 1930er-Jahren.

McSorley’s Old Ale House Hier haben schon Abraham Lincoln, Boss Tweed und Woody Guthrie das eine oder andere Gläschen gekippt.

Die Nächte durchmachen

Smalls Stimmungsvoller Jazzclub im West Village mit Konzerten um 1 Uhr nachts.

Veselka Wer um 4 Uhr morgens nach pierogi (gefüllten Teig-taschen) oder anderer ukrainischer Kost schmachtet, wird hier fündig.

IFC Center Mitternachtsvorstellungen mit Kultklassikern im West Village.

Chinatown Hinter den unaufdringlichen Fassaden winziger Chinalokale verstecken sich hier und da bis spätnachts geöffnete Lounges.

Verboten Toller Club zum spätnächtlichen Abgrooven in Williamsburg.

Rue B Der winzige Late-Night-Jazzschuppen im East Village ist ideal, um die Nacht ausklingen zu lassen.

Slipper Room Der freche Sündenpfuhl an der Lower East Side zeigt irre komische Varietéshows.

Employees Only Für den großen Hunger nach Mitternacht serviert diese Gastrobar im West Village bis nach 3 Uhr ein gutes Nachtmenü.

Museen

MoMA Im beliebtesten Museum der Stadt zeigen brillant kuratierte Ausstellungen das Beste der modernen Kunst aus aller Welt.

Metropolitan Museum of Art Das umfassendste Museum des Kontinents verfügt über einen ägyptischen Tempel und das berühmteste George-Washington-Gemälde des Landes.

Guggenheim Museum Die Qualität der Exponate variiert ziemlich stark, aber die größte Attraktion ist ohnehin die Architektur von Frank Lloyd Wright.

Frick Collection Die Gilded Age-Villa bietet Vermeers, El Grecos, Goyas und eine traumhafte Springbrunnenanlage.

Cloisters Museum & Gardens Zu den mittelalterlichen Schätzen gehört auch die Tapisserie einer Einhorn-Jagd aus dem 16. Jh.

Brooklyn Museum Altägyptische Schätze, überragende amerikanische Malerei und ein wegweisendes Zentrum für feministische Kunst.

Lower East Side Tenement Museum Bewegende Einblicke in das Leben der Einwanderer im 19. und frühen 20. Jh.

Whitney Museum of American Art Avantgardistische Gegenwartskunst und Werke des 20. Jhs. In geraden Jahren präsentiert die Whitney Biennial junge US-Künstler.

Noch mehr Highlights:

Essen

Ausgehen & Nachtleben

Unterhaltung

Shoppen

Sport & Aktivitäten

Schwulen- & Lesbenszene

Grünanlagen

Central Park Der berühmteste Park der Stadt mit über 340 ha Wiesen, Hügel und Felsen.

Hudson River Park Manhattan wird immer grüner, auch dank dieses neuen Parks auf seiner Westseite.

Brooklyn Bridge Park Der brandneue Park säumt das Ufer von Dumbo bis Carroll Gardens.

High Line Grünstreifen auf einer alten Hochbahntrasse mit Wildpflanzen und überraschenden Aussichtspunkten.

Green-Wood Cemetery Üppige Oase aus den 1830er-Jahren mit tollen Ausblicken und mäandernden Pfaden.

Prospect Park Brooklyns beliebtester Park für Picknicks und zum Joggen, Radeln und Spazierengehen.

Brooklyn Botanic Garden Kirschblüte im Frühjahr, bunte Sommerblumen und Herbstlaub in Rot, Gold und Gelb.

Geschichte

Ellis Island Das Tor zur Freiheit und zu ungeahnten Möglichkeiten für unzählige Einwanderer.

Frick Collection Die Villa aus dem Gilded Age behauptet sich als Museum auf der Upper East Side.

Gracie Mansion Der elegante Bau im Federal Style dient heute als Wohnsitz des Bürgermeisters.

Morgan Library & Museum Das einstige Wohnhaus des Industriellen J. P. Morgan bezaubert mit erlesenen Interieurs.

Morris-Jumel Mansion Museum Das älteste Haus von Manhattan in einem Mix aus georgianischer Architektur und Federal Style.

Lower East Side Tenement Museum Eine spannende Führung durch eine alte Mietskaserne mit Originaleinrichtung bietet Einblick in das Leben der frühen Einwanderer.

Castle Clinton Das Fort in Lower Manhattan sollte den Hafen von New York im Britisch-Amerikanischen Krieg von 1812 verteidigen.

Ziele abseits des Touristenrummels

Flushing Auf Gourmetsafari im Herzen von Queens die größte und tollste Chinatown von New York erkunden.

Inwood Hill Park Diese herrliche Wildnis gehört noch zu Manhattan, fühlt sich aber überhaupt nicht so an.

Queens Museum Exzellente Exponate ohne das Tamtam und das Besuchergedränge mancher Museen in Manhattan.

Dyckman Farmhouse Museum Das letzte holländische Bauernhaus in Manhattan.

Gowanus Der alte Kanal ist beliebt bei Fans düsterer Industrieromantik, aber ein stetes Sorgenkind der Umweltbehörde.

Das gewisse Extra

Barneys Der Traum aller Modejüngerinnen – mit entsprechenden Preisen.

Dough Auf nach Bed-Stuy für die besten Doughnuts der Welt (auch auf dem Brooklyn Flea).

Pegu Club Stylische, aber nicht hochnäsige Lounge mit tollem Ambiente (Cocktails kosten allerdings 15 $).

Brandy Library Für Gentlemen, die sich mit einem seltenen Armagnac zurückziehen möchten.

Exhale Das Zen-Spa auf der Upper East Side bietet Wellness komplett: vierhändige Massage, Yogakurse für Anfänger, Akupunktur.

Bowery Hotel Schicke Designer-Bleibe in Downtown mit luxuriösem Rundum-Verwöhn-Service.

Geheimtipps

Beauty & Essex Hinter einem Pfandleiher versteckte reizende Kneipe.

Bathtub Gin Kredenzt hinter der Blendwand einer bescheidenen Kaffeestube Retro-Cocktails im Prohibitionszeit-Ambiente.

Mulberry Project Eine unauffällige Treppe führt zu dem coolen Cocktaillabor der internationalen Inhaber und ihrer Freundes-/Kellnerriege.

Smith & Mills Hinter einer anonymen Tür genießen Insider ihre Drinks im urigen Industrieschick des 20. Jhs.

Freemans Am Ende eines Gässchens schmaust eine treue Brunchgemeinde in rustikaler Umgebung.

Little Branch Feine Cocktails in einem scheinbar verlassenen Gebäude im West Village.

Larry Lawrence Versteckte Bar in Williamsburg mit altmodischem Ambiente.

Apothéke Die Cocktail-Lounge in einer alten Apotheke versteckt sich tief im Herzen von Chinatown.

Gotteshäuser

St. Patrick’s Cathedral Das Meisterwerk der Neugotik ist die größte Kathedrale der USA.

Trinity Church Die schöne anglikanische Kirche war Mitte des 18. Jhs. das höchste Gebäude in New York.

Cathedral Church of St. John the Divine An dem größten Gotteshaus der USA wird seit 1892 gebaut – ganz fertig ist es immer noch nicht.

Temple Emanu-El Der Bau im romanischen Stil mit vergoldeten Decken ist eine der schönsten Synagogen von New York.

Plymouth Church Das Gotteshaus in Brooklyn Heights war im 19. Jh. ein Treffpunkt für die Gegner der Sklaverei.

Eldridge Street Synagogue Die für Millionen von Dollar frisch herausgeputzte Synagoge dient zugleich als Museum.

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